MAGNA MORTALIS: Onward [Eigenproduktion]

Technisch brutaler Ami Death Metal im BOLT THROWER Gewand.

Mhh, klingt nach IMMOLATION. Das war einer meiner ersten Gedanken zum ersten vollen Album der Hannoveraner MAGNA MORTALIS, als es daran ging, den Sound von Onward ein bisschen zu analysieren. Moment, du kennst IMMOLATION doch gar nicht!?, war dann der Zweite. Ok, MySpace konsultiert und festgestellt, dass es tatsächlich nach IMMOLATION klingt. Klingt bizarr? Nein, nach IMMOLATION.
Stopp! Nochmal von vorne. Also, MAGNA MORTALIS kommen, wie gesagt, aus Hannover und verwöhnen die Ohren des, von durchschnittlichen Death Metal Demos gemarterten, Rezensenten mit Endtime Death Metal. Über den Sinn einer solchen selbstersonnenen Stilbezeichnung könnte man hier zwar streiten, aber dem schweren, finsteren, technischen und angekrankten Death Metal steht dieses Label eigentlich recht gut zu Gesicht. Neben den seltsamen IMMOLATION Parallelen kommt einem bei dieser Mischung aus Frickeligkeit und Verspieltheit auch der Name NEVERMORE in den Sinn. Diesem Spagat ist es zu verdanken, dass das Album nicht zu anstrengend geraten ist. So treffen hier teils gemein groovendes Mid-Tempo Material mit einem leichten Hang zur morbiden Melodik auf brutales Geknüppel. Quasi eine Art BOLT THROWER Version des brutalen U.S. Death Metals.

Wer also glaubt, sich für technisch brutalen und melodiös nachvollziehbaren Death Metal mit finstrer Grundstimmung begeistern zu können, wird hiermit sehr gut bedient sein.

Veröffentlichungstermin: 21.08.2009

Spielzeit: 41:39 Min.

Line-Up:
Arnheim – Gesang
Jens – Bass
Komisch – Schlagzeug
Ralf – Gitarre

Produziert von MAGNA MORTALIS
Label: Eigenproduktion

Homepage: http://www.magnamortalis.de

MySpace: http://www.myspace.com/magnamortalis

Tracklist:
01 Intro
02 Of Man´s Defeat
03 Radiative Benediction
04 Flaming Rain
05 Antithesis Of Creation
06 Crypts Of Knowledge
07 See Me No More
08 False Crusade
09 Holme´s Sweet Home
10 The Impact
11 Onward
12 Alive But Dead