DEMIRICOUS: One

DEMIRICOUS: One

Dreist, dreister… DEMIRICOUS. Anders kann man die aus Indianapolis/USA stammende Thrash Metal-Kapelle und neues Signing im Hause Metal Blade Records nicht umschreiben.

Selten eine Band gehört, die so offensichtlich bei SLAYER klaut. Hatte Metal Blade Records-Gründer und SLAYER-Entdecker Brian Slagel gedacht er könnte mit DEMIRICOUS einen genauso guten Wurf landen, wie damals mit den Totschlägern? Der Schuss ging leider nach hinten los.

Schon der Opener hätte man eigentlich anstatt Repentagram genauso gut War Ensemble Part 2 nennen können. Beinahe dieselben Riffs, der Songablauf ähnelt dem SLAYER-Track zu sehr – nur die Vocals von Nate Olp tendieren mehr in die Death Metal-Ecke und hören sich recht austauschbar an. Zwar baut man beim zweiten Song Withdrawal Divine einige Blastparts ein und geht bei diesem Stück eher als Death/Thrash-Combo durch, aber das Riffing wurde abermals von Hanneman/King beeinflusst. Ganz zu schweigen von den Soli. Warum gibt es eigentlich im Musikbusiness keine Strafe für dreistes Kopieren von Gedankengut anderer Musiker?

Hach, hört euch nur mal zum Spaß Beyond Obscene an. Da werden gleich in einem Stück Teile von Black Magic und Raining Blood verbraten.

Der Sound von One ist zudem recht schwachbrüstig und ich frage mich echt, wer diese Band braucht, wenn man doch eh das SLAYER-Original im Schrank stehen hat.

Veröffentlichungstermin: 27.01.2006

Spielzeit: 40:15 Min.

Line-Up:
Nate Olp – vocals, bass

Chris Cruz – drums

Ben Parrish – guitars

Scott Wilson – guitars

Produziert von Zeuss
Label: Metal Blade Records

Homepage: http://www.demiricous.com

Tracklist:
1. Repentagram

2. Withdrawal Divine

3. Vagrant Idol

4. Beyond Obscene

5. Perfection And The Infection

6. Heathen Up (Out for Blood)

7. Cheat The Leader

8. Matador

9. To Serve Is To Destroy

10. Ironsides

11. I Am Weapon

12. Hellraisers

Psycho