Einen durchaus guten Death Metal-Release haben SPIT ON YOUR GRAVE mit „Arkanum“ hinterlassen. Das dritte Album der Mexikaner weist eine Band aus, die den Death Metal durchaus verstanden hat: gerade der US-amerikanische Einfluss ist gut herauszuhören – teilweise „klassisch“ („Vigilia“), dann wieder etwas moderner („Self Sacrifice“). Aber auch mit etwas weniger US-amerikanischen Anstrich wissen die Tracks zu gefallen, wenn etwa der Opener „The Infection“ oder „Into The Devil’s Realm“ einen minimalen symphonischen Einschlag durchhören lassen. Mitunter schleichen sich auf „Arkanum“ aber auch ruppigere und nicht ganz so flüssige Passagen ein („Dark Lullaby“), doch am Ende fängt „The March Of The Innocents“ noch einmal die doch variantenreiche Essenz des Albums ein. A propos Varianz: Frontfrau Marlene Muñoz reichert ihre Growls mit einem Verlauf von dunklen zu hellen Vocals-Schattierungen an und nimmt sich auch höheren Schreiereien an. Die beste Performance liefert sie aber bei den tiefen Growls. Somit ein gefälliger Release, der zwar in Sachen Produktion, Laufzeit und Dramatik Luft nach oben hat, doch im Allgemeinen schon ganz gut gemacht ist.
Veröffentlichungstermin: 01.03.2024
Spielzeit: 30:31 Min.
Line-Up:
Elizabeth Castillo – Bass
Caro Saturni – Gitarre
Nicolás Garza – Schlagzeug
Kenichi OM – Gitarre
Marlene Muñoz – Gesang
Label: Concreto Records
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SPIT ON YOUR GRAVE „Arkanum“ Tracklist
1. The Infection 03:23
2. The Heretic 03:53
3. Vigilia 03:41
4. Into The Devil’s Realm 04:21
5. Dark Lullaby 03:37
6. Broken Hourglass 03:15
7. Self Sacrifice 03:35
8. The March Of The Innocents 04:47