JUSTICE: The Hammer Of Justice

Fans von SIX FEET UNDER, SLAYER oder 80er Bay-Area Größen (die Rhythmussektion erinnert nicht selten an EXODUS, TESTAMENT und Co.) müssen ein Ohr riskieren.

Nachdem meine Nachbarn von JUSTICE jedes Wochenende die Bierzelte und Tanzhallen in Franken und Umgebung bereisen, um nicht selten vor weit über 1000 Leuten Coversongs von A wie AVANTASIA über P wie PANTERA bis Z wie ZLAYER *g* zu spielen, haben sie nun endlich mal wieder die Zeit gefunden, ein Album mit ausschließlich eingenen Songs aufzunehmen. Sehr gespannt war ich, bin ich doch in letzter Zeit nicht oft, aber immer öfter bei JUSTICE und jedesmal von den hervorragenden musikalischen Fähigkeiten und dem chamäloenartigen Gesang von Mitch begeistert.

Eingelegt, durchgezappt und erstmal enttäuscht gewesen. So war mein erstes Erlebnis mit „The Hammer Of Justice“. Denn ich habe eigentlich mit allem gerechnet, nur nicht unbedingt mit einem reinem Thrash-/Deathmetalalbum, bei dem Mitch zum größtenteil auch noch „deathmetalmäßig“ singt/grunzt. Nach einiger Zeit der Missachtung und dem livehaftigen Hörgenuß der Stücke bei der CD-Releaseparty holte ich die CD wieder hervor um sie nocheinmal eine Chance zu geben. Tja, und was soll ich sagen? Auch wenn „The Hammer Of Justice“ sicherlich nicht in meinem Jahrespoll auftaucht, so sind Songs wie „That`s The Living In Me“ (cooles Riffing), „Rotten To The Core“ (erinnert an TESTAMENT zu „Demonic“-Zeiten) oder „Street Justice“ durchaus als gelungen zu bezeichnen.

Auch wenn für meinen Geschmack Mitch Stimme bei dieser CD größtenteils verschenkt wurde, so muß man den Jungs trotzdem zugestehen, ein brutales, heftiges und letztendlich auch sicherlich nicht schlechtes Album veröffentlicht zu haben. 1500 Leute bei der Releaseparty und ausverkaufte CDs hier in der Gegend sprechen ja auch für die Band…

Mit „Ritual In Rhodes“ und „Life Undead“ befinden sich noch zwei Videoclips auf der Scheibe. Fans von SIX FEET UNDER, SLAYER oder 80er Bay-Area Größen (die Rhythmussektion erinnert nicht selten an EXODUS, TESTAMENT und Co.) müssen ein Ohr riskieren.

Line-Up:
Mitch – Vocals

Uli Friedel – guitar

Frakn Graffstedt – Guitar

Wolfgang Ott – Bass

Rami Ali – Drums

Homepage: http://www.justiceweb.de

Tracklist:
1. 2 Minutes 2 Live

2. Rotten To The Core

3. Life Undead

4. Secret Life

5. R.C.P.A.S. Pt. 1

6. That`s The Living In Me

7. Total Blackout

8. Future Oppressions

9. R.C.P.A.S. Pt. 2

10. Ritual In Rhodes

11. Street Justice

12. Shrabbzih Myisel

13. Highschool Death