LEGION OF THE DAMNED: Sons Of The Jackal

Thrasher, die süchtig nach Adrenalinstößen sind, kommen an "Sons Of The Jackal" nicht vorbei.

Nach gerade mal einem Jahr nach dem erfolgreichen Debütalbum Malevolent Rapture melden sich die niederländischen Thrasher LEGION OF THE DAMNED ebenso eindrucksvoll mit Sons Of The Jackal zurück. Erfolgreich geht es weiter, denn Sons Of The Jackal ist nach der Veröffentlichung auf Platz 54 der deutschen Media Control-Albumcharts eingestiegen. Deutschland ist also bereit, sich erneut den Hintern durch das Quartett versohlen zu lassen.

Experimente fabrizieren LEGION OF THE DAMNED auf dem Zweitwerk glücklicherweise nicht, sondern halten an ihrem energiegeladenen Thrash Metal der Marke KREATOR meets SLAYER meets SADUS fest. Zwölf Songs lang bekommt der Hörer Schläge in die Magengegend, auf den Hinterkopf oder einfach mitten in die Fresse. Aggressive Riffmassaker sägen sich durch die Scheibe. Entweder mit hohem Tempo gespielt oder im groovenden Midtempo vorgeführt, zeigen die Niederländer trotz der immensen Aggression immer wieder ein gutes Gespür für passende Breaks, die oftmals mit eindringlichen thrashkompatiblen Melodien ausstaffiert wurden und sehr zur Auflockerung beitragen. Unterstrichen wird die ganze Chose durch die hervorragende Schlagzeugarbeit von Erik Fleuren. Er peitscht das Trio vor seinem Drumkit zu Höchstleistungen an und hat sicherlich eine Kondition wie ein Zehnkämpfer oder vielleicht besitzt er doch eine Pferdelunge? Sehr zu gefallen wissen die Midtempo-Einlagen, bei denen gerade Erik mit der Dynamik eines Dave Lombardo für einen wuchtigen Groove sorgt.
Fronter Maurice Swinkels faucht sich, wie schon auf dem Debüt, angepisst durch Sons Of The Jackal und schafft es dieses Mal sogar für noch mehr einprägsame Mitgröhlparts zu sorgen.
Abschließend sei noch erwähnt, dass Produzent Andy Classen die Veröffentlichung erneut in ein druckvolles Soundgewand gehüllt hat.

Thrasher, die süchtig nach Adrenalinstößen sind, kommen auch an Sons Of The Jackal nicht vorbei.

Veröffentlichungstermin: 05.01.2007

Spielzeit: 37:27 Min.

Line-Up:
Maurice Swinkels (vocals)
Richard Ebisch (guitar)
Erik Fleuren (drums)
Harold Gielen (bass)

Produziert von Andy Classen
Label: Massacre Records

Homepage: http://www.legionofthedamned.net

Tracklist:
Son of the Jackal
Undead Stillborn
Avenging Archangel
Death is my Master (Slay for Kali)
Sepulchral Ghoul
Seven Heads They Slumber
Infernal Wrath
Atomicide
Ten Horns Arise
Diabolist