DOMINE: Emperor Of The Black Runes

DOMINE: Emperor Of The Black Runes

DOMINE präsentieren mit „Emperor Of The Black Runes“ ihr viertes Album auf Dragonheart und können nach wie vor als Speerspitze des italienischen Metals durchgehen. Zwar haben auch die Jungs um Goldkehle Morby einige ausufernde Keyboardpassagen in ihren Songs, trotzdem kommt der METAL nie zu kurz. Aggressiv scheiden sich die Gitarren ihren Weg durch zu viel Geschwurbel und Bombast, beseitigen alle Zweifel, DOMINE könnten im Heer der Plagiatoren und Imitatoren untergehen. Es regiert opulent melodischer, episch ausgearbeiteter Power Metal, der immer genügend kickt, um sich von gesichtslosem Pop-Getunte vieler anderer Italo-Bands abzuheben. Und wären da nicht die originelleren, härteren und individuelleren Songs DOMINEs, so gäbe es immer noch ein absolutes Kriterium, das Quintett überall herauszuhören: Morby! Ein absoluter Göttershouter, der mit furcht erregender Leichtigkeit in Höhen vordringt, die den wahren Metal-Believer vor den Boxen knien lassen, der immer an der richtigen Stelle screamt und an dessen Performance es nun wirklich gar nichts zu verbessern gibt. „Emperor Of The Black Runes“ glänzt daneben mit Epic-Songs wie „The Aquilonia Suite” und „The Sun Of The New Season“, Up-Tempo-Krachern wie „Battle Gods (Of The Universe)“ und „True Believer“ oder der Mitsinghymne „Icarus Ascending“, womit auch die Anspieltips genannt wären. Lange Rede, kurzer Sinn: kaufen!

V.Ö.: 09.02.2004

Spielzeit: 59:38 Min.

Line-Up:
Morby – v

Enrico Paoli – g

Riccardo Paoli – b

Stefano Bonini – dr

Riccardo Iacono – key

Produziert von Domine
Label: Dragonheart Records

Homepage: http://www.dominetruemetal.com

Tracklist:
1.Overture Mortale 2.Battle Gods (Of The Universe) 3.Arioch, The Chaos Star 4.The Aquilonia Suite 5.The Prince In The Scarlet Robe 6.Icarus Ascending 7.The Song Of The Swords 8.The Sun Of The New Season 9.True Believer 10.The Forest Of Light

Wings
Schon seit November 1999 bei vampster, liefert Nils ("Wings") CD- und Live-Reviews, um die Fahne des wahren METALs hochzuhalten! Ein paar Randbereiche wie Southern Rock und klassischer Hard Rock dürfen dabei nicht fehlen.