OLD MAN´S CHILD: Revelation 666 – The Curse of Damnation

OLD MAN´S CHILD: Revelation 666 – The Curse of Damnation

OMC haben sich mit dieser Scheibe doch etwas vom Stil ihrer letzen Veröffentlichung Ill-natured spiritual Invasion getrennt – spielten sie damals noch langsam gehaltenen Death Metal, so machen sie auf ihrem neuen Album nun Dimmu Borgir-Black Metal, das Keyboard hat sich also stärker in den Vordergrund gedrängt. Mit von der Partie ist zufälligerweise auch der ehemalige Dimmu Borgir-Drummer Tjodalv, der auch schon früher bei OMC tätig war (auf dem Vorgänger schwang noch Drum-Legende Gene Hoglan (Strapping Young Lad, ex-Death, Dark Angel, Testament, …) die Stöcke)

Dimmu Borgir-Black Metal – das heißt: symphonischer, also keyboardlastiger, teils rasend, teils gemäßigt vorgetragener Black Metal, der zwar eingängige Melodien beinhaltet, aber einfach zu wenig eigenständig klingt. OMC scheinen also auch auf den Zug der symphonischen, trendigen Black Metal Bands aufgesprungen zu sein…

Für den makellosen Sound sorgte natürlich Hypocrisys Peter Tägtgren in seinen Abyss Studios – Revelation 666 mag zwar lupenrein klingen, jedoch wurde die Identitätslosigkeit OMCs dadurch nur noch verstärkt, klingen doch schon allzu viele Bands exakt gleich.

Nun gut, mit OMC haben wir nun also noch eine Band mehr, die für die nächsten norwegischen Grammy Awards im Bereich Hard Rock nominiert werden könnte, neben The Kovenant und Dimmu Borgir…

Spielzeit: 40:05 Min.

Line-Up:
Galder – Vocals, Lead Guitar, Synthesizers

Jardar – Lead Guitar

Memnoch – Bass

Tjodalv – Drums
Label: Century Media

Homapage: http://cythraul.com/omc

Tracklist:
1. Phanthoms Of Mortem Tales

2. Hominis Nocturna

3. In Black Endless Void

4. Unholy Vivid Innocence

5. Passage To Pandemonium

6. Obscure Divine Manifestation

7. World Expiration

8. Into Silence Embrace