„Parallel Worlds“ aus dem letzten Jahr war ein durchaus vielversprechendes Album aus dem Lager des eher progressiven Power Metals. Inzwischen jedoch sind die Italiener auf die ausgetretenen Pfade ihrer Landsleute eingebogen und musizieren weitgehend identitätslos und von ausufernden Keyboardpassagen durchsetzt auf den Spuren von RHAPSODY und Konsorten.
Technisch sind die Caruso-Brüder mit Anhang selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben, aber außer dem geilen Titten-Cover fällt mir beim besten Willen kein Grund ein, ausgerechnet „Apocalypse“ zu verhaften. Dann lieber „Parallel Worlds“, ein Album, das das Quartett auf dem Weg an die Spitze der italienischen Szene zeigte. Dieser Weg hat nun eine Abzweigung oder gar Umleitung auf die Startmarkierung aufzuweisen. Schade. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend.
Spielzeit: 50:12 Min.
Line-Up:
Enzo Caruso – v, key
Franco Caruso – g
Massimo Clementi – b
Jaco – dr
Produziert von Arachnes
Label: Label: Scarlet/ SPV
ARACHNES „Apocalypse“ Tracklist
- The Concept Of Time And Space
- Decisive Battle
- Apocalypse
- Prayer (Part 1)
- Prayer (Part 2)
- My Destiny
- A New Breathing
- Decisive Battle (Reprise)
- Tango
- The Rain Song
- Forever
- The Blade Of My Brain
- The Dreamer
- The Power Of God
- Realms Of Spirit