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Oliver Loffhagen

705 Beiträge
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LORDI: Get Heavy


blankIhr wolltet schon immer wissen, ob es eine Band gibt, die optisch wie eine Mischung aus Rob Zombie und Gwar aussieht, musikalisch aber wie das gemeinsame Kind von Kiss, Alice Cooper oder Zodiac Mindwarp klingt? Na dann liebe Leser, gebt fein acht, ich hab´ euch etwas mitgebracht...

HEINO: Eine Frage der Glaubwürdigkeit

HEINO im vampster? Klar, von der Musik her hat er in diesem Magazin nichts zu suchen, doch vom Kultfaktor her, ist HEINO nahezu unschlagbar. Er ist bekannter (und wohl auch beliebter) als der Bundeskanzler (98 % der Bundesbürger kennen HEINO), machte Werbung für McDonalds, sang über „dicke Dinger“ und veröffentlichte 1988 selber („Warum soll ich jemand anderen diesen Hit singen lassen?“) eine Rap-Version seines Hits „Blau blüht der Enzian“ aus dem Jahre 1972. Alles Aktionen, die ihm bei der jüngeren Generation Respekt verschafften und Kritikern/Belächlern den Wind (etwas) aus den Segeln nahmen. Der am 13.12.1938 in Düsseldorf als Heinz-Georg Kramm geborene Barde ist seit mehr als dreißig Jahren eine feste und vor allen Dingen erfolgreiche Größe auf dem deutschsprachigen Musikmarkt. Oder kennt Ihr deutsche Sänger, die solange „dabei“ und vor allen Dingen erfolgreich sind? Oder wisst ihr, wer – außer HEINO – nach dem Mauerfall über 120.000 Leute zu einem Konzert nach Dresden lockte? Wie viele Sänger sind euch bekannt, die über 170 (!!) „full length“-Scheiben und über 1000 verschiedene Lieder veröffentlicht haben? Oder welche deutsche Sänger ist wie Heino live in Las Vegas aufgetreten (so geschehen am 20.11.01)? Man kann HEINO einfach nicht an den Karren pissen, und wer es versucht, disqualifiziert sich selbst, denn der Erfolg spricht deutlich für ihn. Ich (Oliver) bin nun ganz bestimmt kein Fan seiner Musik, woran auch dieses Interview nichts änderte. Dieses war aber sehr interessant, lustig und informativ und von der Professionalität eines HEINO können sich etliche junge Hüpfer, die sich oftmals lustlos auf’s Phrasendreschen beschränken, eine große Scheibe abschneiden. Berührungsängste meinerseits gab es somit nicht. Wie sieht es umgekehrt aus?

INGO APPELT: Still and again a superstar

Zwei lange Jahre war von meinem Lieblings-Maschinenschlosser Ingo Appelt nichts zu hören. Der 1967 in Essen geborene "Mephistoteles der deutschen Comedy" hatte berufliche und private K(r)ämpfe zu überstehen, weshalb er sich eine wohlverdiente Auszeit nahm. Er selbst stoppte den medialen Ingo Appelt-Overkill und zog die Reißleine bevor es zu einer harten Bruchlandung im privaten und beruflichen Kreis kommen konnte. Doch nun ist der Mann, der bisher zwei CDs veröffentlichte ("Der Abräumer", 1997 bzw. "Feuchte Seite", 1998), Dauergast bei Sendungen wie "RTL Samstag Nacht" oder "Quatsch Comedy Club" war/ist, mehrfach für den "Echo" nominiert wurde und seit 1998 vor fast einer Million Menschen live aufgetreten ist (u.a. als Support für Westernhagen im Sommer 1999) wieder zurück. Ich sprach am 19.11.2002 telefonisch mit dem Mann, der sein neues Programm - bescheiden wie es seine Art ist - "Ingo Appelt Superstar" betitelt hat, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

SINOPOLI : The Eyes Never Lie


blankKlar, man braucht im Jahre 2002 (naja, fast schon 2003) melodischen Hardrock´n´Roll amerikanischer Prägung nicht mehr wirklich, aber schlecht ist "The Eyes never Lie", das erste Album zweier Angry Tears-Mitglieder deshalb noch lange nicht...

PULL DEAD: No Rules [Eigenproduktion]


blankDer Schwaben-Vierer (in dessen Reihen sich mit Bassisten Nina Calvelli auch eine Art Quotenfrau befindet) spielt eine groovige Mixtur aus Thrash Metal (wie man ihn von z.B. Slayer kennt) und Hardcore (wie er aus dem Hause Cro Mags oder Agnostic Front kommt) und erinnert dabei häufig an Bands wie Merauder, Hassmütz oder Crowbar. Leider hapert es etwas am/beim Sound...