THE CROWN: Puren Death Metal im Herzen

 

Wer kennt es nicht, das mulmig-vorfreudige Gefühl, wenn er eine neue CD seiner Lieblingsband in Händen hält? Ist das neue Album genauso gut wie die anderen? Hat die Band noch immer das unerklärliche, oft rein subjektiv empfundene Etwas, das sie von all den anderen unterscheidet? Oder hat sie sich womöglich „weiterentwickelt“? Und überhaupt, wie klingen die neuen Songs? Ums kurz zu machen, Crowned In Terror übertraf all meine Erwartungen. Die leichte Stilkorrektur in Richtung Frühwerk der Band, der neue Sänger Tomas Lindberg, vergangene Touren mit der eigenen und anderen Bands – Gründe genug, Ausnahmedrummer Janne Saarenpää ein paar Fragen zu stellen. Und da der MÖTLEY CRÜE Fan trotz mehrtägigem Interviewmarathon im deutschen Metal Blade-Headquarter auskunftsfreudig und äußerst nett war, gibt es hier mal wieder ein Interview mit Überlänge.
Crowned In Terror war für mich schon eine Überraschung. Ich hätte nicht mit einem dermaßen heftigen Album gerechnet, das sich eher an den beiden ersten Veröffentlichungen „The Burning“ und „Eternal Death“ (beide noch unter dem Bandnamen CROWN OF THORNS erschienen, den die Band schließlich auf Druck einer gleichnamigen amerikanischen Band ablegen musste) orientiert. Hell Is Here und Deathrace King waren schließlich etwas vielseitiger, und weniger Death Metal-inspiriert als irgendwo zwischen Death und Thrash plus einer gehörigen Portion Rock n´ Roll Spirit.

Tja, wir haben wirklich nicht geplant, wie dieses Album klingen soll. Eine konkrete Zielsetzung wie „Lass uns ein schnelleres und härteres Album machen“ gab es nicht. Es kam eben so, wie es kommen musste – worüber wir natürlich sehr glücklich sind, denn wir haben immer genau das gemacht, was wir in unseren Herzen trugen. Ja, das Album ist härter und schneller und geht zurück zu unseren Wurzeln, und diese Wurzeln sind nun mal purer Death Metal. Das heißt auch, dass wir im Moment eben puren Death Metal im Herzen haben!

Ihr habt immer darauf bestanden, dass THE CROWN eine Death Metal Band ist – auch wenn die beiden letzten Alben Hell Is Here und Deathrace King eigentlich in keine Schublade passen wollten. Die Bitte, euren Stil zu definieren, habt ihr ja öfters gehört – einfach deshalb, weil es nicht ganz einfach war, eurer Musik ein Label aufzupappen.

Ja, in den Songs findest du eben alles, was wir mögen. Wir haben immer gemacht, was uns gefallen hat. Das hört man unserer Musik natürlich an, sie spiegelt unseren persönlichen Geschmack wieder.

Das ist eine Erklärung, andererseits stellt sich natürlich die Frage, in wie weit andere Einflüsse für eure neue – oder vielleicht doch eher alte – Ausrichtung ausschlaggebend waren. Der neue Sänger Tomas Lindberg ist kein Unbekannter, neben AT THE GATES ist, beziehungsweise war, er auch an SACRILEDGE, LOCK UP; THE GREAT DECEIVER, SKITSYSTEM, DISFEAR und GROTESQUE beteiligt, und er hat auch schon bei Deathrace King ein paar Screams beigesteuert. Wie groß war sein Einfluss? Außerdem waren THE CROWN vor anderthalb Jahren in den USA mit Bands wie CANNIBAL CORPE, NILE, KRISIUN auf Tour, in Europa wart ihr unter anderem mit MORBID ANGEL und DYING FETUS unterwegs – hatten diese Bands, die ja eher traditionellen Death Metal spielen, Einfluss auf das Songwriting?

Tomas kam erst recht spät zur Band, sein Einfluss auf das Songwriting zu Crowned In Terror war nicht so groß, da wir die meisten Songs schon eine Weile bevor er bei uns eingestiegen ist geprobt hatten. Er hat allerdings viele Texte geschrieben, zum Songwriting konnte er einfach nicht viel beitragen, da er vieles einfach schon fertig war. Ich bin allerdings ganz sicher, dass er auf dem nächsten Album viel mehr Ideen einbringen kann und dass dann sein Einfluss erkennbar sein wird.

Was die Geschwindigkeit und die Härte des Albums angeht, so haben Bands wie MORBID ANGEL sicher einen Einfluss auf uns, besonders die Tour mit CANNIBAL CORPSE, NILE und KRISIUN war prägend. Als ich KRISIUN zum ersten Mal live gesehen habe, fiel mir die Kinnlande runter. Ich konnte einfach nicht glauben, was ich sah, ich dachte, ich träume. Diese Band ist verdammt gut! Und sie inspirierte uns, deshalb klingt Crowned In Terror eben so wie es klingt.

Der Song „Death Metal Holocaust“ zum Beispiel ist ein uralter Track, er stammt aus der Zeit um 1991 herum. Irgendwie hatten wir Bock, wieder richtig schnelle Songs zu spielen. Magnus hat daraufhin vorgeschlagen, diesen Song auszumotten und aufzupolieren, einfach um zu sehen, was wir heute daraus machen können. Ich denke, das Ergebnis spricht für sich! In gewisser Weise müssen wir uns aber echt bei KRISIUN und NILE bedanken, die uns dazu inspiriert haben, wieder schneller zu werden.

Die zweite Überraschung war für mich, dass ihr die rockigen Elemente, die Songs wie „1999 – Revolution 666“ oder „Blitzkrieg Witchcraft“ eine ganz besondere Note gaben, ziemlich zurückgefahren habt. War Magnus (Olsfelt, Bass) Input – er ist schließlich für die Rock n´ Roll Attitude zuständig – diesmal einfach geringer oder was ist der Grund?

Stimmt, Magnus schleppt die meisten rockigen Elemente an. Es war aber trotzdem eher Zufall, dass die Songs mehr nach Metal klingen – ich denke, das wird auch in Zukunft so bleiben, obwohl… (überlegt) Ok, wer A sagt, muss auch B sagen: Eigentlich sollte der Song „Satanist“ ganz anders beginnen – ich bin sicher, Du hättest ihn geliebt, denn er war sehr, sehr rockig. Wir haben den Part dann allerdings rausgeschmissen, um das Album wirkungsvoller zu machen. Wie auch immer, die Idee haben wir nicht aufgegeben, irgendwann wird sie wohl verwendet werden.

Die dritte Überraschung war, dass sich die komplette Band vom spielerischen Aspekt noch mal steigern konnte. Damit hätte ich nicht gerechnet, obwohl sich THE CROWN bislang mit jedem Album verbessert hatten. Allerdings muss doch irgendwann das Limit erreicht sein, oder?

Natürlich gibt es Grenzen. Ich versuche heute nicht mehr, so schnell wie möglich zu spielen. Das gilt auch für die anderen – denn es ist ja wohl sinnvoller, sich darauf zu konzentrieren, möglichst gute statt möglichst schnelle Songs zu schreiben und zu spielen. Ich merke natürlich auch, dass die körperliche Anstrengung beim Schlagzeugspielen immer größer wird. Nun, wir werden sehen, wie das nächste Album klingen wird. Es könnte schneller werden, aber dieser Punkt ist bei weitem nicht der wichtigste. Wenn die Songs aber schneller werden und trotzdem gut klingen, dann werde ich mich darüber freuen – und selbstverständlich stolz darauf sein!

Das kannst du… Ich habe bei Crowned In Terror nicht nur einmal an Gene Hoglan denken müssen

Wow. Echt? Danke. Er ist ein fantastischer Drummer in jeder Hinsicht, es tut schon sehr gut, so etwas zu hören!

Bei „Deathrace King habt ihr auch mit Effekten gearbeitet, zum Beispiel mit einer verfremdeten Stimme für „Total Satan“ oder Kirchenglocken in „Back From The Grave“. Auf „Hell Is Here fanden sich noch viel mehr Kleinigkeiten wie Samples in „Body And Soul“, und auch die beiden ersten Alben boten in dieser Hinsicht mehr. Heute scheint ihr kein Interesse an solchen zusätzlichen Spielereien zu haben…

Hehe – wir waren einfach zu faul, unsere Ideen umzusetzen. Wir hatten so viel vorgehabt, einiges davon haben wir auch ausprobiert. Allerdings waren wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Hätten wir uns besser vorbereitet, dann wären da schon ein paar Effekte und Sounds auf dem Album.

Es gibt auch noch einen zweiten Grund: Als wir den Mix gemacht hatten, stellten wir fest, dass es ein sehr raues Album geworden ist – es gibt gar nicht viel Platz für andere Dinge außer den Instrumenten und dem Gesang. Eine Ausnahme ist das Intro. Wie auch immer, ich schätze, dass wir uns beim nächsten Album einfach ein wenig mehr anstrengen müssen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, aber ein paar zusätzliche Kleinigkeiten wären schon schön gewesen.

„Death Of God“, der Rausschmeißer von „Eternal Death „, „Death By My Side“, der letzten Song von Hell Is Hereund auch „Killing Star“, der letzte Track von „Deathrace King waren etwas anders als der Rest der jeweiligen Alben. Ein roter Faden, den ihr auch bei Crowned In Terror nicht aus den Händen gegeben habt: „Death Metal Holocaust“ ist purer Florida Death Metal, wie man ihn aus der zeit um 1989 kennt. Es scheint eine fixe Idee von THE CROWN zu sein, am Ende eines Albums etwas anders zu klingen und das Ende offen zu lassen.

Ich weiß selbst nicht, ob das so ist. Es passierte eben, der freakigste Song steht immer am Ende eines Albums. Vielleicht steht jetzt ein kurzer, brutaler Song am Ende des Albums, weil auf den Alben zuvor immer richtig lange Stücke am Ende standen. Deshalb war es eine coole Idee, einfach genau das Gegenteil zu machen. Aber irgendwie stimmt schon, was Du gesagt hast: die Alben haben ein offenes Ende – alles kann von dort aus gesehen passieren.

„Death Metal Holocaust“ ist auch in einer anderen Hinsicht ein besonderer Song: Tomas Lindbergs Vorgänger Johan Lindstrand, der über zehn Jahre zur Band gehörte, hat die Hälfte der Vocals übernommen.

“THE Es war eigentlich meine Idee, Johan noch mal für dieses Album ins Studio zu holen. Er war natürlich begeistert davon… leider konnte ich im Studio nicht dabei sein, als die beiden den Song gemeinsam eingesungen haben – aber die anderen haben mir erzählt, dass dort eine verdammt coole Stimmung war, als die beiden nebeneinander standen und in die Mikros brüllten. Johan hat die Chance verdient, sich von seinen Fans ordentlich zu verabschieden, und kann jetzt sein eigenes Leben weiterleben. Er hat letzten Sommer geheiratet und es geht ihm auch gut.

Für mich war es ein Riesenschock, als bekannt wurde, dass Johan die Band verlassen wird. Tomas ist ein wirklich guter „Ersatz“ – auch wenn ich nicht glaube, dass man Musiker – ganz speziell Sänger – einfach austauschen kann. Schließlich ist jeder Mensch anders.

Genau so ist es. Ich ärgere mich jedes Mal tierisch, wenn jemand zu mir sagt, Tomas sei nicht so gut wie Johan. Das ist wie wenn du dich von deiner Freundin getrennt hast, eine neue findest, sie deinem Kumpel vorstellst und der dann zu dir sagt, ihm habe die alte besser gefallen.

Tomas soll nicht die Stelle von Johan einnehmen, er soll der neue Sänger bei THE CROWN sein! Es war natürlich ein großer Verlust für uns, als wir Johan als Sänger verloren haben – aber es war auch ein großer Gewinn, dass Tomas eingestiegen ist. Er bringt verdammt viel Energie mit, denn er ist ein wirklich hungriger Kerl!

Und durch ihn werden sich sicher mehr Leute für THE CROWN interessieren – immerhin ist sein Name untrennbar mit AT THE GATES verbunden – und diese Band ist nun mal eine Legende.

Natürlich, das lässt sich auch gar nicht vermeiden. AT THE GATES waren und sind noch immer eine der größten Death Metal Bands, die auch uns sehr beeinflusst haben. Es werden viele Leute auf THE CROWN schauen, aber wir werden schnell merken, wie viele sich wirklich für die Band THE CROWN interessieren. Schließlich klingen wir nicht wie AT THE GATES. Diese Leute werden schnell feststellen, dass sie ein neues Album von THE CROWN hören… und kein weiteres AT THE GATES Album. Auf der anderen Seite haben wir jetzt die Chance, neue Zuhörer zu erreichen und vielleicht bleiben uns ein paar davon treu…

Zurück zu Johan – er macht aber schon noch Musik? Es gab da mal Gerüchte, er hätte eine neue Band am Start.

Naja… Als er THE CROWN verlassen hat, hat er sich ein paar neue Saiten für seine Gitarre gekauft und zuhause ein wenig herumgejammt. Er hat zwar einen Namen, nämlich UNDEAD, für sein Projekt, aber ich glaube, das Ganze ist eher ein kleines Hobby von ihm. Ich denke nicht, dass er in näherer Zukunft ein Studio betreten wird. Aber wer weiß, vielleicht macht er genau das in einer etwas ferneren Zukunft?

Zurück in die Gegenwart: „Death Metal Holocaust“ ist so altmodisch, dass ihr wohl nicht viel daran geändert habt, oder?

Der Song ist mehr oder weniger das Original von 1991 – mit ein paar ganz kleinen Änderungen. Ich habe noch ein altes Tape aus der Zeit auf dem der Song zu hören ist, er war lange nicht so schnell wie heute. Jetzt hat „Death Metal Holocaust“ eine Länge von zwei Minuten nochmalwas, damals waren es um die vier. Er war also wirklich laaaaaangsam…. Magnus sagte mir, dass „Death Metal Holocaust“ der erste Song war, den er geschrieben hat, nachdem die ersten Death Metal Scheiben gehört hatte und begonnen hatte, Gitarre und Bass zu spielen. Es ist eigentlich der allererste Song von THE CROWN..

Tja, dann vermute ich mal, dass noch einiges an Ideen schlummert, das man zu neuem leben erwecken könnte. „The Executioner“ von „Deathrace King King“ war schließlich auch ein altes Stück, und auch „Kill (The Priest)“ hatte schon ein paar Jahre auf dem Buckel, bevor es auf „Eternal Death “ gelandet ist.

Wir haben tatsächlich einige Riffs und Ideen wieder ausgegraben, einige Songs von Magnus bestehen aus wirklich uralten Parts. Wir arbeiten im Moment an den Songs für das nächste Album, und Magnus kam mit noch mehr alten Riffs an – er hatte diese Ideen immer im Hinterkopf und auf die passende Gelegenheit gewartet. Es wird natürlich kein „Death Metal Holocaust, Pt.II“ geben, denn dieser Song ist fertig. Aber es gibt da schon einige alte Dinge, die uns im Kopf herumspuken.

Tja, jetzt haben wir lang und breit über „Death Metal Holocaust“ gesprochen – die Frage nach dem Songtitel muss jetzt kommen, zumal Magnus auch schon in der Vergangenheit Textzeilen wie „Sieg Satan“ und „Exploding Bodies über alles“ verwendet hat. Euch ist schon klar, dass ihr euch damit auf dünnem Eis bewegt?

Nun, das ist Magnus Art, Texte zu schreiben. Er ist aber keinesfalls ein Anhänger eine verqueren Ideologie und all dieser schrecklichen Dinge, die im Dritten Reich passiert sind!!!! Er schreibt extreme Texte und er will auch dass die Hörer auf die Texte reagieren. Dieser Text ist ein typischer Text vom Magnus.

Zumal beim Durchlesen deutlich wird, um was es geht – und um was es eben nicht geht. Dennoch kann man fast von den Songtitel rückschließen, wer die Texte zu den Songs geschrieben hat – und dass Magnus gerne provoziert.

Das ist gut zu hören, denn ich wurde schon in Interviews gefragt, ob die Texte noch immer dieselben Themen behandeln… meine Antwort war, dass es eine Tradition geben muss, an der wir festhalten. Und diese Tradition ist das Thema der Texte.

Tomas schrieb auch einige Texte, und sie passen meiner Meinung nach gut in das Konzept von THE CROWN. Für mich waren eure Texte immer anti-religiös und anti-christlich eingefärbt, wichtiger scheint aber dass sie eine gewisse Stärke und Kraft zum Thema haben, die Fähigkeit und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.

Das trifft eigentlich ziemlich genau der Kern der Texte. Tomas hat sich sehr, sehr schnell in die Band eingefunden – er hat Texte für Songs geschrieben, zu denen Magnus bereits angefangen hatte zu texten, es gab schon Songtitel und eine Richtung, in die der Song gehen sollte. Tomas hat sich sofort damit identifiziert und alles fügte sich schnell zusammen. Tomas hatte in ganz kurzer Zeit die Texte fertig geschrieben, teilweise an einem Tag. Es ist schon ziemlich cool, das die Zusammenarbeit so schnell und so problemlos funktionierte.

Zumal es ja eine neue Situation für euch ist, dass der Sänger seine Texte selbst schreibt – Johan war in dieser Hinsicht ja nicht gerade produktiv, er hatte außer „Mysterion“ von der Hell Is Here und „Forever Heaven Gone“ von der „The Burning“ und „Misery Speaks“ von „Eternal Death “ keine Texte geschrieben

Jaaaaaa…. ok, ich werde weiter erzählen: Er war nicht faul, aber er hätte ein wenig mehr für die Band tun können. Johan in der Band zu haben war wie ein Auto mit angezogener Handbremse zu fahren. Er hat seine Sache sehr, sehr gut gemacht, aber er zeigte irgendwann immer weniger Interesse daran, die Band zu entwickeln. Als Tomas, dieser wirklich hungrige Mann, bei uns eingestiegen ist, haben wir plötzlich gesehen, dass er uns helfen wird, die Band weiter zu pushen – wir werden definitiv neue Höhen erklimmen, wenn wir mit ihm live spielen werden. Ganz abgesehen davon, dass wir wirklich heiß darauf sind live zu spielen. Wir waren so lange nicht auf Tour.

Im April werdet ihr in den USA als Headliner unterwegs sein.

Ja, mal sehen wie das wird… wir werden sehen, ob wir Zuschauer haben werden. Das amerikansiche Promo Department scheint jedenfalls eine Zukunft für uns in den Staaten zu sehen.

Und wie sieht es mit Europa aus? Festivals?

Tja, das liegt an den Festivals – wir würden überall spielen! Sonst ist aber noch nichts geplant..

Lass uns über das Artwork reden. Stichwort VENOM… ein schönen neues, altes Logo habt ihr da in eurem Booklet abgedruckt.

”Die Haha… Stichwort VENOM. Tja VENOM waren eine verdammt wichtige Band. Sie sind mit verantwortlich für die Existenz der Black und Death Metal Szene. Das Bild war eigentlich ein Scherz, ein Kumpel von Magnus hat es gemacht und ihm gemailt. Wir waren der Meinung, dass nicht nur wir unseren Spaß daran haben sollten. Also haben wir es für das Booklet verwendet, als eine Art Tribut an eine Band, die die Grundlagen für den heutigen Death Metal geschaffen hat. Es haben schon ein paar Leute gefragt, ob wir keine Angst hätten, Ärger mit VENOM zu bekommen – ich bin mir aber recht sicher, dass das nicht der Fall sein wird, denn sie werden es wohl so sehen wie wir: Als Tribut.

Die ersten drei Covers waren rot und hatten einen recht eigenen Stil –Deathrace King King war schwarz. Eigentlich hatte ich wieder auf ein rötliches Cover mit Flammen gehofft…

Nun, die Farbe Rot hatten wir nie bewusst gewählt. Das Cover zu „“The Burning“ sollte eigentlich aus einer Dornenkrone mit einem Feuerring bestehen. Es kam nicht so raus, wie wir uns es vorgestellt haben, aber wir mochten den Entwurf, also haben wir ihn für das Cover verwendet.

Auch bei „Eternal Death “ hatten wir ganz andere Vorstellungen: Ein Kruzifix mitten in der Wüste, und ein paar Krähen, die an Jesus herumpicken – das Cover hätte also eher gelblich oder bräunlich werden sollen. Schließlich wurde diese Landschaft daraus… Tja, und das Artwork zu Hell Is Herewar in meinem Kopf schwarz, blau und silbern… es wurde schließlich rot und gelb. Nach Hell Is Herehatten wir dann die Befürchtung, dass die Covers zu ähnlich sind – also haben wir etwas anderes gemacht und unsere Lieblingsfarbe ausgewählt – die natürlich schwarz ist.

Dann ist das Frontmotiv, die Dornenkrone kombiniert mit Schädeln, mit der Absicht gewählt, an die alten Covers zu erinnern?

Klar. Wir wollten daran erinnern, dass wir noch immer THE CROWN sind und dass die Musik wieder zurück zu den Wurzeln geht. Wir haben zwar einen neuen Sänger – aber mit dem Cover wollten wir noch mal darauf hinweisen, dass wir noch immer THE CROWN sind und nicht etwa ein neues Projekt von Tomas!! Die Schädel kann man als eine Anspielung auf Deathrace King interpretieren, irgendwie vereint das Artwork alle viel Alben, gleichzeitig bewegen wir uns aber auch weiter in die richtige Richtung -in eine Richtung, die für uns die richtige ist.

Kennst du eigentlich das Cover zu der Doomsday Sun EP von THE BLACK LEAGUE?

Ja. Ich habe sie zuhause stehen. (breites Grinsen)

Und? Was sagst du zum Cover?

Hehe, ich habe die Jungs letzten Sommer getroffen, aber da kannte ich das Cover noch nicht. Also konnte ich sie auch nicht danach fragen. Es sieht Deathrace King schon recht ähnlich…

Aber es ist sowieso seltsam, in Schweden gibt Klamottenläden namens JC (vergleichbar mit H&M in Deutschland), die haben überhaupt nichts mit Metal zu tun und eben dort konnte man ein Shirt mit einem Backprint kaufen, der aussah wie eine Mischung aus den beiden Covers. Ich bin mir sicher, dass all das ein Zufall ist…

Wie praktisch, das wäre genau mein Shirt. Das Cover hat wieder Tomas Ewerhard gemacht, der auch schon für Hell Is Hereund Deathrace King in den Farbtopf gegriffen beziehungsweise den Computer angeworfen hat. Ewerhard macht alle möglichen Artworks für die unterschiedlichsten Metal Bands – das Spektrum reicht von SPOCK`S BEARD bis HYPOCRISY. Wie arbeitet man mit jemandem zusammen, der offensichtlich einen breiten Geschmack beliefern muss?

Nun, wir sagen ihm, was wir uns vorstellen und er hat uns immer Konzepte vorgestellt, die praktisch schon fertig waren. Dabei hat er uns aber immer auch überrascht – auf eine sehr positive Art und Weise, denn die Entwürfe waren immer besser als wir es erwartet haben. Das heißt aber auch, dass wir gar nicht viel zusammenarbeiten, denn wir schicken ihm unsere Ideen und er antwortet mit großartigen Konzepten. Am aktuellen Cover haben wir nur sehr wenig geändert.

Eigentlich sollte das Album im Fredman Studio gemixt werden – was ihr dann auch gemacht habt. Allerdings wart ihr mit dem Ergebnis nicht zufrieden.

Nein, wir waren damit überhaupt nicht zufrieden!

Also wurde das Album im Studio Mega, wo ihr das Album auch eingespielt hattet, noch mal abgemischt. Das Resultat ist fantastisch, aber nicht unbedingt im Interesse der Nachbarn. Soll heißen, man muss schon ordentlich aufdrehen, um dieses Album wirklich in seiner vollen Gewalt genießen zu können.

Hey! Das ist eben Metal!! Genau so lieben wir es… wenn man dazu aufdrehen muss, dann muss es eben so sein, schätze ich… Im Ernst: Wir haben unsere Alben in verschiedenen Studios aufgenommen und trotzdem unseren eigenen Sound. Die Studiotypen müssen so lange mit uns arbeiten, bis es uns gefällt – bis es in unseren Ohren gut klingt. Das, was wir spielen muss man eben laut hören!

Es gibt Leute, die behaupten, dass die Produktionen aus manchen schwedischen Studio ähnlich klingen – ein Vorwurf, den man oft in Zusammenhang mit dem Abyss, den Sunlight und vielleicht auch dem Fredman hört und liest. Die Band tritt hinter einen bestimmten, spezifischen Studiosound zurück. Wie auch immer, das Wichtigste sollte die Musik sein und nicht die Produktion – haben solche Überlegungen für THE CROWN eine Rolle gespielt?

Nein, eigentlich nicht. Wir wollten eigentlich im Fredman aufnehmen, aber wie immer waren wir etwas zu faul und viel zu spät dran – und haben keinen Termin bekommen. Ich denke, dass wir mit Deathrace King bewiesen haben, dass es eine Band schaffen kann, eine einzigartige Produktion abzuliefern. Ich glaube nicht, dass das Album wie eine typische Göteborg Produktion aus dem Hause Fredman klingt. Auf der anderen Seite hilft es dir natürlich auch weiter, einen solchen Sound zu haben – denn es gibt einige Ecken auf dieser Welt, in denen dieser Sound sehr gut ankommt.

Nun, für mich klangen THE CROWN immer eher amerikanisch als schwedisch… nicht nur auf den Sound, sondern auch auf die Songs bezogen.

Jepp, das hören wir oft…

Und? Gibt es eine Erklärung dafür? Ich will nicht behaupten, dass alle schwedischen Bands gleich klingen, aber eine gewisse Tendenz gibt es schon.

”JanneSchon. Wir hören auch oft, dass wir eine Mischung aus amerikanischen und europäischem Death Metal sind – was ein großes Kompliment für uns ist. Die meisten amerikanischen Musiker sind unglaublich talentiert – und natürlich gibt es einige amerikanische Band, die für uns Helden sind. Als wir begonnen haben, Musik zu machen, haben wir viel DEICIDE, MORBID ANGEL oder MALEVOLENT CREATION gehört, vielleicht sind wir eher in der amerikanischen Szene verwurzelt.

Es gab mal Pläne, eine Veröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum der Band herauszubringen – daraus wurde aber offensichtlich nichts…

Jaaa….wir waren mal wieder zu faul. Wir proben sehr, sehr oft – aber alles andere, solche Dinge wie ein Studio zur rechten Zeit zu buchen, oder einen Bus zu organisieren, um zu einem Gig zu kommen – darin sind wir einfach nicht gut. Ich bin mir sicher, dass Metalblade gerne etwas herausgebracht hätten….die Schuld liegt also bei uns.

Naja, dann trösten wir uns eben damit, dass ihr zehn Jahre in derselben Besetzung aktiv wart – was ja auch eine Leitung ist.

Für diese Band ist Freundschaft unglaublich wichtig. Ich bin überzeugt davon, dass es genügend Bands gibt, bei denen sich die Mitglieder nicht abkönnen und trotzdem machen diese Bands großartige Platten. Für uns ist es aber genauso wichtig, dass wir uns gut verstehen. Und deshalb war es auch schrecklich für uns, als Johan ausgestiegen ist. Uns beherrschte zu dieser Zeit nur ein Gedanke: Wie können wir jemanden finden, der Sänger und gleichzeitig unser Freund ist?! Wir wollten nicht einfach nur einen Sänger, mit dem wir sonst nichts zu tun haben. Freundschaft ist mit das Wichtigste für THE CROWN – sonst würde es diese Band nicht geben.

So, und jetzt darfst du dir ein paar Songs anhören und kommentieren. Um das ganze etwas interessanter zu machen, habe ich mir ein paar Songs überlegt, die mehr oder weniger etwas mit THE CROWN zu tun haben.

Oh Scheiße, ich hasse so was…

Was ganz einfaches zu Einstieg:

CROWN OF THORNS – Mandatory Suicide (von Slaytanic Slaughter, A Tribute To Slayer)

Nach 3 Sekunden: Das kenne ich!!

Ihr habt außer diesem Track Coversongs von SEPULTURAs „Arise“ und BATHORYs „Burning Leather“ (zu finden auf der „Power From The North“ Compilation) für Tribute Albums aufgenomment, aber nie eine Coverversion auf eure eigenen Alben gepackt. Warum?

Nun, ich denke, man sollte Alben mit seinen eigenen Songs füllen! Wenn man einen Song wirklich gut findet und ein großer Fan einer Band ist, dann kann man den Song ohnehin nicht besser machen – das ist eine unmögliche Aufgabe. Es ist nicht einmal den Versuch wert… wir haben diesen SLAYER Song versaut…

Ach was, der ist gut.

Naja, er ist vielleicht interessant …

Ok, nächstes Stück: GOD DETHRONED – Villa Vampiria

Das war jetzt echt einfach, das sind GOD DETHRONED.

Erzähl mal, wie es ist, bei einer Band wie GOD DETHRONED als Aushilfsdrummer mit auf Tour zu gehen – du warst auf den No Mercy Festivals im April 2001 mit der Band unterwegs.

GOD DETHRONED sind nette Jungs – und es war eine wunderbare Gelegenheit herauszufinden, wie es ist, in einer anderen Band zu spielen – ich habe das nie zuvor gemacht, ich habe immer nur für THE CROWN gespielt. Es war natürlich cool, die Jungs kennenzulernen, denn ich mag ihre Musik sehr. Außerdem war es eine große Herausforderung, die Drumtakes von Tony Laureano, der ja früher bei ANGEL CORPSE war, zu spielen. (Tony hatte als Sessiondrummer das Schlagzeug zum Album Ravenous eingespielt). Es war einfach interessant zu sehen, ob ich das schaffe – ich glaube es ist mit einigermaßen gelungen.

THE CROWN Mitglieder waren nie in irgendwelche Side-Projects verwickelt, mit dem Einstieg von Tomas hat sich das geändert..

Ja, Tomas ist irgendwie hyperaktiv und kann einfach nicht stillsitzen. Ich respektiere natürlich eine Einstellung bezüglich anderen Projekten. Ich selbst werde aber immer mein Bestes geben, um THE CROWN so einzigartig wie möglich zu machen. Deshalb spiele ich nur in dieser Band.

Nächster Song: MOTÖRHEAD – Bomber

Kenn ich… das ist Motörhead!

 

 

Für mich hatten THE CROWN immer eine gewisse Rock n´ Roll Attitude. Ist das etwas, auf das ihr hinarbeitet oder kommt das einfach so, weil zum Beispiel Magnus diese Band mag?

Nun, es liegt schon daran, dass Magnus diese Art Musik sehr mag – und wir alle denken, dass MOTÖRHEAD mit zu den größten Ikonen der harten Musik gehören. Sie haben immer ihr Ding durchgezogen, waren ganz oben und sehr oft ganz unten – und sie haben sich immer wiederaufgerappelt und wurden stärker und stärker. Sie sind schon ein großer Einfluss, ganz besonders ihre Einstellung…

WITCHERY – Full Moon

Muss ich das kennen?

Mhm…ist in einer ähnlichen Weise wie GOD DETHRONED mit THE CROWN verbunden.

He! Ich bin doch nur ein dummer Schlagzeuger! Ich weiß es nicht!

Magnus war als Aushilfsbasser mit dieser Band auf Tour, da deren Bassist Sharlee D’Angelo seinen Verpflichtungen bei MERCYFUL FATE nachkommen musste, es sind also WITCHERY

Ha! Ich bin stolz … ich bin nicht der größte WITCHERY Fan. Ok, nächster Song bitte.

FANTOMAS – 2 von Amenaza Al Mundo

Ist das eine japanische Band? Devin Townsend? Keine Ahnung. Klingt sehr seltsam.

Das sind FANTOMAS

Aha. Ich habe noch nie etwas von ihnen gehört, weiß aber, dass es die Band von Mike Patton und Dave Lombardo ist. Ich bin ein großer Fan der alten FAITH NO MORE und SLAYER mag ich natürlich auch. Aber das klingt nicht wirklich gut, oder? Ich sollte mir vielleicht lieber weiter vorstellen, wie diese Band klingt und mich nicht von der Realität erschrecken lassen.

THE HAUNTED: Leech

Klar, das sind THE HAUNTED

Ihr verleiht gerne Musiker, nicht wahr? Magnus war mit WITCHERY auf Tour, du hast bei GOD DETHRONED ausgeholfen und Marcus sprang bei THE HAUNTED ein…

Ja, wir haben zwar keine Bands neben THE CROWN, aber wir bieten gerne anderen Bands unsere professionelle Hilfe an (grinst).

Und wie ist es, in einer fremden Band zu spielen?

Es ist komisch… Magnus hat es wunderbar umschrieben, indem er sagte, man könne hinterher seine eigene Band viel mehr schätzen. Die Art und Weise auf die andere Bands arbeiten, ist nie wirklich befriedigend.

VENOM – Black Metal

VENOM.

Kommentar zum Schlagzeuger?

Nun, für die damalige Zeit war er sehr innovativ. Wenn man den heutigen Standard berücksichtigt, war er wohl nicht wirklich gut – aber er hatte damals niemanden, zu dem er aufsehen konnte. Es ist schon cool, wie das damals klang.

 

 

CANNIBAL CORPSE – Hatchet to the head

Das sind CANNIBAL CORPSE – aber ich kenne nicht alle Alben von ihnen.

Das ist von Gore Obesessed

Echt? Corpsegrinder macht so gar nichts mit seiner Stimme… das sehr straight …seltsam, aber sehr cool!

MORBID ANGEL Chapel Of Ghouls

Ah, MORBID ANGEL, die Liveversion von der Entangled In Chaos.

Wie sieht es denn mit einem Live-Album von THE CROWN aus?

Tja, die Rechte an unseren ersten beiden Alben wurden verkauft (Century Media werden in den USA die beiden ersten Alben wieder veröffentlichen – als „Kaufanreiz“ haben sie auch gleich die beiden Videoclips zu „Of Good And Evil“ und Angels Die“ draufgepackt) … deshalb habe ich keine Ahnung, ob wir die alten Songs auf einem Live Album verwerten können. Insofern ist es etwas problematisch…

KREATOR – Violent Revolution

Das ist etwas neues von KREATOR. Diese Band war beim Summerbreeze unglaublich. Die waren so gut, das hat mich echt umgehauen. Ich habe das Album noch gar nicht, aber Marko sagte, es sei verdammt gut. Dieser Song ist jedenfalls verdammt gut!

ELÄKELÄISET – Humppalaki

Das sind Eläkeläiset. Eine fantastische Live Band, besonders wenn sie in Schweden spielen und dort auf finnisch über Schweden herziehen und Finnen im Publikum sind… Ich habe alle Platten von ihnen. „Breaking The Law“ war übrigens der erste Song, den ich mit THE CROWN zusammen gespielt haben. Eigentlich wollten wir „Holy Diver“ covern, aber das war zu kompliziert…

SENTENCED – The House Of The Rising Sun 2,6 0/00 (Bonustrack von FROZEN)

Das war schon finnisch am Anfang?

Ja. Es ist auch eine finnische Band.

Mhm. Entweder hat Taneli Jarva sehr viel besser singen gelernt…

Dicht dran, aber es ist nicht Taneli Jarva, der da singt.

Was gibt es denn noch für finnische Bands?

Sentenced zum Beispiel

Ach, die interessieren mich eigentlich nicht mehr… klingt aber ganz witzig. Das ist bestimmt eine Bonustrack Geschichte, oder?

Eine abschließende Bitte habe ich noch: Denkt doch mal darüber nach, „Give You Hell“ live zu spielen!

Wir haben den Song schon live gespielt. Ein- der zweimal in Schweden – tut mir leid, aber wir werden es aber nie wieder tun. Magnus sollte die Backing Vocals übernehmen, tja und das funktionierte einfach nicht so gut…

Schade, aber wenigstens hattet ihr immer alte Songs wie „Angels Die“ im Programm.

Nun, wir können die alten Songs ja nicht unter den Tisch fallen lassen. Die sind zwar nicht so bekannt, aber das ändert sich jetzt ja vielleicht mit den Re-Releases. Wir werden auch in Zukunft einige alte Stücke in Set haben.
Nun noch der Vampster Fragebogen:

 

Welche drei Alben liefen in den letzten 14 Tagen bei dir am häufigsten?

Mötley Crüe – New Tattoo

Tool – Lateralus

MORBID ANGEL – Formulas Fatal To The Flesh, ein Alltime Favourite von mir.

Wen würdest du gerne mal treffen?

Tommy Lee. Ich würde sehr gerne mit ihm ein einem Proberaum abhängen und mit ihm über sein Drumming reden. Ich bin noch immer nicht dahinter gekommen, wie er auf dem Hi-Hat spielt.

Ist Dir mal was lustiges auf der Bühne passiert?

Nein, eigentlich nicht. Wir versuchen live immer unser Bestes zu geben und keinen Blödsinn zu machen… lustige Dinge passieren nur neben der Bühne.
Diskographie:

The Burning, 1995

Eternal Death, 1997

Hell Is Here, 1999

Deathrace King, 2000

Crowned In Terror, 2002

andrea
Kümmere mich seit 1999 um Reviews, Interviews und den größten Teil der *Verwaltung*, Telefon-Dienst, Beschwerdestelle, Versandabteilung, Ansprechpartner für alles, Redaktionskonferenz-Köchin...