BAY LAUREL: Where Pain comes to die

Eine überdurchschnittliche Scheibe, der das entscheidende Etwas zur echt guten Platte fehlt. Gothic-Fans sollten aber durchaus mal ein Ohr riskieren.

Aha, Gothic Rock. Mag ich normalerweise sehr. Normalerweise.

Mit BAY LAUREL aus dem hohen Norden kann ich leider nicht soviel anfangen. Die Songs sind alle ganz nett, schön deprimiert. Einordnen würde ich das ganze irgendwo zwischen dem Sound ihrer Landsleute von TIAMAT und der leider aufgelösten Norwegischen Kapelle SEIGMEN.

Wo die anderen beiden Bands brillieren, fallen BAY LAUREL einfach ab. Die Produktion ist satt, der Sänger hat Ausdruck, die Songs gehen in Ordnung, aber irgendwie fehlt etwas. Man kann zwar die Songs, die man gerade gehört hat, durchaus nachpfeifen, aber die Scheibe animiert mich nicht, sie öfters einzulegen und durchzuhören. Was ziemlich schade ist, hat die Band doch sowohl schreiberisch wie auch technisch durchaus Potential.

Kurzum: Eine überdurchschnittliche Scheibe, der das entscheidende Etwas zur echt guten Platte fehlt. Gothic-Fans sollten aber durchaus mal ein Ohr riskieren.

Spielzeit: 40:03 Min.
Label: Noxious Records

Hompage: http://fly.to/baylaurel

Tracklist:
1. Strive

2. A misery Song

3. Pale Colours

4. Anxiety

5. On the verge

6. Away

7. Outside these walls

8. Slow demise

9. At night

10. Where pain comes to die