Räudiger Death-Grind, garantiert frei von Trends. Dass in Zeiten von Deathcore oder hypertechnischem Ami-Death Metal jemand so was noch spielen will? DIVINE NOISE ATTACK sind scheinbar schwer motiviert, somit ist ihr neues Album deutlich stärker als der Vorgänger Torn Apart. Creating the End ist eine Verneigung vor altbrutalen Helden wie NAPALM DEATH und VADER. Natürlich können DIVINE NOISE ATTACK ihnen nicht das Wasser reichen, aber Songs wie New World Oppression, The Imbecible, der Titeltrack und das ultracoole Thrash-Grind-Finale Fuck Off and Die reichen locker aus um nach allen Regeln der Kunst den Schädel zu spalten. Mit derben Riffs, fetten Grooves, schönen Mosh-Parts und räudigem, allerdings etwas eindimensionalem Gebrüll.
Creating the End ist ein kurzweiliges Death-Grind-Album, bei dem der Song im Vordergrund steht, nicht irgendwelche Frickeleien. Dass nicht jede Idee zünden kann ist schade, aber zu verschmerzen bei dem ansonsten überwiegend starken Songmaterial. Schön, dass DIVINE NOISE ATTACK wie in „The Seventh Day“ auch vor melodischen Riffs nicht zurückschrecken und damit ihr Spektrum zusätzlich erweitern. Ebenso toll ist die transparente, altmodisch-fette Produktion, mit der das Material richtig beleuchtet wird, sowie das großartige Artwork. Creating the End ist ein Underground-Tipp für Freunde, die es gerne bei aller Brutalität bodenständig mögen. Operation gelungen!
Veröffentlichungstermin: 6. Dezember 2007
Spielzeit: 35:23 Min.
Line-Up:
Alex – Vocals
Feldbock – Guitar
Nils – Bass
Claas – Drums
Label: MDD
Homepage: http://www.divinenoiseattack.com
Tracklist:
1. Lord of War
2. New World Oppression
3. Bleaching Broken Bones
4. Cigarette Burns
5. The Imbecible
6. Crimson River
7. A New God
8. The Seventh Day
9. Cendemnation
10. Creating the End
11. Fuck Off and Die