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Ragnarök – Interview mit Jontho

Ragnarök – Interview mit Jontho

Jontho von RAGNARÖK erzählte Arlette im Email-Interview etwas über den Sound, die Geschichte und die Zukunftswünsche der Band.

Warum benutzt ihr keine Keyboards mehr auf dem neuen Album?

Jontho: Wir benutzen Keyboards bei einigen Passagen von Diabolical Age um den einzelnen Riffs mehr Boden zu geben. Die Hauptrolle spielt jedoch die Gitarre, und nicht das Keyboard. Der Grund dafür ist, dass Songs ohne Keyboards fieser und aggressiver tönen. Wir haben Synthesizer nie benutzt beim Songwriting, erst im Studio haben wir einigen Riffs Synthlines zugefügt – doch wir kennen die Songs besser ohne Keyboards und mögen sie so wie sie sind.

Eure neue CD ist rauher als ihre Vorgängerin, was hat euch inspiriert?

Jontho: Unsere Hauptinspiration für dieses härtere Album ist, dass wir uns vor allem Bands wie Markuk, Dark Funeral (jaaaaa!!!!!! AHD) und andere brutale Bands anhören und so ist es doch nur logisch, dass wir die härtere Musik machen, die wir wirklich mögen. Das heisst nicht, dass wir „nette“ Musik wie Dimmu Borgir etc. hassen, aber wir spielen halt lieber so, wie unsere Gefühle und Stimmungen sind. Ausserdem haben wir auf unseren Instrumenten musikalische Fortschritte gemacht und können jetzt schneller und brutaler spielen als vorher.

Welche anderen (Blackmetal) Bands oder Musikstile haben euch beeinflusst?

Jontho: Ich kann nicht sagen, dass uns irgendeine Blackmetal Band dazu inspiriert hat, Musik zu machen mit Ragnarök, aber als ich ein Kind war habe ich immer davon geträumt mal Musik zu machen im Stil von W.A.S.P.. Irgendwie landete ich dann beim Black Metal, denn das ist meine Lebensauffassung und die Art Musik zu machen. Ich kam über den Satanismus zum Blackmetal, so wurde Satanismus zur treibenden Kraft, eine Band ins Leben zu rufen um mit ihr die satanistische Botschaft zu verbreiten. Lars von Metallica hat mich vor 10 Jahren am meisten inspiriert als ich mit dem Drummen anfing.

Handeln eure Texte (wie „Heart of Satan“) mit Satanismus-orientierten Themen? Wenn ja, warum?

Jontho: Im Grossen und Ganzen handeln unsere Texte vom Satanismus wie wir persönlich ihn sehen, doch in einigen Lyrics haben wir einen personifizierteren Satan benutzt damit die Leute die Texte besser verstehen. Für uns ist die Person „Satan“ eine Naturkraft und ein Teil von uns. Einige Lyrics sind krasser „anti“, da wir über das Zerschlagen der Religion von Gott singen, doch im realen Leben arbeiten wir seriöser um das Christentum zu einem Ende zu bringen als einen Christen zu töten oder eine Kirche anzuzünden.

Werdet ihr auf Tour gehen dieses Jahr oder an den Festivals (Dynamo, Wacken) auftreten?

Jontho: Wir werden die Antworten in einigen Tagen erfahren. In Wacken zu spielen wäre grossartig, denn die englischen Ragnarök werden auch dort auftreten und es wäre cool dem deutschen Publikum zu zeigen, dass wir die einzig wahren Ragnarök sind. In Sachen Dynamo weiss ich noch von nichts.

Als was arbeiten die Mitglieder der Band wenn sie nicht gerade am Musikmachen sind mit Ragnarök?

Jontho: Rym arbeitet in einer Fabrik hier in Sarpsborg, ich, Jerv und Sander sind arbeitslos.

Wie haben sich die Mitglieder von Ragnarök getroffen und wann?

Jontho: Ich und Jerv lernten einander schon in der Schule kennen als wir etwa neun Jahre alt waren (hehe). Wir waren sechs Jahre in der gleichen Klasse und in der Siebten gründeten wir eine Band namens THOTH. Rym und Thyme lernten wir auch vor vielen Jahren kennen, noch bevor Ragnarök geschaffen wurde – wir sind wirklich schon seit Ewigkeiten Freunde, aber als Band gibt’s uns erst seit 1994.

Wart ihr schon vor den UK-Ragnarök existent? Hattet ihr jemals Probleme wegen dem Bandnamen?

Jontho: Nein, UK-Ragnarök gibt es seit 1988. Doch ich denke, dass wir unser erstes Album vor ihnen veröffentlicht haben. Wir haben jedoch keine Probleme wegen dem Namen, doch falls es uns Probleme bringen wird irgendwann, müssen wir eine Lösung finden – meiner Meinung nach sind wir die besten Ragnarök, darum scheren wir uns nicht wirklich darum.

Benutzt ihr irgendwelche Computer Musik Programme?

Jontho: Mit Ragnarök nicht, aber für mich persönlich benutze ich Cubase zuhause und auch im Studio.

Inspirieren auch auch Bücher oder Filme?

Jontho: Sie geben uns nicht exakte Inspirationen für einen Song. Doch ein Film kann uns sehr wohl in die richtige Stimmung bringen um Songwriting zu machen. In Büchern finden wir manche Ideen für Lyrics nebst unserer Gefühle und Überzeugungen.

Was hörst du dir an wenn du melancholisch bist?

Jontho: Hmmmmmm, wenn ich melancholisch bin, höre ich mir W.A.S.P. an um wieder in besserer Stimmung zu sein – oder ich besaufe mich oder sonst was um die Traurigkeit zu vergessen. Allerdings bin ich öfter in guter Stimmung als depressiv, also wechselt meine Musik immer.

Was ist eure Traumlocation für ein Konzert?

Jontho: Weiss ich nicht. Eine Traumlocation wäre ein Ort mit sehr vielen Leuten die uns mögen und total ausflippen wenn wir spielen.

Wo wollt ihr in fünf Jahren sein mit eurer Band?

Jontho: Ich möchte, dass Ragnarök eine der berühmtesten Bands der Szene ist und wir weiterhin auf eine ernsthafte Art und Weise unsere „Message“ verbreiten können. Und schliesslich werden wir viel mehr „on the road“ sein in Zukunkft.