V.A.: Paid in Black Volume 2 – A Tribute to Johnny Cash

JOHNNY CASH goes Psychobilly/Horrorpunk zum Zweiten…

JOHNNY CASH mag das Zeitliche gesegnet haben, aber seine Musik und die Legende leben zum Glück weiter. Dass sich vom Mann in Schwarz nicht nur Countrymusiker inspiriert fühlen, ist ein offenes Geheimnis und so erstaunt es auch nicht, dass die Horrorpunk/Psychobilly-Tributealbum-Geschichte Paid In Black von WOLVERINE RECORDS in die zweite Runde geht.

Wie beim ersten Teil findet sich ein gemischtes Grüppchen von JOHNNY CASH-Fans auf der Compilation. Qualitativ und von der Interpretation her gibt es grosse Unterschiede. Während Man in Black von BLEEDING A ZOMBIE technoid-RAMMSTEIN-elektronisch verunstaltet wird, THE DEAD NEXT DOOR Home of the Blues allzu mitgröhlig schänden und THE NIGHTSHIFT mit Ring of Fire nicht wirklich überzeugen, gibt es von der ruhigeren Front Erfreulicheres zu vermelden. ZOMBINA & THE SKELETONS verleihen Sea of Heartbreak eine zerbrechlich-weibliche Nuance, SKI KING covert Hurt nahe dem Original und THE SPOOK bringen Solitary Man schön düster rüber. Richtig schön amerikanisch klingen NINTH HOUSE mit ihrer groovigen Blue Train-Interpretation und als weiterer flotter Pluspunkt sind MACSAT, die Redemption Son mit Schmiss und Herz covern, zu nennen.

Fazit: Ein absolutes Muss ist dieser Sampler nicht und über die überragende Klasse der Originalsongs muss man nicht diskutieren. Paid In Black Vol. 2 dürfte somit all denen zusagen, die schon die erste Ausgabe davon ihr Eigen nennen. Eine runde Sache im Gebiet des Tributzollens, aber kein absolutes Haben-Muss.

Veröffentlichungstermin: 11.09.2009

Spielzeit: 44:09 Min.
Label: Wolverine Records / Soulfood

Homepage: http://www.wolverine-records.de

MySpace: http://www.myspace.com/paidinblackvol2

Tracklist:
1. MIKE ZERO – Get Rhytm
2. THE OTHER – Like the 309
3. BIG JOHN BATES – A Boy named Sue
4. ZOMBINA + THE SKELETONS – Sea of Heartbreak
5. THE DEAD NEXT DOOR – Home of the Blues
6. SKI KING – Hurt
7. MACSAT – Redemption Song
8. THE SPOOK – Solitary Man
9. NINTH HOUSE – Blue Train
10. BLEEDING A ZOMBIE – Man in Black
11. HACK MACK JACKSON – Gods gonna cut you down
12. THE NIGHTSHIFT – Ring of Fire
13. HANK RAY + TEX MORTON – 25 Minutes to go
  14. MURDERLAND – Like the 309