GOREGAST: Viva El Animal [Eigenproduktion]
GOREGAST haben mit "Viva El Animal" ein nettes Stück Death/Grind eingeholzt, das aber mehr Füller und Durchschnitt enthält, als es gut für das Album ist. Extreme ausloten war schon immer ein Reiz. Das dachten sich auch gewisse Bands, deren Ziel nichts anderes war als die schnellste Band der Welt zu sein, zu schockieren, ein unglaublich aggressives Ventil zu schaffen. Punk eignete sich wunderbar dafür, Hardcore noch besser und der Metal bot auch einige nette Riffs. Jetzt noch die Geschwindigkeit auf 110 % und draußen sind die letzten Spießer. Nennt es Krach, nennt es keine Musik, nennt es wahnsinnig! Das wiederum ist Musik in den Ohren jedes Grindmaniacs. Immerhin schreien die Sänger hier ihre tiefsten Emotionen, ihre schärfste Sozialkritik und ihre persönliche Ansicht zum Weltgeschehen heraus.
Grindcore ist politisch. Grindcore hat eine Message. Warum will man das nicht verstehen? Okay, da ist die Sache, dass man ja keinen Ton von den Texten versteht. Zugegeben auch, dass es schon ganz schöner Lärm ist. 2:0 für die harmonische Fraktion. Aber Grindcore bleibt der Sieger der Herzen.
GOREGAST haben mit "Viva El Animal" ein nettes Stück Death/Grind eingeholzt, das aber mehr Füller und Durchschnitt enthält, als es gut für das Album ist.
Gradliniger Dampfwalzen-Death Metal aus Dänemark, der aber etwas steril, abgepackt und eintönig klingt. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs es auf den nächsten Releases schaffen, den durchtrainierten, attraktiven Körper von ECITON mit einer Seele zu versehen.
Volltreffer! Cooler Mix aus KYUSS und ENTOMBED.
Auf seine eigene Weise poetisch und doch tragisch. Goodbye, CURL UP AND DIE.
"Dimension 303" ist nochmal ein richtiger Grindcore-Knaller zum Jahresende, den sich Fans unbedingt zulegen sollten. Reinschmeißen und abreagieren, so muss traditioneller, intelligenter Grind sein.
Erstaunlich reifer, vielschichtiger und anspruchsvoller Death Metal der gefällt.
PREMONITIONS OF WAR und BENÜMB liefern eine Splitvorstellung, deren Qualität nicht nur durch produktionstechnische Mängel getrübt wird...
Neu auf dem Billing des PARTY.SAN 2006 stehen KATAKLYSM und NIFELHEIM.
Ab sofort können unter www.party-san.de Karten für das PARTY.SAN OPEN AIR im nächsten Jahr bestellt werden. Das Billing sieht bislang so aus: SEVERE TORTURE, HELRUNAR, ILLDISPOSED, ROTTEN SOUND, AKRIVAL und ENSLAVED.
Was durch die Beschreibung nach einer Band klingt, die zwanghaft versucht einen eigenen Stil zu finden, stellt sich bei näherer Betrachtung schlicht und ergreifend als kranker Scheiß raus. Die Kassler UNCUT DESPITE machen nämlich schnellen und brutalen Death Metal. Mit Keyboards.
Neue Death/Grind Hoffnung aus Deutschland? Ich komme da an einem klaren "JA!" nicht vorbei.
Endlich eine Coverscheibe mit Daseinsberechtigung!
Ein gelungener Einstand in der Welt des rabiaten Grindcores.