ANGEL DUST: Enlighten The Darkness

ANGEL DUST: Enlighten The Darkness

Kein Wunder das kein Mensch die Expo besucht. Davon abgesehen, das es schändlich ist, den Pavillon des Erzfeindes Holland aufzusuchen, gibt es doch wirklich besseres zu tun. Zum Beispiel ANGEL DUST hören. Die Jungs gehörten bisher zu denjenigen, zu denen ich keinerlei Verhältnis und auch kein Interesse aufbauen konnte. Und das völlig zu Unrecht. Enlighten The Darkness” ist ein Powermetalhammer wie er im Buche steht. Dabei hat man geschickt alle Klippen umschifft, und sich nicht zu stark an die deutsche Kollegenschaft angelehnt. Soll heißen: ANGEL DUST haben einen sehr eigenständigen, wiedererkennbaren Stil entwickelt. Eine ehrfurchtgebietende Scheibe. Absolute Überraschung! Die hypermelodische Gitarrenarbeit steht auf dem Fundament eines gnadenlosen Double-Bass-Assaults. Wie Dirk Assmuth die Felle gerbt, ist für mich beispielhaft. Auch die ruhigen Passagen sind mit richtig Druck gespielt, der Drumsound ist weg vom sterilen Einheitssound der meisten Prog- und Powermetal-Produktionen und wickelt im Studio wahrscheinlich den Monitor um die Aufhängung. Kein einziger Ausfall findet sich auf diesem O(h)rgasmus, schlüssiges kompaktes Songwriting, Power vom Faß und ein Sänger, der in Deutschland mit zwei oder drei Ausnahmen jeden von der Bühne jodelt. Glaubt mir einmal was und geht in ANGEL DUSTs beste CD reinhören. Dieses Ding hat das Potential zum Hit. Gegen ANGEL DUST sieht sogar die letzte, nicht gerade schwache BRAINSTORM nur noch eine Staubwolke. Wie sagt Kollege Reissi immer so schön Killer!.

Wings

Besetzung:

Dirk Thurisch – v

Bernd Aufermann – g

Steven Banx – key

Frank Banx – b

Dirk Assmuth – dr

Tracklist:

1.Let Me Live

2.The One You Are

3.Enjoy!

4.Fly Away

5.Come Into Resistance

6.Beneath The Silence

7.Still I’m Bleeding

8.I Need You

9.First In Line

10.Cross Of Hatered

11.Oceans Of Tomorrow

Wings
Schon seit November 1999 bei vampster, liefert Nils ("Wings") CD- und Live-Reviews, um die Fahne des wahren METALs hochzuhalten! Ein paar Randbereiche wie Southern Rock und klassischer Hard Rock dürfen dabei nicht fehlen.