A.18: Foreverafternothing

Tough wie Sau!

Diese Guys sind tough wie Sau, genau wie sich HATEBREED zur ersten Platte auch immer gaben. Nicht nur von den Texten und der Aufmachung der CD her gibt es Paralellen zu den neuen Hardcore-Heroen, auch musikalisch sind die beiden Bands nicht weit auseinander. Hier regiert metallischer Hardcore, wie er nur aus den USA kommen kann.

Die Jungs sind also angepisst, soviel haben wir schon mitbekommen. Sie sind auch recht fit an den Instrumenten und können mitunter auch durch ihren leichten Einfluss von THE EXPLOITED richtig Party machen. Sänger Isaac klingt wie die Hardcore-Ausgabe von Ice-T und hat richtig Power in der Stimme. Daraus folgen zwölf gute Songs, die mit viel Inbrunst dahingeschmettert werden und durchaus überzeugen können. With Kind Regards, Broke the Blue, Public Apology gehen sehr gut ab und richten im Moshpit bestimmt verheerende Ausmaße an. Auch die Produktion von Paul Miner ist top, hat viel Druck und Power.

Aber dennoch schlagen sie HATEBREED nicht. Die sind nämlich um Längen besser, das liegt nicht an deren Hype, sondern an ihren Songs. Die sind viel Gewichtiger und machen noch mehr Ärger. Aber als kleiner Bruder könnten A.18 mit ihrem ersten Album durchaus durchgehen und ein guter Start ist das viel zu kurze Foreverafternothing allemal. Zur Wartezeitverkürzung bis zur nächsten HATEBREED bestens geeignet, selbst wenn Perseverance erst ein paar Monate auf dem Buckel hat.

VÖ: 03. März 2003

Spielzeit: 33:57 Min.

Line-Up:
Mike – Guitar

Regin – Guitar

Anthony – Bass

Tom – Drums

Isaac – Vocals

Produziert von Paul Miner
Label: Victory Records

Homepage: http://www.victoryrecords.com

Tracklist:
1. Dis

2. Broke the Blue

3. Public Apology

4. Three Times Sold

5. With Kind Regards

6. This Year´s Enemy

7. Things I don´t Believe

8. Where I Left Off

9. Scars Upon Scars

10. In Droves

11. Bury Me Breathing

12. Harakiri