DOMINE: Stormbringer Ruler – The Legend Of The Power Supreme

DOMINE: Stormbringer Ruler – The Legend Of The Power Supreme

DOMINE sind eine der rühmlichen Ausnahmen der italienischen Versammlung musikalischer Nachahmungstäter. Zwar gibt es auch bei DOMINE Bombast, aber weniger aufdringlich. Es gibt einiges an Keyboards, aber nicht so zuckersüß-verkleisternd. Und obendrauf gibt es viele epische Momente, von den der italienische Durchschnittsmetaller noch nicht mal zu träumen wagt. Allerdings gibt es auch auf der dritten DOMINE-Scheibe ein altbekanntes (zum Beispiel auf ihrer ersten Scheibe), aber deswegen nicht minder störendes Problem: die Produktion. So leiden die Mini-Epen, die sich wieder mal um Helden, Drachen, Götter und den Kampf um den Metal drehen, an einer leichten Drucklosigkeit, die viele Details nicht gebührend zum Vorschein bringt. Aber gut, der musikalischen Qualität tut das natürliche keinen Abbruch, auch wenn „Stormbringer Ruler – The Legend Of The Power Supreme“ nicht ganz an den grandiosen Vorgänger „Dragonlord (Tales Of The Noble Steel)“ anknüpfen kann. Trotzdem erfüllt das Quintett um Ausnahmesänger Morby die in sie gesetzten Erwartungen und stabilisiert sich auf hohem Niveau. Ich bin sicher: DOMINE werden auch nach dem Ende der sogenannten „True Metal“-Welle noch unter uns weilen. Und das ist etwas, was sie ebenfalls von vielen ihrer wüst kopierenden Landsleute unterscheidet.

Wings

Spielzeit: 58:12 Min.

Line-Up:
Morby – v

Enrico Paoli – g

Riccardo Iacono – g,key

Riccardo Paoli – b

Stefano Bonini – dr

Produziert von Luigi Stefanini
Label: Dragonheart/ SPV

Tracklist:
1.The Legend Of The Power 2.The Hurricane Master 3.Horn Of Fate 4.The Ride Of The Valkyries 5.True Leader Of Men 6.The Bearer Of The Black Sword 7.The Fall Of The Spiral Tower 8.For Evermore 9.Dawn Of A New Day – A Celtic Requiem

Wings
Schon seit November 1999 bei vampster, liefert Nils ("Wings") CD- und Live-Reviews, um die Fahne des wahren METALs hochzuhalten! Ein paar Randbereiche wie Southern Rock und klassischer Hard Rock dürfen dabei nicht fehlen.