THE OCEAN: ´Anthropocentric´ – Frontcover, Tracklist und weitere Details verfügbar

THE OCEAN: ´Anthropocentric´ – Frontcover, Tracklist und weitere Details verfügbar

THE OCEAN veröffentlichen im November ihr neues Album Anthropocentric. Nun hat die Band Tracklist und Artwork der Platte veröffentlicht:

01. Anthropocentric
02. The Grand Inquisitor I: Karamazov baseness
03. She Was The Universe
04. For He That Wavereth…
05. The Grand Inquisitor II: Roots & Locusts
06. The Grand Inquisitor III: A Tiny Grain of Faith
07. Sewers Of The Soul
08. Wille Zum Untergang
09. Heaven TV
10. The Almightiness Contradiction
11. The Grand Inquisitor IV: Exclusion From Redemption
(nur Vinyl und Ltd. Edition)

Anthropocentric soll anders als sein Vorgänger Heliocentric direkter und härter ausfallen. Ein ausführliches Pressestatement zum musikalischen und textlichen Konzept des Albums lest ihr hier:

Gitarrist Jonathan Nido kommentiert Anthropocentric wie folgt:
The sound is more dense and maybe a tad more raw, which suits the songs perfectly. Klanglich und dynamisch gehe es außerdem wieder in die Ecke von
Heliocentric. Auch ein paar ruhige und akustische Momente seien eingebaut worden, aber meist von Gitarren begleitet und weniger von Piano oder Streichern. Der Fokus liege auf den harten Songs.

Bandkopf Robin Staps erklärt fernerhin:
The album is a pretty big production, and still has a very earthy, organic feel to it. We have spent a great deal of time on the basic sound this time around, drums, bass, guitars and vocals – and at this stage I am pretty confident that this will pay off in the end!

Das Konzept hinter Anthropocentric befasst sich mit der Rolle des Menschen im Universum: Ist er dessen Mittelpunkt, was viele fundamentale Christen immer noch glauben, oder nur ein kleines Staubkorn an seinem Rand? Robin Staps kommentiert: Anthropocentric will continue the critique of christianity, inspired by the questions that Dostoyevsky asked and some of the answers that Friedrich Nietzsche and Richard Dawkins gave.

Im Kern des Albums gibt es drei Songs mit den Titeln The Grand Inquisitor I, II and III. Diese Stücke sind inspiriert vom gleich betitelten Kapitel in Fjodor Dostoyevskys Buch The Brothers Karamasov: einer Unterhaltung zwischen den Brüdern Ivan, einem Atheisten, und Alyoscha, einem Mönch. Ivan erzählt Alyoscha von der zweiten Wiederauferstehung von Jesus im Sevilla des 16. Jahrhunderts. Laut dieser Parabel wurde Jesus dort von der Inquisition verhaftet. Der große Inquisitor, der Jesus verhört, wirft ein neues Licht auf die Legende der Versuchung Christi. Er wirft Jesus vor, die Menschheit betrogen zu haben, in dem er ihnen die Erlösung vorenthalten und dafür sich selbst die Freiheit gesichert haben sollte. Die Unterhaltung zwischen Ivan und Alyoscha ist damit zum großen Teil vergleichbar und wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.
Robin Staps dazu: This long dialogue, which for the most part is rather a monologue of Ivan, is so complex and recondite that one could easily find inspiration for 10 concept albums about Christianity in it.

Diesmal sind nur sechs Gastmusiker auf dem Album zu hören, allesamt klassische Musiker und fast alle im letzten Stück auf der Scheibe zu hören. Ansonsten gelten folgende Worte von Staps: It is the first album where all members have actively partaken in the songwriting.

Florian Schaffer
Genres: Black Metal, Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore, Post Metal, Progressive, Rock, Thrash Metal.