DOOM SHALL RISE 2003: Der Festivalbericht

DOOM SHALL RISE 2003: Der Festivalbericht



Das Festival

Freitag

Doomshine | Dreaming | Forsaken | Mirror of Deception | Semlah | Thunderstorm

Samstag

Tollwuet | Wytchcraft | Voodoo Shock | Officium Triste| Well of Souls| Dawn of Winter| Subversion | Reverend Bizarre | Revelation

Das Festival

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Ein langer Traum für die Doom-Gemeinde ist wahr geworden. Am 7./8. Februar 2003 fand das größte Doom-Festival Europas statt, das mit seinen 16 Bands und knapp 300 Zuschauern für Außenstehende alles andere als ein großes Ereignis darstellen mag, doch Insidern dürfte die Bedeutung dieses Events sehr wohl bewusst sein.

Etwas vergleichbares gab es einfach noch nie und somit war das erste DOOM SHALL RISE auch so etwas wie eine Grundsteinlegung – der zweite Teil dieses Events ist jedenfalls schon in trockenen Tüchern.

Dass das DOOM SHALL RISE nichts anderes als ein Erfolg werden könnte, war für den scharfen Beobachter eh schon eine klare Sache, denn bei einem Festival von Liebhabern für Liebhaber muss schon sehr viel schief gehen, damit sich das ganze zu einer Katastrophe entwickelt.

Da nimmt man auch gerne in Kauf, wenn die Location sich nicht gerade als Hort warmer Atmosphäre entpuppt, die die ursprünglich als Veranstaltungsort ins Auge gefasste Eiche sicherlich gewesen wäre. Die Ausweichhalle in Crailsheim-Triensbach hatte da nicht wirklich viel zu bieten, eine typische alte Turnhalle halt, die zudem leider nicht gerade viel Parkplätze vor der Halle zu bieten hatte und die Ortschaft auch nicht gerade viele Parkmöglichkeiten bot…

Umso höher zu schätzen sind da aber die Bemühungen der Veranstalter, es den Fans dennoch so angenehm wie möglich zu gestalten, was auch absolut gelang – wenn sich diese nämlich sogar dazu „herablassen“ Klopapier selbst zu verteilen, dann ist das sicher ein Ansatz, den sich mancher Festivalveranstalter mal als Grundlage zur Einstellungsüberdenkung nehmen sollte. Genauso waren es aber Kleinigkeiten wie kostenlose Ohrstöpsel am Eingang, die zeigten, dass mitgedacht wird. Lediglich die Rekrutierung einiger grimmig drein schauender Rocker als „Securitypersonal“ sorgte für etwas Verwunderung, zumal man den Zweck einer „Security“ eh nicht so richtig erkennen wollte. Schließlich dürfte jedem Klar gewesen sein, dass hier nur gleichgesinnte den Weg in die Sporthallen in Triensbach suchten, die nur für den Doom da waren.

Als Rahmenprogramm musste da natürlich auch nicht viel aufgefahren werden und das was da war erfüllte seinen Zweck ohne Abstriche: ein recht großer Stand mit Bandshirts, ein nicht ganz so großer Stand mit CDs/LPs, der sich ganz dem Doom verschrieben hatte und zwei Theken, an denen man genug zu trinken und eine sättigende Auswahl an Essen bekam und das zu Preisen, die in Ordnung gingen. Und sogar an die Vegetarier wurde gedacht, was ja auch alles andere als Selbstverständlich ist.

Als sehr cool – und jetzt kommen wir mal zum wesentlichen erwies sich auch die hohe Bühne, so dass man nicht fürchten musste irgendwann mal die Bands nicht mehr sehen zu können, zumal die Anzahl der Zuschauer sehr angenehm war – ein Festival, auf dem man sich mal nicht ständig drängen musste und Platzangst kam genauso wenig auf. Genug Raum also, um sich voll auszutoben zu können – egal ob man sich eher dem Bangen oder dem in sich versunkenen Schwelgen hingeben wollte.

Und wenn wir schon dabei sind, darüber zu reden, voll in die Musik einzutauchen, dann muss auch ganz ehrlich gesagt werden, dass das DOOM SHALL RISE alles andere als eine „leichte“ Veranstaltung war. Doom ist eben Musik, die den Hörer fordert und das merkte man an den beiden Abenden deutlich. Man war schon sehr ausgelaugt und die sehr kurzen Umbaupausen zwischen den Bands ließen einem nur wenig Atempause, weshalb man doch notgedrungen war, sich den ein oder anderen Gig nur zu Teilen anzuschauen und die Energie für die eignen großen Faves aufzubewahren.

Wobei es diesbezüglich natürlich ein Vorteil war, dass die Veranstalter ein sehr breites Spektrum an Doom auffuhren, so dass man zumindest Schwerpunkte des eigenen Geschmacks setzen, gleichzeitig aber auch einfach ein bisschen in andere Bands reinschnuppern und für sich gewinnen konnte.

Ein dickes Lob geht in dem Zusammenhang zudem an Veranstalter und Bands, dass es zu keinerlei Ausfällen im Billing kam und niemand enttäuscht nach Hause gehen musste. Zumal sich Fans eh nicht über Nähe zu den Bands beklagen konnten, oft war gar nicht mehr abschätzbar, welcher Mensch aus dem Publikum denn als nächstes auf der Bühne stehen würde.

Eine wahrlich professionelle Einstellung die sich aber auch auf der Bühne bemerkbar machte. Das Gesamtniveau war auf jeden Fall als sehr hoch einzuschätzen, was weniger bedeuten soll, dass hier durch die Bank perfekte instrumentale und gesangliche Leistungen abgeliefert wurden – wer will seinen Doom schon klinisch rein??? – sondern dass die Bands der stark agierten und die Energie der Musik bis zuletzt auf das Publikum übertragen konnten. Und genau das ist es eben, worauf es beim Doom ankommt.

Was gibt es noch zu sagen? Man kann es eigentlich nur noch einmal betonen. Das Doom Shall Rise war genau das Ereignis, auf das die hungrige Meute gewartet hat und die gezeigt hat, dass der Doom lebt und mehr als nur eine handvoll interessanter Acts zu bieten hat.

Freitag

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DOOMSHINE hatten die ehrenvolle Aufgabe, das erste DOOM SHALL RISE-Festival zu eröffnen. Zwar war die Triensbacher Turnhalle, als die Ludwigsburger pünktlich um 19.30 Uhr durchstarteten, erst etwa zur Hälfte gefüllt, doch die Aufmerksamkeit der bereits anwesenden Doom-Jünger war der Band gewiss.

Geschickterweise eröffneten DOOMSHINE ihren Gig mit „Where Nothing Hurts But Solitude“, einem der beiden bereits bekannten Songs, die auf der offiziellen Homepage der Jungs seit einigen Monaten heruntergeladen werden können. Und so gelang es der Band, zumindest in den ersten Reihen des Publikums für eine erste Beanspruchung der Nackenmuskulatur zu sorgen. Mit dem ausgefeilten, hochmelodischen Power Doom, der aufgrund des häufig verwendeten orientalisch anmutenden Tonmaterials nicht selten an CANDLEMASS erinnert, hätten DOOMSHINE allerdings noch mehr reißen können, wenn ihr Auftritt von einem etwas besseren Sound gesegnet gewesen wäre. So war die von SPIRAL TOWER-Gitarrero Sven gefühlvoll gespielte Leadgitarre meist so laut, dass sie die von Sänger Timmy beigesteuerte Rhythmusgitarre fast völlig untergehen ließ. Die im DSR-Steckbrief versprochene Heaviness könnte also durchaus noch gesteigert

werden, Emotionen hingegen kamen vor allem durch das erwähnte Gitarrenspiel von Sven sowie durch Timmys Vocals gut rüber, vor allem bei dem abschließenden „Shine On Sad Angel“ (vielen bekannt vom „Heavy, oder was!?“-Sampler) mit seinem unter die Haut gehenden deutschsprachigen

Mittelteil. So darf man gespannt sein auf die erste CD der Ludwigsburger, denn dass sie mehr als nur zwei hervorragende Power Doom-Kracher zu bieten haben, haben sie mit diesem Auftritt bewiesen. (Doomster)

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DREAMING machten wieder mal nichts falsch. Die Band mit dem etwas anderen Gesang gefällt mir jedenfalls live wesentlich besser als auf Tonträger. Selbst die eingestreuten BLACK SABBATH, respektive SAINT VITUS-Schnipsel und -Coverversionen werden bei DREAMING eben nicht einfach nur nachgespielt, sondern kriegen immer den eigenen Stempel aufgedrückt. Das eigene Material stammte größtenteils vom noch immer aktuellen Langspieler „Ty Volley“ (Wann kommt da eigentlich mal was Neues?). Die Band wirkt von der Optik her weniger „Metal“ als viele ihrer Doom-Kollegen, der

Headbanging-Faktor im Publikum wahr nichts desto trotz gewohnt hoch. Vor

allem schienen ziemlich viele Doomer im Saal auf DREAMING gewartet zu haben. Die Band wurde jedenfalls mächtig abgefeiert. Sehr schön, bitte

weiter so die Herren… (Mike)

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Ich muss schon sagen, FORSAKEN scheinen ganz schön wandlungsfähig. Während man die Maltanesen (wie heißt das jetzt eigentlich richtig???) auf dem aktuellen Album eher in eine Gothic-Metal-Schublade stecken könnte, präsentierte sich die Band auf dem DOOM SHALL RISE sehr 80er-orientiert, was nicht nur am eher hardrockigen Look des Frontmanns Leo Stivala lag.

Auch musikalisch wirkte das ganze live so, als wären die DIO-Alben von BLACK SABBATH die Alten und Neuen Testamente von FORSAKEN., gleichzeitig ging der Fünfer stellenweise aber noch powermetallischer zu Werke als beispielsweise SOLITUDE AETURNUS, was dem Auftritt eine enorme Energie verlieh.

Und plötzlich war da auch verdammt viel Bewegung auf der Bühne, die in erster Linie durch den kleinen Sänger mit den großen Gesten entstand, der diesen Auftritt sichtlich genoss und ständig wie ein Honigkuchenpferd strahlte. Kein Wunder also, dass es FORSAKEN als einziger Band auf diesem Festival gelingen sollte, das Publikum bei „A Martyr´s Prayer“ gar zu maidenmäßigen Mitsingparts zu animieren – und das zu einem doch recht frühen Zeitpunkt. Ein weiteres Plus an Power brachte zudem die hervorragende Gitarrenarbeit von Sean Vukovic, der zu der Sorte von Gitarristen gehört, die Lücken der fehlenden zweiten Gitarre problemlos zu schließen vermag, gleichzeitig aber – das muss fairerweise auch gesagt werden – dabei bestens von Bassist Albert Bell und Keyboarder Mario Ellul unterstützt wurde. Und letzterer brachte eben dann doch auch noch diesen gewissen Gothic-Touch ins Spiel, was dem Sound hier zudem eine gewisse Eigenständigkeit verlieh.

Echte Gewinner also? Auf jeden Fall, denn FORSAKEN konnten bereits eine erste Zugabe heraus schlagen, nachdem das begeistert Publikum lautstark danach forderte, welche die Band sich dann auch auf keinen Fall nehmen ließ.

Eine unbezwingbare Power-Doom-Attacke? Zumindest sehr schwer zu schlagen…. (Fierce)

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Nachdem FORSAKEN aus Malta mit Exotenbonus für den bisherigen Stimmungshöhepunkt gesorgt hatten, war es Zeit für MIRROR OF DECEPTION, dem mit Heimspielbonus einen draufzusetzen. Dabei erwischten sie leider keinen allzu glücklichen Start, steigerten sich aber von Song zu Song und konnten schlussendlich doch noch vollends überzeugen.

So gab es beim Opener „Leaves“ leichte Timing-Schwierigkeiten, die aber verzeihbar sind, zumal die Band auf einen Ersatzschlagzeuger zurückgreifen musste. Dass da die Abstimmung noch nicht perfekt ist, ist wohl verständlich. Des weiteren brauchte Sänger Siffi offenbar etwas Zeit, um stimmlich warm zu werden, so dass sich bei den ersten drei Songs ein paar schiefe Töne einschlichen. Spätestens ab „Distant“, dem vierten Song im Set, wusste er aber zu überzeugen. Hier kam auch erstmals – wie später noch beim Klassiker „Asylum – Siffis berüchtigter Kehlkopfgesang zum Einsatz, der live noch um

einiges mächtiger rüberkommt als auf CD und die Band noch eigenständiger macht als sie ohnehin schon ist. Als dann das allseits bekannte und beliebte „Mirrorsoil“ folgte, hatten MIRROR OF DECEPTION endgültig die ganze Halle unter Kontrolle. Alles in allem spielte die Band eine ausgewogene Mischung aus altem und neuem Material. Dass die neuen Songs vom Publikum fast ebenso gut aufgenommen wurden wie die Klassiker, zeigt, dass man mit der neuen Mini-CD definitiv nichts falsch gemacht hat. Den gelungenen Abschluss bildete mit „Vanished“ einer der neuen Songs, der mit seinen von Jochen mit Hingabe gespielten melancholischen Gitarrenleads eher zum Zuhören denn zum Headbanging einlud und bei dem auch die Band völlig in sich selbst versunken

schien – genial! (Doomster)

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In ihrem DSR-Steckbrief versprachen uns die Schweden SEMLAH, live etwas zu bieten, „was du noch nie zuvor gehört oder gesehen hast“. Damit hatten sie nicht ganz unrecht: Noch nie zuvor habe ich einen Sänger gesehen oder gehört, der so viel Alkohol in den Adern hatte und dennoch rein gesangstechnisch überzeugen konnte. Ab und zu mal ein schiefer Ton, aber alles in allem eine beeindruckende Gesangsleistung, wenn man den Alkoholpegel bedenkt. Dafür gebührt dem Mann auf jeden Fall Respekt. Den hat er sich aber zugleich durch eine ziemlich peinliche Vorstellung verspielt. Wer es nicht einmal mehr schafft, das Mikrophon am Stativ zu befestigen und wer beim Klatschen nicht die Hände, sondern das Mikrophon trifft (zu hören an einem unschönen „Plong“, das in voller Lautstärke aus den Boxen schallte) wirkt nun mal nicht besonders professionell, sondern allenfalls belustigend auf das Publikum.

Schwarz geärgert haben dürfte sich der Rest der Band über diese Performance, allen voran Ex-COUNT RAVEN-Bassist Wilbur und Gitarrist Thomas (der wohl die längste Matte des ganzen Festivals aufzuweisen hatte), die sich redlich abmühten, die schwache Vorstellung ihres Sängers durch ihr Engagement wettzumachen. Mit ihrer von frühen SABBATH inspirierten Musik, bei der Wilbur mit einem recht dominanten Bass-Sound und coolen Läufen Akzente zu setzen wusste, waren die Voraussetzungen dabei gar nicht so schlecht. Doch irgendwie wollte der Funke nicht so recht überspringen. Am ehesten gelang dies noch bei den Songs, welche die Band zum Download anbietet, allen voran „The Silent Sermons Of The Plastic Church“ und „My Ruin“, doch waren auch hier die Reaktionen noch recht verhalten. Mit etwas zwingenderen Riffs und Hooklines sowie einer professionelleren Performance des stimmlich alles andere als schlechten Frontmanns Joleni könnten die Schweden auch ein Publikum überzeugen, das mit ihrem Songmaterial wenig bis gar nicht vertraut

ist. (Doomster)

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Auf Platte sind THUNDERSTORM wirklich eine hervorragende Band – live sind die Italiener eine Macht! Ob das, was Fabio Thunder, Omar, Sandro Mazzoleni und Attilio Coldani da auf dem Doom Shall Rise tatsächlich dem Maximum ihrer Möglichkeiten entsprach lässt sich von außen nur schwer beurteilen, Wünsche ließen THUNDERSTORM jedenfalls keine offen und gereichten ihrer Headlinerrolle am Freitag zu allen Ehren.

Dieser Band ist es definitiv ernst und ihre Musik ist das wichtigst, was es für die Mitglieder gibt – das ist offensichtlich. Vor allem Bandkopf Fabio Thunder sprüht förmlich vor Enthusiasmus und lebt auf der Bühne jeden einzelnen Ton – bangt, kniet, gibt sich vollkommen dem Doom hin.

Verdammt heavy und tight kommen die Songs rüber, die eine wirklich gute Mischung aus den beiden bisherigen Alben darstellten.

Schnellere Sachen wie „Time“ gehören da trotz der insgesamt inzwischen eher langsameren Ausrichtung genauso noch ins Programm, wobei doch recht deutlich wurde, dass THUNDERSTORM einfach am Besten sind, wenn sie richtig schwer agieren. Und vor allem vom Hang zu atmosphärischeren Songs der Marke „Glory and Sadness“ bin ich immer mehr überzeugt, zumal THUNDERSTORM die Stimmung ihrer Musik ganz ohne Netz und doppelten Boden rüber bringen.

Und genau mit ihrer Mischung aus Bodenständigkeit, emotionaler Dichte und metallischer Heavyness trafen die Italiener offensichtlich voll den Geschmack des Publikums, das seiner Begeisterung lautstark Ausdruck verlieh. Kaum hatte die Band ihren regulären Set beendet, wurde auch schon nach einer Zugabe verlangt, um die sich THUNDERSTORM nicht lange bitten ließen, um noch zwei weitere Stücke, an zweiter Stelle den Übersong „Sad Symphony“ zu bringen, womit man die Fans aber noch lange nicht zufrieden stellen konnte und man noch die SABBATH-Coverversion „Electric Funeral“ nachlegte.

Ein Auftritt von dem THUNDERSTORM sicher noch lange zehren werden. (Fierce)

Samstag

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Sehr erdig sollte der zweite Tag des Doom Shall Rise beginnen und zwar mit einer Band, die trotz ihrer deutschsprachigen Herkunft zu den Exotenbands des Festivals gehörten – TOLLWUET aus der Schweiz waren jedenfalls nicht nur wegen ihres schweizerdeutschen Dialektes eine besondere Attraktion, sondern auch wegen ihrer ganz eigenen Art, den Doom zu zelebrieren, der man mehr als allen anderen Bands die Umschreibung „Doom ist der Blues des Metal“ zuordnen konnte. Sicher spielt auch ein starker ST. VITUS-Einfluss beim Sound und der Performance eine nicht unbedeutende Rolle und doch haben TOLLWUET etwas ganz außergewöhnliches an sich. Das wurde schon zu Beginn des Sets klar, als die Gitarristen erst mal das Musikmachen ihren Verzerrern/Verstärkern überließen um dann ultraheay in den ersten Song einzusteigen. Und es brauchte nicht viele Töne um klar zu machen, dass Schlagzeuger Christian Specker genau meinen Geschmack trifft – wer braucht schon eine besonders starke Technik, wenn jeder einzelne Schlag ein Treffer mitten in die Fresse ist? Geil!

Da störte es auch nicht, dass man von den schweizerdeutschen Texten kaum was mitnehmen konnte, wobei Titel wie „Schneck“ den Kultfaktor nur nach oben schrauben können.

Kein Wunder, dass die Zeit da wie nix vorbei ging und TOLLWUET recht schnell zum letzten Song kamen – wer hätte es gedacht: eine VITUS-Coverversion, die mit „Dragon Time“ hervorragend ausgewählt war und den Stimmungspegel beim noch etwas spärlichem Publikum gleich noch mal nach oben schnellen ließ.

Eine verdammt coole Vorstellung, die die Schweizer da hingelegt haben und für den Großteil der Anwesenden sicher einer der kleinen Höhepunkte des Festivals. (Fierce)

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Ich hoffe, die Jungs von WYTCHCRAFT nehmen es mir nicht übel, wenn ich sie mal eben so ganz leger als die „Jungspunde“ des Festivals bezeichne, das der Ausdruck alles andere als negativ gemeint ist. Der durchschnittliche (!) Altersunterschied war aber halt doch irgendwie auffällig. Und vielleicht war es ja auch diese gewisse fehlende langjährige Bühnenerfahrung, durch die der Funke beim Gig von WYTCHCRAFT nicht so hundertprozentig bei allen im Publikum überspringen wollte – sicher trug aber auch die Tatsache ihren Teil dazu bei, dass die Band ihre Mini-CD erst zum DOOM SHALL RISE veröffentlichen konnte und das Material der Band nicht unbedingt als besonders eingängig bezeichnet werden kann, weshalb es nicht leicht wird, gleich so richtig mitzugehen.

Wobei Sänger Kai gleich zu Beginn auf sich aufmerksam machen konnte, als er mit Mittelalter-Helm auf der Bühne erschien und die Blicke auf sich zog. Diesen nahm er dann aber doch recht rasch ab, um sich dann auf seinen Gesang konzentrieren zu können, wobei er in der Beziehung meiner Meinung nach am besten rüber kommt, wenn er so richtig aus sich raus geht und auch mal den ein oder anderen Grunzer von sich gibt.

Ansonsten war die Band ganz doomlike voll in ihrer Musik versunken und genau an dem Punkt merkte man dann doch, dass die Jungs noch etwas an Lockerheit gewinnen könnten. Das melancholische Songmaterial mit diesen ganz leichten Mittelalteranleihen hat nämlich sehr wohl seinen Reiz und es wäre WYTCHCRAFT zu gönnen, wenn sie das Gefühl, das die Band für ihre Musik offensichtlich empfindet auch entsprechend auf das Publikum übertragen könnten.

Mit der außergewöhnlichsten Coverversion des Festivals dienten WYTCHCRAFT auf alle Fälle, denn mit dem ANVIL-Song „Forged in Fire“ hätte an dieser Stelle sicher niemand gerechnet und den Überraschungseffekt konnte die Band ganz klar für sich verbuchen.

Ich hätte mir den Auftritt der Band gemäß ihrer Vorgabe einfach etwas energiereicher gewünscht, ich denke aber, dass WYTCHCRAFT noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung stehen und da noch einiges drin ist – zumal die Band ja auch einen sehr positiven, wenn auch nicht herausragenden Eindruck hinterließen. (Fierce)

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Naja, wirklich Rock´n´Roll war der Auftritt von VOODOOSHOCK ja nicht unbedingt, was aber nicht heißen soll, dass es deshalb nicht hervorragend gewesen wäre.

VOODOOSHOCK sind ein weiterer Beleg dafür, wie sehr es die Doomszene doch versteht, sich auf einer gewissen Basis aufbauend so facettenreich und eigenständig zu geben, wie es in kaum einem anderen Genre der Fall ist.

Unterstützt von den beiden TOLLWUET-Musikern Michael Greilinger und Christian Specker zelebrierte Bandkopf Uwe Groebel seine ganz eigene Vorstellung vom Doom-Metal, heavy-groovend, leicht psychedelisch angehaucht, irgendwo in der Schnittmenge von ST. VITUS, CATHEDRAL, OVERSOUL und THE OBSESSED. Wobei es der Band mit einer Leichtigkeit gelang, das Publikum in deren Universum mitzunehmen, die Köpfe sinken und groovend in die Musik eintauchen zu lassen. Und dabei ist es ganz schwer, diese Band auch nur ansatzweise einzuordnen. Dass sich die Band nicht zu oft zum Proben treffen kann, machte sich eigentlich nur dadurch bemerkbar, dass Uwe Groebel den ein oder anderen Einsatz erst andeuten musste, ansonsten hatte man wirklich das Gefühl, dass die drei Musiker nicht nur technisch hervorragend zusammenspielen. Auch die Ausstrahlung der Musik schwebt irgendwo zwischen gnadenloser Offenheit und abweisender Zurückhaltung, zwischen kopflastiger und emotionaler Musik.

Optisch scheint vor allem Groebel mit Doomklischees nicht wirklich viel am Hut zu haben, spätestens wenn er den genial schweren Teil von „Tomorrows Bloom“ mit einem unter die Haut gehenden „Doom Shall Rise“ ankündigt, ist die Welt wieder komplett in Ordnung.

Von der Songauswahl her zeigte man sich selbstverständlich voll auf das Debütalbum konzentriert und ließ den NAEVUS-Vorgänger vollkommen außen vor, was kaum überraschte und auf den Genuss von Songs wie Living in Paradise, Fountain of Freedom oder Lady hatte man sich innerlich ja auch schon eingestellt. Diese brachten VOODOOSHOCK in sehr eindringlichen Live-Versionen mit denen es auch diese Band schaffte, das Doomerherz vollends zu befriedigen. (Fierce)

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Mit OFFICIUM TRISTE betrat als nächstes eine Band die Bühne, die aus dem

Sound der anderen 15 Kappellen deutlich herausstach, handelte es sich bei den Holländern doch um die einzige Doom Death-Combo auf dem Billing. Man durfte gespannt sein, wie die Band von den Anwesenden aufgenommen werden würde, ob sie mit Desinteresse bestraft werden oder als willkommene Abwechlsung neben all den Seventies- und Epic-Doomern angesehen werden würden. Um es vorwegzunehmen: Letzteres war eindeutig der Fall. Jegliche Sorgen, die die Band diesbezüglich gehabt haben könnte, dürften sich bereits nach dem ersten Song in Luft aufgelöst haben, der – wie auch das restliche Material – mit frenetischem Beifall bedacht wurde. Und das zu Recht: Die Holländer wurden den durch unseren Fragebogen geweckten Erwartungen vollends gerecht, und es wäre wohl verdammt schwer gefallen, sich den wunderbar eingängigen, tieftraurigen Melodien sowie den mächtigen Gitarrenwänden zu widersetzen und dem Zauber dieser Musik zu entgehen. Einen dritten Gitarristen hatte man zwar entgegen der Ankündigungen nicht auf der Bühne, aber die Notwendigkeit einer Dreier-Gitarrenbesetzung leuchtet mir angesichts dieser ungeheuren Heaviness, die schon mit „nur“ zwei Gitarren erzeugt wird, auch nicht ganz ein.

Einziges kleines Manko des mehr als überzeugenden Gigs war meiner Meinung nach, dass die vielen Keyboardparts alle vom Band zu kommen schienen. Hier wäre vielleicht statt eines dritten Gitarristen ein Live-Keyboarder eine sinnvollere Erweiterung des Line-ups. Der Auftritt war für die Holländer in jedem Fall ein voller Erfolg, denn sie konnten ihren ganzen Vorrat an CD’s unters Doom-Volk bringen. Aber ich denke, mit ihrer abwechslungsreichen Mischung aus extrem doomigen und schnelleren Parts und mal gegrunzten, mal

clean gesungenen Passagen haben OFFICIUM TRISTE das Potential, auch Hörerschichten jenseits der kleinen Szene der Hardcore-Doom-Freaks

anzusprechen, entsprechende Livepräsenz und eine etwas größere Plattenfirma im Rücken vorausgesetzt. (Doomster)

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Nachdem OFFICIUM TRISTE zuvor mit einer mächtigen Gitarrenwand alles weggeblasen haben, dauerte es zunächst etwas, sich an den weitaus weniger druckvollen 70er-Crunch-Sound von WELL OF SOULS-Gitarrist Frank Hellweg zu gewöhnen. Dieser passt jedoch perfekt zur Musik, denn anders als der Name vermuten ließe, zeigt sich die Band eher vom klassischen 70er-Doom als vom epischen Doom Metal im Stil von CANDLEMASS beeinflusst. Mit Songs wie der gleich als zweites gespielten Bandhymne „Legion Of Doom“, dem schnellen „Evil Sign“ oder dem sehr SABBATH-lastigen „Beyond The Void“ konnten die Ulmer zumindest die ersten Reihen zum gepflegten Mattenschwingen animieren, und auch das restliche Publikum nahm die Songs der Band wohlwollend auf. Kleiner

Kritikpunkt am Stageacting: während Sänger Petro und Gitarrist Frank sehr aktiv waren, stand der Aushilfsbassist der Band wie festgewurzelt an einer Stelle und spielte seine Parts zwar technisch perfekt, machte aber einen recht teilnahmslosen Eindruck. Das beeinflusste den positiven Gesamteindruck aber nur peripher. Es machte einfach Spaß, Frank bei seinen langen Solo-Improvisationen auf die Finger zu schauen. Sympathisch auch, dass sich die Band nicht allzu ernst nimmt. Eine exemplarische Ansage von Petro: „Nun folgt unser neuestes Lied…es ist erst ein Jahr alt…“

Als Abschluss des Sets diente „Flying“, eine rundum gelungene Symbiose aus Groovemonster (Strophe) und Ohrwurm (Refrain), die auch beim Publikum die besten Reaktionen erntete. Vielleicht auch ein Zeichen für die Band, in Zukunft noch mehr Wert auf eingängige Hooklines zu legen.

Anstelle der von den Fans lautstark geforderten Zugabe gab es anschließend noch eine kleine und amüsante Dankesrede von Gitarrist Frank, einem der drei Organisatoren des Festivals, in der u.a. ein DOOM SHALL RISE 2 in Aussicht gestellt wurde. (Doomster)

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Ich bin mir bewusst darüber, dass nur wenige meine Meinung zum DAWN OF WINTER-Gig vollends nachvollziehen können – zumindest hab ich mit noch niemand gesprochen, der meiner Überschwänglichkeit beigepflichtet hätte – aber für mich war dieser Auftritt mit das coolste, was ich seit langem live erlebt habe. Und ich versteh auch nicht so ganz, weshalb ich hier zu einer Minderheit gehörte, mag aber sein, dass diese Band einfach total meine Stimmung getroffen und zudem mein Verlangen nach mehr Langsamkeit geteilt hat. Kein Wunder also, dass Gerrit Mutz den Song „Dance in Despair“ im Verlauf des Konzert ankündigte, indem er darauf hinwies, dass die Band feststellen musste, dass sie viel zu viele schnelle Songs im Backkatalog vorzuweisen habe und deshalb den viel geforderten Song in der Verison spielen würde, wie ihn DAWN OF WINTER selbst hören möchten – in einer richtig geilen Doooom-Version! Und auch sonst merkte man deutlich, dass DAWN OF WINTER diesen Gig in erster Linie zur eigenen Befriedigung spielten, was aber nicht heißen soll, dass man das Publikum in irgend einer Weise ausschloss. Vielmehr spielte sich die Band immer mehr in den Doom und überzeugte dabei durch mitreißende Songs, allen voran „Slow is the Suffering“ und der ST. VITUS-Tribut „Titus Vanis“ von der aktuellsten Aufnahme der Band – der „Slow is the Suffering“-EP. Doch auch „Funeral“ gehörte zu den ganz großen Momenten dieses Gigs, das Mutz als Song für seine eigene Beerdigung ankündigte und dementsprechend auch emotional tief einstieg, was ihn aber nicht davon abhielt, sich nach dem Song wieder in Zynismus zu üben um den Gig dennoch eine gewisse Lockerheit nicht vollends zu nehmen. Und er war es auch, der in erster Linie durch viel Gestik für „Bewegung“ auf der Bühne sorgte, während seine Frontmitstreiter „Bolle“ und Knittel doch mehr in sich gekehrt agierten, wobei Knittel wie auch in seinen anderen Bands auf seine eigene Art diese gewisse Energie rüber brachte.

Von ihrer humorigen Seite zeigten sich DAWN OF WINTER dann aber wieder, als sie zum Abschlusssong „Dawn of Winter“ ansetzten, was Gerrit aber jäh abbrach, da ihm das ganze einfach zu schnell war, um dann noch mal ein ganzes Stück heavier einzusetzen – so einfach kann man Menschen wie mich glücklich machen.

Nackte Knie gab es bei dem Auftritt übrigens nicht zu sehen, was die Band durch die gebrachte Leistung aber gut ausgleichen konnte. (Fierce)

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SUBVERSION boten zum schweren Sound von DAWN OF WINTER und REVEREND BIZARRE gegen Ende des ersten DOOM SHALL RISE noch einmal ein echtes Kontrastprogramm und gehörte sicher zu den Bands des Festivals, die die „Grenzen“ des Doom am weitesten ausloteten. Denn für viele hat das Hardcorelastige Material der Band aus New Orlea….Zschopau nur sehr wenig mit Doom zu tun, wobei es aber auch SUBVERSION ähnlich wie z.B. DOWN oder CROWBAR (sicher die ersten Referenzbands) locker schaffen, den Bezug immer wieder herzustellen und sich nie zu weit von doomigen Pfaden zu entfernen. Und sowohl Ausstrahlung, als auch Stageacting passen irgendwie perfekt zum Sound der Band, so dass man den Geruch des Motorenöls fast schon in der Nase zu spüren glaubt. Sänger Mike gibt mit seinen hardcorelastigen Vocals alles und wirkt trotz einer gewissen Aggressivität in sich gekehrt – oder war das nur Erschöpfung? Jedenfalls war es einmal mehr begeisternd zu sehen, was der deutsche Underground doch an Acts zu bieten hat, die nahtlos an internationale Ansprüche anknüpfen kann, zumindest was den Sound und das Auftreten angeht. Denn von den Songs her hatte der Auftritt von SUBVERSION leider auch eine gewisse Länge, was durch die kratvolle Bühnenshow zwar gut ausgeglichen, aber nicht ganz verhindert werden konnte. (Fierce)

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Wie es ein Kollege nach dem Auftritt von REVEREND BIZARRE so treffend beschrieb: „Das war die erste Doom-Band auf diesem Festival.“ Dies mag zwar eine Übertreibung sein, aber sie bringt es auf den Punkt: Die Finnen zelebrieren klassischen Doom Metal in der extremsten Form. Sprich: Alles ist

noch viel laaaaaaangsamer, als es der geneigte Zuhörer von anderen Bands dieses Genres gewohnt ist. REVEREND BIZARRE haben den Minimalismus und die Monotonie zur Kunstform erhoben, was Instrumentierung (Gitarre, Bass und Drums) sowie auch die Kompositionen und Arrangements betrifft. Hier werden simpelste Gitarrenriffs, teilweise nur aus drei oder vier Tönen bestehend, im Zeitlupentempo gespielt. Das spaltet: je länger die Spielzeit des Trios, desto mehr Leute verlassen die Halle. Der Rest ist begeistert von der mit Worten kaum zu beschreibenden, intensiven Atmosphäre, die die Band durch diese Monotonie, das Schneckentempo sowie den sehr emotionalen, weinerlichen

Gesang von Bassist Albert erzeugt, und lauscht den Klängen entweder gebannt oder versucht sich im SloMo-Banging. Einzig die wenigen schnellere Parts oder Songs (der Opener sowie „Doomsower“ vom Debütalbum) laden zum kollektiven Headbangen ein. Leider gibt es immer wieder Probleme mit Alberts Bass, der des öfteren Aussetzer hat, so dass diese einzigartige Atmosphäre, die sich

erst langsam aufbauen muss, etwas gestört wird.

Wie die Band selbst bereits im DSR-Steckbrief andeutete, handelt es sich um keine Filigrantechniker. Und so gab es zwar einige Spielfehler, Albert und Gitarrist Peter hielten ständig Blickkontakt, um bei den langsamen Riffs Timingschwierigkeiten zu vermeiden, auch Alberts Stimme war nicht so überzeugend wie auf dem Album (wohl ein Tribut an den Alkohol), doch tat dies nichts zur Sache, denn darauf kommt es bei dieser Band einfach nicht an. Eine zerstörerische Performance boten die Finnen allemal. Dabei spielten sie eine ausgewogene Mischung aus bekanntem und neuem Material, das den alten Songs in nichts nach steht – einmal abgesehen von dem recht unspektakulären Opener des Sets. (Doomster)

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Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie der riesengroße Fan von REVELATION war und mich eigentlich die neue Band von Dennis Cornelius – OVERSOUL – ein ganzes Stück mehr begeistern konnte und ich mich somit nicht nur über die Reunion dieser Band freuen konnte, so musste ich doch schon immer den Kultfaktor um die Ami-Formation in vollem Maße respektieren. Allerdings reichte ehrlich gesagt auch das nicht aus, um die Vernunft nicht walten zu lassen und die Rückreise kurz nachdem die Band loslegte anzutreten, zumal die Zeit doch gut vorangeschritten war und die Autofahrt durch den Nebel in diesem erschöpften Zustand alles andere als einladend war. Was ich allerdings vom REVELATION-Gig mitbekam, das machte deutlich, dass die Band auf jeden Fall ihrer Headlinerrolle gerecht wurde und das Publikum noch mal so richtig an sich ziehen konnte. Und dabei legte die Band mit viel Energie los und vor allem Bassist Jim Hunter erwies sich einmal mehr als der Metal Maniac, den er auch fernab der Bühne stets präsentiert. Auch REVELATION machen ihre Musik aus Leidenschaft und das spürt man zu jeder Sekunde. Schwergewicht und Bandkopf Dennis Cornelius erweist sich dabei als der ausdrucksstarke Frontmann, den diese Band braucht und ging trotz des Sounds der Band gut nach vorne los, was dem Gig ein ganz besonderes Flair gab und dennoch war für mich der Abend einfach gelaufen. Das begeisterte Funkeln der Fans in den Augen beim Verlassen der Halle machte aber klar, dass ich alleine war…. (Fierce)

Die Bildergallery zum Doom Shall Rise findet ihr hier:

Ein dickes Dankeschön geht an Mike von Zosh für seinen DREAMING-Bericht!

Fierce
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