BELPHEGOR: Necrodaemon Terrorsathan

Die Salzburger BELPHEGOR, die mittlerweile wirklich jedem ein Begriff sein sollten, spielen eine (wenn nicht DIE) Kombination aus Black und Death Metal, die sie schon seit der Gründung 1990 ihr Ureigen nennen.

Die Salzburger BELPHEGOR, die mittlerweile wirklich jedem ein Begriff sein sollte, spielen eine (wenn nicht DIE) Kombination aus Black und Death Metal, die sie schon seit der Gründung 1990 ihr Ureigen nennen.

Jedoch zum ersten mal seit dieser können BELPHEGOR auch soundtechnisch voll überzeugen (wobei sie das eigentlich auch schon mit „The Last Supper“ taten), und noch brutaler aus den Boxen dröhnen als je zuvor (und das eben ohne zu klingen wie eine andere Band): knüppelharte Drums, fetter Gitarren- und Bass-Sound, dämonische Vocals, jedoch ohne die eigene, BELPHEGOR-typische Note zu verlieren. Produziert wurde übrigens in den Ball Room Studios (ehem. Noise Art Studios) in Wels von einem gewissen Boban Milanovic, dessen Name uns in Zukunft wohl noch öfters unterkommen wird.

Im Gegensatz zum Vorgänger „Blutsabbath“ fällt das Album insgesamt aber eher Death Metal lastig aus – die fünf von Helmuth komponierten Songs gehen klar in diese Richtung, während Sigurd eher auf High-Speed-Black Metal schwört. Die DM-Parts machen in Sachen Technik auch den grossen Florida-Bands Konkurrenz und der BELPHEGORsche BM spielt die meisten anderen Bands in Grund und Boden. Egal, welcher der beiden Parts nun grad an der Reihe ist, kaum eine Band aus einem der beiden Lager übertrifft BELPHEGOR in Sachen Brutalität, Aggressivität und Geschwindigkeit. Hin und wieder kommen sogar Keyboard-Klänge zum Einsatz, wobei diese aber nur zur Untermalung dienen, den Ton geben klarerweise die Gitarren an.

Außergewöhnliche musikalische und songwriterische Fähigkeiten vor allem des Äxte-Duos Helmuth und Sigurd sind nicht zu leugnen – auch Bassist Marius und Session-Drummer Man scheinen sich stark verbessert zu haben, so daß hier wirklich ein Wahnsinns-Line-Up am Werke ist, von dem man sich auch live überzeugen kann!

BELPHEGOR konnten in den zehn Jahren ihrer Existenz die Mischung aus den Elementen Black und Death Metal immer wieder verfeinern, aber „Necrodaemon Terrorsathan“ kann man als Beweis dafür ansehen, daß die Band ihren Stil perfektioniert hat. Pflichtkauf für alle Maniacs!!! Freut Euch auf die im März erscheinende, alles vernichtende Live-CD!!!!

Spielzeit: 35:06 Min.

Line-Up:
Helmuth – Heretic grunts / Chainsaw

Sigurd – Six String Holocaust

Marius – 4 String Devastation

Man. – Session Drums
Label: Last Episode

Homapage: http://www.belphegor.at

Tracklist:
Necrodaemon Terrorsathan

Vomit Upon the Cross

Diabolical Possession

Lust Perishes in A Thirst for Blood

S.B.S.R.

Sadism Unbound

Tanzwut Totengesänge

Cremation of Holiness

Necrodaemon Terrorsathan (Part II)

Analjesus (Outro)