ASTRALIUM: Land Of Eternal Dreams

ASTRALIUM: Land Of Eternal Dreams

Wenn eine neue Symphonic Metal-Band das internationale Parkett betritt, dann ist die Erwartungshaltung oft etwas gedämpft, als dass es auf der einen Seite schon sehr viele und auf der anderen Seite sehr professionelle Bands gibt. Letztere haben die Grenzen des Genres in Sachen Kraft, Melodie und Orchestration bereits ziemlich ausgereizt, was Newcomern den Einstieg erschwert.

Doch ASTRALIUM überraschen mit ihrem Debütalbum „Land Of Eternal Dreams“. Denn die Italiener, die selbst in ihrem Heimatland auch nur eine von inzwischen vielen Symphonic Metal-Bands sind, beweisen insbesondere in der orchestralen Komposition ein sicheres Händchen.

Kompositorisch gelungener Einstieg in „Land Of Eternal Dreams“

Insbesondere der Einstieg in „Land Of Eternal Dreams“ bringt positiv überraschte Emotionen zu Tage, als dass ASTRALIUM ein feines Maß an Dramatik in das Intro und in den folgenden sowie gelungenen Opener „The Journey“ hineintragen. In einem ähnlichen Fahrwasser bewegt sich kurzzeitig auch „Hope Is Gone“ und „A Dream´s Elegy“ mit seinem – durch Growls begleiteten – kleinen Ausfallschritt in härtere Gefilde.

Eine Handvoll Gast-Musiker geben ASTRALIUM zusätzliche Würze

Hinzu kommt die fürs Genre durchaus zu erwartende Eingängigkeit mitsamt der angenehm hellen und klaren Stimme von Roberta Pappalardo, die bisher als Gast-Sängerin bei HYPERSONIC in Erscheinung getreten ist. Gesanglich wird die Frontfrau bisweilen von Gast-Sängern wie Jo Lombardo (ANCESTRAL, Ex-METATRONE) unterstützt, was zum Beispiel in „Rising Waves From The Ocean“ und „The World of Unknown“ gut zur Geltung kommt. Aber auch auf weiteren Positionen (Gitarre und Keyboard) setzen ASTRALIUM vereinzelt auf Gast-Musiker, die mitunter große Namen tragen wie etwa SABATONs Tommy Johansson.

ASTRALIUM sorgen mit „Land Of Eternal Dreams“ für positive Überraschung

Einziger Kritikpunkt ist die Albumlänge, die mit 66 Minuten beziehungseise zwölf Songs zu lange ausgefallen ist. So hätten ASTRALIUM gut daran getan, die fürs Genre übliche Ballade „Breath of My Soul“ etwas zu kürzen und auch manch anderen Song wie das leicht zerfahrene „Hidden Conspiracy“ etwas abzuspecken. Dennoch überwiegt bei „Land Of Eternal Dreams“ die positive Überraschung.

Veröffentlichungstermin: 23.08.2019

Spielzeit: 66:00 Min.

Line-Up:
Roberta Pappalardo – Gesang
Giuseppe Pappalardo – Bass
Salvo Grasso – Schlagzeug
Emanuele Alessandro – Gitarre

Gast-Musiker:
Tommy Johansson (SABATON)
Jo Lombardo (ANCESTRAL, Ex-METATRONE)
Andrea Martongelli (ARTHEMIS)
Stefano Calvagno (METATRONE)
Adam Cook (A HILL TO DIE UPON)
Davide Bruno (METATRONE)

Label: Rockshots Records

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/astraliumband

ASTRALIUM „Land of Eternal Dreams“ Tracklist

1. Remembrance
2. The Journey (Video bei YouTube)
3. Rising Waves From The Ocean
4. My Life Is My Eternity
5. Whisper In The Silence
6. Hope Is Gone
7. Breath of My Soul
8. A Dream’s Elegy
9. Seven Seas, Seven Winds
10. Ethereal Voices From The Forest
11. The World of Unknown
12. Hidden Conspiracy
13. Hope Is Gone (Orchestral Version Bonus-Track)

Christian Wögerbauer
Christian ist seit 2005 unser Vertreter der Österreicher Metalszene, rezensiert gern im Bereich Symphonic Metal, Doom, Melodic Death und auffallend gern Bands mit Sängerin. Genres: Symphonic Metal, Gothic Metal, Melodic Death Metal, Doom.