Angel Of Despair

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NO REMORSE NO RETREAT: Warbringer [ausgemustert]

Die entscheidende Frage ist hier: Was soll das eigentlich? Wer kommt auf solche Ideen? Von welcher Idee ich hier rede? Von der, dass ein paar wenig kreative Songwriter sich am klassischen britischen Heavy Metal vergehen, indem sie ihn um eine aussagekräftige Melodik berauben und das Ganze dann auf Death Metal Niveau herunter stimmen. Dazu noch ein mieser Gröl-Gesang und fertig ist ein Stilmix, der zwar teilweise durchaus Laune macht, aber über weiteste Strecken einfach nur stumpf und monoton ist. Ich meine, die Idee ist zwar weder neu, noch grundsätzlich schlecht, man denke nur an die grandiose Version von HOLOCAUSTs "Death Or Glory" welche man auf dem Zweitling von SIX FEET UNDER findet, aber was NO REMORSE NO RETREAT daraus machen ist einfach sowas von lieblos, da will der Funke einfach nicht überspringen. Mit mehr Kreativität bei den Riffs und einem gesteigerten Melodieanteil wird es beim nächsten Album vielleicht was, aber das hier geht so mal gar nicht.

IMPERIUM DEKADENZ: Veröffenlichungstermin, Tracklist und Cover zu

"IMPERIUMIMPERIUM DEKADENZ veröffentlichen am 18. Januar 2010 ihr neues Album über Seasons Of Mist. Das Album wird "Procella Vadens" heißen und folgende Lieder beinhalten: "Die Hoffnung stirbt...",  "Lacrimae Mundi", "A Million Moons", "Ego Universalis", "À la nuit tombante", "An Autumn Serenade", "Ocean, Mountains Mirror", "The Descent into Hades", "Procella Vadens" und "...wenn der Sturm beginnt
".
 "An Autumn Serenade" kann man sich bereits im Rahmen eines Samplers hier herunterladen:
Homepage Skeksis Netlabel Project.

ALTVATER: Chroniken [ausgemustert]

Unter dem Banner des Pagan Metal veröffentlichen die Radeberger ALTVATER mit "Chroniken" ihr Debut Album. Und so einfältig wie Band- und Albumname kommt das Album dann auch musikalisch daher. Das Ganze ist zwar sehr professionell aufgezogen, aber der Keyboard überladene Black/Power Metal der Band, welcher dieser Tage so gern als Pagan Metal verkauft wird, ist schlicht sterbenslangweilig. Von Epik keine Spur und die Melodien wandern in weiter Ferne an einem vorbei. Das klingt in etwa so, als würde man bei einer, ohnehin schon recht platten Band, wie EQUILIBRIUM, die bei allem Kitsch und Pomp ja wenigstens noch sowas wie Spaß und Feierlaune verbreitet, jegliche Spielfreude und Ohrwurmigkeit abziehen. Peinliche Höhepunkt markieren dabei der "Sagt mal wo kommt ihr denn her?" artige Wortwechsel in "Gewitter" und die pseudo afrikanische Buschtrommel Folklore in "Kindheit". Da sollte man sein Geld lieber in eine andere Radeberger Spezialität stecken, welche diesen Namen tatsächlich verdient. Prost!