FROST: Raise Your Fist To Metal

FROST: Raise Your Fist To Metal

Ui, ui, ui, Herr Frost, das können wir aber viel besser. Nachdem das SEVEN WITCHES-Album Passage To The Other Side des Mainmans Jack Frost unzählige Male meinen CD-Schacht blockierte, erwartete ich auch vom Solo-Album des Gitarristen ähnlich hochwertige Kost.

Jedoch stellte sich genau das Gegenteil heraus und FROST liefern nur eine halbgare Langrille ab, die mehr in den vorhersehbaren Heavy Metal, beziehungsweise Hard Rock tendiert, als mir mit grandiosem US-Power Metal die Schädeldecke zu frisieren.

Da reißt auch die Zahl der illustren Gastmusiker wie etwa Gonzo Sandoval (ARMORED SAINT), Harry Hess (HAREM SCAREM), Rob Rock, Mike Duda (W.A.S.P.), Joe Comeau (u.a. ex-ANNIHILATOR) oder Mike LePond (SYMPHONY X) den Karren nicht aus dem Dreck und nur „The Chase“ oder der Opener „Stay“ können mich einigermaßen zu einem Lächeln bewegen.

Zu lasch, zu unspektakulär und zu Mainstream-lastig wird das Solowerk „Raise Your Fist To Metal“ auf mich (zudem kann der Albumtitel und das Coverartwork leicht in die Irre führen) und ich würde allen Fans von Jack Frost empfehlen, so wie ich den nächsten SEVEN WITCHES-Output herbei zu sehnen, anstatt in eine Veröffentlichung mit unausgereiften, dahinplätschernden Stücken zu investieren.

Spielzeit: 36:18 Min.

Line-Up:
Jack Frost

Gonzo Sandoval (Armored Saint, Life After Death)

Johnny Dee (Doro, Britny Fox, Waysted)

Mike Duda (W.A.S.P.)

Joey Vera (Armored Saint, Fates Warning, Seven Witches)

Billy Childs (Britny Fox)

Mike LePond (Symphony X)

Harry Hess (Harem Scarem)

Bobby Lucas (Overlord)

Joe Comeau (Annihilator, Overkill)

Steve Braun (Azlan)

Jack Emrick (Life After Death)

Rob Rock (Impellitteri, Warrior, Axel Rudi Pell)

Label: Sanctuary Records

Tracklist:
Stay

The Chase

Brotherhood Of Lies

What´s Left

The Man I Am

Nippin At Your Ear

What I Say

Fight Fire With Fire

Slow Burn

Lack Of Communication

Psycho