GATES OF DAWN: Into The White Light
Ein Debütalbum eines Septetts, das dem Debütantenalter eigentlich schon längst entwachsen ist.
Ein Debütalbum eines Septetts, das dem Debütantenalter eigentlich schon längst entwachsen ist.
Leider lebt Musik, wie die von SHEEPHEAD, von zwei Dingen, die die Band im Moment noch nicht zu bieten hat.
Wer schon immer ein Album hören wollte, das Robb Flynn, Howard Jones, Steve Harris und Kirk Hammett gemeinsam aufgenommen haben, findet hier sein Eldorado.
Zeitloser, leicht bluesiger Heavy Rock, dem man aber anmerkt, dass dies das erste Lebenszeichen einer jungen Band ist.
Von wegen die Suche nach dem eigenen Stil - CALICO SYSTEM springen auf den fahrenden Zug.
Jeweils knapp über 20 Jahre sind die vier jungen Frauen aus Norddeutschland, die mit "Finding Home" ihren ersten Longplayer vorlegen. Und dieser kann sich durchaus hören lassen!
Wenn eine Kollegin nach einem NME.MINE-Konzert kurzerhand nicht mehr Diplomatengattin, sondern am liebsten Rockerbraut werden will, spricht das schon mal dafür, dass die Biberacher Nu-Rocker eine außergewöhnliche Band sein müssen. "Life Without Water" unterstreicht diese Vermutung mit fettem Rotstift und knallt gleich noch ein paar Ausrufezeichen dahinter.
"Regression" fehlt es schlicht an der Kompromisslosigkeit und der Abgedrehtheit, die der Herr Townsend wie auch die Kollegen von MNEMIC an den Tag legen.
Zwar erreichen COHEED AND CAMBRIA mit "Good Apollo" nicht ganz die Genialität des Vorgängers, liefern aber trotzdem ein konkurrenzlos geiles Album ab.
Eindrucksvoll demonstrieren DAYS OF GRIEF, dass erstklassiger Emocore alles andere als ein Privileg amerikanischer Bands ist. Vielmehr liefert das Kölner Quartett eine abwechslungsreiche und zugleich in sich schlüssige CD ab, für die Langeweile ein Fremdwort ist.
Wales muss ganz schön langweilig sein, denn jede der fünf Kompositionen wirkt, als hätten die Jungs etliche Stunden im Proberaum mit Detailarbeiten zugebracht. So gelingt es dem Quartett sogar, MAIDEN-Harmonien mit "Jump"-Shouts zu kombinieren, ohne aus der Kurve zu fliegen.
Dem Quartett aus Illinois ist ein homogenes, unterhaltsames Album gelungen, das reif und schlüssig wirkt. Der gemächliche Indie-Rock mit einer Prise College Punk vermittelt ein allgemeines Gefühl, das je nach Stimmung etwas von Rückblick auf die Schulzeit, letztem Urlaubstag oder 30. Geburtstag hat.