DEIVOS: Hostile Blood

Was DEIVOS hier fabrizieren ist wirklich eine Beleidigung an die Bands, die seit Jahren vergebens auf einen Vertrag hoffen.

Jaja, technischer Death Metal. Für mich hört es sich eher an, als wollten die drei Polen von DEIVOS schauen, wer schneller mit dem Song fertig ist. Kein Sinn, kein Verstand, nur dumpfes Geprügel und Spielereien, die man von Anfängern erwartet, und alles wird bis ins Uferlose wiederholt. So hören sich DEIVOS an. Von wegen Great Polish Metal Band, wie es im Info steht, DEIVOS haben es definitiv nicht drauf. Der Drummer ist sicherlich sehr schnell und beherrscht gute Blast Beats, aber zusammen mit anderen Musikern funktioniert der Kerl einfach nicht. Der Gesang ist so langweilig wie ein Bridgeturnier im Seniorenheim und die Gitarren dröhnen dumpf aus den Boxen.

An dem Totalausfall, der gerade in meinem Player rotiert hat sicherlich auch die Produktion schuld, denn die ist Keksdose in Reinkultur. So dumpf und matschig wie ein Abend in der Schlammkuhle kommt dieses Machwerk aus den Boxen, ständig Highspeed, dass selbst die letzten Details verloren gehen und wenn die Jungs das Gaspedal mal nicht so stark durchdrücken haben sie einfach keine Ideen. Das Highlight dieser Scheibe sind sicherlich die beiden letzten Songs, an denen sich durch die Produktion auch die letzte Keller-Black Metal-Band eine Scheibe abschneiden kann.

Bevor ihr euch dieses Ärgernis holt, schneidet euch lieber einen Finger ab, oder besser noch: Holt euch mal wieder eine gute Eigenproduktion, denn das, was die Jungs hier fabrizieren ist wirklich eine Beleidigung an die Bands, die seit Jahren vergebens auf einen Vertrag hoffen. So nicht!

VÖ: bereits veröffenticht

Spielzeit: 28:06 Min.

Line-Up:
Tomasz Kolcon – Guitars

Jaroslaw Pienkos – Bass & Vocals

Krzysztof Saran – Drums

Label: Butchery Music

Homepage: http://www.deivos.metal.pl

Email: deivos@interia.pl

Tracklist:
1. Chasm Climber

2. Hostile Blood

3. Encircled by Nothingness

4. Scarcity of Suffering

5. Throw of the Fetters

6. Beginning of True Journey

7. Four United in Unity