Nephasth - Immortal Unholy Triumph Cover

NEPHASTH: Immortal Unholy Terror

Mit NEPHASTH kommt Nachwuchs aus Brasilien. Mit KRISIUN oder REBALLIUN kann die Band aber noch nicht so ganz mithalten. NEPHASTH legen zwar ein ordentliches Tempo vor, doch im Vergleich holpern ihre Songs stellenweise doch etwas zu unkoordiniert aus den Boxen, was weniger an mangelnder Beherrschung der Instrumente sondern am Songwriting liegt.

Mit NEPHASTH kommt Nachwuchs aus Brasilien, mit KRISIUN oder REBALLIUN kann die Band aber noch nicht so ganz mithalten. NEPHASTH legen zwar ein ordentliches Tempo vor, doch im Vergleich holpern ihre Songs stellenweise doch etwas zu unkoordiniert aus den Boxen, was weniger an mangelnder Beherrschung der Instrumente, sondern am Songwriting liegt.

Auf der anderen Seite bieten NEPHASTH einen ganzen Zacken mehr Abwechslung, hier und da schleichen sich Riffs ein, die nicht im Geschredder untergehen, sondern auch eine Weile im Ohr hängen bleiben: „False Prise“ ist ein Beispiel, hier erinnern die Gitarren ganz entfernt an alte SLAYER. Man merkt, dass sich die Band bei „Immortal Unholy Terror“ bemüht hat, mehr Variationen innerhalb eines Songs zu bieten und dennoch nichts von Ihrer Aggression und Brutalität verlieren will.

Noch fehlt NEPHASTH die songwriterische Finesse

Das Resultat ist zwiespältig: Zwar vermeidet die Band den (viel zu oft gemachten) Fehler, stur durchzuprügeln, und setzt stattdessen auf Abwechslung innerhalb des Brutalo-Death Metal-Gemöhres. Allerdings finden sich neben kompromisslos wütenden Instrumentalattacken und derben Growls auch ein paar Riffs, die einfach zu gewöhnlich sind. Darüber kann auch das tighte Druming nicht hinwegtäuschen, zumal manche Parts einfach nur aneinandergereiht sind und somit zwar überraschen, letztendlich den Songs aber ein Stück weit die Dynamik rauben.

„Immortal Unholy Terror“ ist kein schlechtes Album, doch zum Sprung in die brasilianische Extrem-Death-Oberliga fehlt noch die songwriterische Finesse.

NEPHASTH „Immortal Unholy Triumph“ Tracklist

  1. The Wrath Will Be The Fire
  2. Screams For The supreme Force
  3. Useless Cross
  4. Merciless Controller
  5. Flames Triumph
  6. Gloomy Words
  7. False Pride
  8. Empty Holy Reaching
  9. Visions Of Fury
  10. Inquiring Fear

Besetzung:

Mauricio Weimar – Schlagzeug
Fabio Lentino – Bass, Vocals
Rafael Barros – Gitarre
Marcos Moura – Gitarre

Spielzeit: 31:06

Label: Mighty Music/Zomba