DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit TRIVIUM, KATATONIA, THE BLACK DAHLIA MURDER

DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit TRIVIUM, KATATONIA, THE BLACK DAHLIA MURDER

Manchmal dauert es derzeit ein wenig länger. IN THIS MOMENT haben eigentlich bereits am 27. März ihr Album „Mother“ veröffentlicht. Jetzt hat es die Platte auch in die deutschen Albumcharts geschafft: Platz 38 ist zugleich das beste Ergebnis bislang – der Vorgänger „Ritual“ (2017) landete seinerzeit auf der 51. Auch THE BLACK DAHLIA MURDER brauchten eine Woche länger. Eigentlich seit dem 17. April erhältlich, steigt „Verminous“ erst jetzt ein. Platz 7 ist für die US-Amerikaner zudem ein sensationelles Ergebnis und übertrifft den bisherigen Rekord („Nightbringers“, #47) aus dem Jahr 2017 bei weitem.

Überhaupt sieht es für die Genres Rock und Metal diese Woche enorm gut aus: Drei Alben in den Top Ten und eines knapp dahinter. Den höchsten Einstieg legen TRIVIUM hin. Wie erwartet schafft es „What The Dead Men Say“ in die oberen Ränge und belegt Position 4. Auch das ist Bandrekord in Deutschland und nach „In Waves“ (2012, #8) und „Vengeance Falls“ (2013, #10) das dritte Album der US-Amerikaner in den besten Zehn. Zum ersten Mal schaffen es KATATONIA so weit nach oben: Während der Vorgänger „The Fall Of Hearts“ (2016, #11) an den Top Ten kratzte, landet „City Burials“ nun auf Rang 6. Position 11 nehmen diese Woche CIRITH UNGOL mit ihrem neuen Album „Forever Black“ ein – wir gratulieren zum Erfolg des Comeback-Albums. Ähnlich dürfte sich die Thrash-Formation WARBRINGER freuen: Deren Platte „Weapons Of Tomorrow“ steigt auf Platz 40 ein – die erste Platzierung für die Amerikaner hierzulande.

Der Ausblick auf kommende Woche

Nach einer derart starken Woche müssen auch wir erstmal durchschnaufen. Daher ist es auch okay, wenn nicht die ganz großen Acts in den Startlöchern stehen. Immerhin haben HAVOK mit „V“ ein neues Album am Start, genau wie die Death Metal-Urgesteine VADER, deren „Solitude In Madness“ als Gesamtwerk genauso unverwüstlich ist wie der Sound der Polen. Mit „Black Metal“ gibt es zudem ein Singer-/Songwriter-Album von WITCHCRAFT, während AN AUTUMN FOR CRIPPLED CHILDREN mit „All Fell Silent, Everything Went Quiet“ Richtung Avantgarde schielen. Melodic Death Metal gibt es in der Zwischenzeit von AETHER REALM („Redneck Vikings From Hell“). Mal sehen, wer es in die Charts schafft.

Die Neueinstiege vom 1. Mai 2020

Top 20
04. TRIVIUM: „What The Dead Men Say
06. KATATONIA: „City Burials
07. THE BLACK DAHLIA MURDER: „Verminous
11. CIRITH UNGOL: „Forever Black“

Top 40
38. IN THIS MOMENT: „Mother“
40. WARBRINGER: „Weapons Of Tomorrow“

Top 50 und weitere
49. HEIMATAERDE: „Eigengrab“
80. ELDER: „Omens“
96. SEPULTURA: „Beneath The Remains“ (WE)

Quelle: mtv.de

Florian Schaffer
Genres: Black Metal, Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore, Post Metal, Progressive, Rock, Thrash Metal.