ÅND: Aeternus

In der Spielzeit knapp bemessenes Post Black Metal-Debüt aus Berlin, das neugierig auf mehr macht.

Mit Aeternus gibt das Berliner Quartett von ÅND sein Stelldichein im Genre des Post Black Metals. Dabei setzen die Musiker auf eine kalte und triste Atmospähre, die durch das schleppende Tempo verstärkt wird. Mitunter setzen ÅND auch auf kurze Up-Tempo-Passagen (Niedertracht), die sich aber dennoch nicht nach der Tempo-Bolzerei trver Black Metal-Kapellen orientieren. Weiterhin versuchen sich die Hauptstädter auch darin, die Extreme der Geschwindigkeiten auszuloten, wenn man in etwa in Illusion eine Mischung aus SECRETS OF THE MOON, DER WEG EINER FREIHEIT und AHAB geboten bekommt.

Musikalisch und auch melodisch wird auf Aeternus daher schon einiges geboten. Auch der böse und gut verständliche deutschsprachige Gesang weiß zu gefallen. Die Songs zünden zumeist ohne Vorlaufzeit, lassen aber eine gewisse Nachhaltigkeit vermissen (Heimkehr). Zudem ist auch die Spielzeit mit ihren knapp 26 Minuten etwas gar gering ausgefallen, als dass sich mit Dämmerung auch ein purer Sample-Track eingefunden hat. Dennoch setzen ÅND eine erste Duftmarke, die neugierig auf mehr macht.

Veröffentlichungstermin: 04.11.2016

Spielzeit: 25:55 Min.

Line-Up:
Benjamin Linz
Sebastian Fischbeck
Sebastian Grimberg
Jan Korbach

Label: This Charming Man Records

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/Aandband/

Tracklist:
1. Auferstehung
2. Verstoßene
3. Niedertracht
4. Illusion
5. Dämmerung
6. Schatten
7. Heimkehr