CHAOSWAVE: The White Noise Within

CHAOSWAVE: The White Noise Within

CHAOSWAVE wurden ursprünglich von dem Dänen Henrik Guf Rangstrup im Jahre 2003 gegründet, als er nach Italien übersiedelte. Dort suchte er sich geeignete Mitstreiter, die seine Idee von progressiven Thrash Metal umsetzen konnten.
Das Ergebnis liegt nun mit dem Debütalbum The White Noise Within vor und kann mich aber nur bedingt begeistern. Musikalisch ist die Mucke von CHAOSWAVE noch einigermaßen in Ordnung und man stolpert als Hörer ständig über NEVERMORE-artige Riffattacken, die auch ab und zu bei den gemäßigten Parts an COMMUNIC erinnern. Das ist alles gut gemeint, nur macht es keinen Sinn, wenn das Niveau der Arrangements nur für kurze Zeit hoch gehalten werden kann und jeder Song bereits nach zwei Minuten am Hörer vorbeirauscht. Das hat auch mit den beiden Vokalakrobaten Fabio Carta und Giorgia Fadda zu tun, die einfach gesanglich zu schwach und unbedeutsam sind. CHAOSWAVE hatten dabei die Idee, die Vocallines in eine männliche und eine weibliche Stimme aufzuteilen, was vom Prinzip her unterhaltsam sein könnte, aber nicht im Falle der Italiener. Das Gesangsduo singt die rifflastigen Songs regelrecht kaputt und sollte dringend Gesangsunterricht nehmen, um bestimmte Töne treffen und halten zu können.
Rein musikalisch gesehen hat Henrik Rangstrup gute Ideen und Ansätze, diese gilt es vernünftig auszubauen und auf das Wesentliche zu straffen. Aber wenn der Mainman weiterhin mit diesen beiden langweiligen und schlechten Sängern arbeitet, glaube ich nicht, dass man von CHAOSWAVE noch lange etwas hören wird.

Kollege Fierce wird mir sicherlich erzählen, ob die Band wenigstens livetechnisch auf dem diesjährigen ProgPower Festival überzeugen konnte.

Veröffentlichungstermin: 15.12.2005

Spielzeit: 46:26 Min.

Line-Up:
Henrik Guf Rangstrup – Guitars
Raphael – Drums
Fabio – Vocals
Marco – Bass
Giorgia – Vocals

Produziert von Marco Angioni
Label: DVS Records

Homepage: http://www.chaoswave.it

Tracklist:
The 3rd Moment of Madness
Indifferent
Mirror
Hate Create
The End of Me
Wasteland of days
Paint the poet dead
Swept Away
See Nothing, Hear Nothing, Say Nothing

Psycho