SECRET SPHERE: A Time Never Come

Gefälliger Bombast Speed, der hohe Musiziergeschwindigkeit mit symphonischen Einsprengseln und einer starken harmonischen Ausrichtung, die auch den ausgiebigen Keyboardeinsatz einschließt, miteinander verbindet.

Über die musikalische Ausrichtung der Italo-Metaller SECRET SPHERE muss wohl kein Wort mehr verloren werden, wandert das Quintett doch auf den Spuren ihrer Landsleute wie RHAPSODY oder LABYRINTH. Der Nachfolger zum Erstlingswerk „Mistress Of The Shadowlight“ bietet dann auch gefälligen Bombast Speed, der hohe Musiziergeschwindigkeit mit symphonischen Einsprengseln und einer starken harmonischen Ausrichtung, die auch den ausgiebigen Keyboardeinsatz einschließt, miteinander verbindet. Dass neben orchestralem Geschwurbel auch die Heavyness nicht zu kurz kommt ist dem gut eingespielten Gitarrengespann Aldo Lonobile/ Paco Gianotti zu verdanken, das Tracks wie „Under The Flag Of Mary Read“, „Lady Of Silence“ oder das verhalten startende „The Brave“ zu windschnittigen, aber effektiven Geschossen werden lässt. Dazu kommt, dass Sänger Roberto Messina im Vergleich zu seinem Einsatz bei den Labelkollegen HEMISPHERE eine wesentlich entspanntere und damit bessere Gesangsleistung abliefert. Ein gutes Album, dass auf durchgehend hohem Niveau steht und mit dem angesprochenem „Under The Flag Of Mary Read“ sogar einen echten Höhepunkt aufzuweisen hat, zumal auch die wiederum im New Sin Studio in Loria ausgeregelte Produktion zu überzeugen weiß.

Wings

Spielzeit: 54:45 Min.

Line-Up:
Roberto Messina – v

Aldo Lonobile – g

Paco Gianotti – g

Andrea Buratto – b

Luca Cartasegna – dr

Antonio Agate – key

Produziert von SECRET SPHERE
Label: Elevate Records/ SPV

Tracklist:
1.Gate Of Wisdom 2.Legend 3.Under The Flag Of Mary Read 4.The Brave 5.Emotions 6.Oblivion 7.Lady Of Silence 8.The Mistery Of Love 9.Paganini`s Nightmare (Theme From Caprice #5) 10.Hamelin 11.Ascension 12.Dr. Faustus