TOXIC BONKERS: Seeds Of Cruelty
"Seeds Of Cruelty" erinnert mich an einen Vorschlaghammer. Simpel, rau und ungeschliffen aber hundertprozentig effektiv. Ausgesprochen effektiv sogar. Extreme ausloten war schon immer ein Reiz. Das dachten sich auch gewisse Bands, deren Ziel nichts anderes war als die schnellste Band der Welt zu sein, zu schockieren, ein unglaublich aggressives Ventil zu schaffen. Punk eignete sich wunderbar dafür, Hardcore noch besser und der Metal bot auch einige nette Riffs. Jetzt noch die Geschwindigkeit auf 110 % und draußen sind die letzten Spießer. Nennt es Krach, nennt es keine Musik, nennt es wahnsinnig! Das wiederum ist Musik in den Ohren jedes Grindmaniacs. Immerhin schreien die Sänger hier ihre tiefsten Emotionen, ihre schärfste Sozialkritik und ihre persönliche Ansicht zum Weltgeschehen heraus.
Grindcore ist politisch. Grindcore hat eine Message. Warum will man das nicht verstehen? Okay, da ist die Sache, dass man ja keinen Ton von den Texten versteht. Zugegeben auch, dass es schon ganz schöner Lärm ist. 2:0 für die harmonische Fraktion. Aber Grindcore bleibt der Sieger der Herzen.
"Seeds Of Cruelty" erinnert mich an einen Vorschlaghammer. Simpel, rau und ungeschliffen aber hundertprozentig effektiv. Ausgesprochen effektiv sogar.
Gewöhnungsbedürftige Interpretation des "Tribal Thrash Metals"
Grindfans versammelt euch. Kniet nieder vor JIGSORE TERROR...
Gehört zweifellos zur Speerspitze des Grindcore anno 2004.