MOB RULES: Temple of two suns

MOB RULES: Temple of two suns

Die Nordlichter von MOB RULES präsentieren mit “Temple of two suns” ihren zweiten Longplayer und schlagen eine Gradwanderung von Melodic Metal und melodischem Power Metal.

Die 11 Songs der CD variieren von druckvoll rasenden Abgehnummern wie „Pilot of earth“ über Midtempostampfer („Celebration day“, „Unknown man“) bis hin zu einer seichten, weinerlichen Ballade („Hold on“).

Des öfteren erinnert mich das Quintett an die Italiener von RHAPSODY und an die finnischen STRATOVARIUS, wobei noch viel deutsche Eigenständigkeit die Songs abrundet.

Hin und wieder schimmert noch eine Prise QUEENSRYCHE im Songaufbau durch, was die Platte interessanter gestaltet und sich somit von den vielzähligen Bands selben Genres positiv abhebt. Auch ANGRA kann vor allem beim folkig angehauchten „Flag of life“ als Vergleich herangezogen werden. Sänger Klaus Dirks könnte hier glatt als Bruder von Andre Matos durchgehen.

„Temple of two suns“ ist von textlicher Seite her ein Konzeptalbum. Es handelt von Überlebenden eines nuklearen Krieges, welche sich in einem Tal niedergelassen haben, von wo aus ein selbsternannter Anführer in einem alten Aztekentempel regiert. Für die Menschen ist der Tempel Mittelpunkt ihres Lebens. Dort werden Entscheidungen getroffen und ihr erarbeitetes Hab und Gut gegen „Wilde“ verteidigt. „Der Tempel der zwei Sonnen ist dabei gleichzeitig politischer Fokus, als auch Treffpunkt sakraler Feierlichkeiten.“

Fans der oben genannten Bands werden sicherlich ihre Freude an „Tempel of two suns“ haben und somit hat Deutschland wieder ein Aushängeschild in Sachen symphonisch, melodischen Power Metals.

Spielzeit: 48:01 Min.

Line-Up:
Klaus Dirks- vocals

Matthias Mineur- guitar

Thorsten Plorin- bass

Arved Mannott- drums

Oliver Fuhlhage- guitar

Sascha Onnen- keyboards on this CD

Produziert von Sascha Paeth
Label: Limb Music

Tracklist:
The temple fanfare

Pilot of earth

Outer space

Celebration day

Flag of life

Unknown man

Hold on

Evolution’s falling

Inside the fire

Eyes of all young

Hold on (Reprise)

Psycho