RAY WILSON: The Next Best Thing
Alle, die gerne mal über den Metal-Tellerrand hinausschauen oder sich generell für anspruchsvolle Rockmusik mit Sinn und Verstand begeistern können, können mit "The Next Best Thing" eigentlich nichts falsch machen.
Alle, die gerne mal über den Metal-Tellerrand hinausschauen oder sich generell für anspruchsvolle Rockmusik mit Sinn und Verstand begeistern können, können mit "The Next Best Thing" eigentlich nichts falsch machen.
Eine Rückbesinnung auf alte Tugenden, mit der die Band stilistisch und qualitativ und "Tides" und "Forever" anknüpft. | Still Alive Invisible Raincheck On My Demise Atlantis Rising To The End | Misery The Wake One of the lonely ones Worlds Apart Stalingrad |
Zwar fehlt es "Before Became After" etwas an den ganz großen Momenten, damit es sich mit den echten Klassikern des Genres messen lassen kann. Dennoch handelt es sich um ein sehr schönes, hörenswertes und entspannendes Prog Rock-Album zum Genießen, an dem Freunde der 70er-Rockmusik ihre Freude haben werden.
Mit dem überragenden Debütalbum kann es "Harbinger Of Metal" leider nicht aufnehmen. Dennoch bleibt die EP immer noch eine gutklassige Doomscheibe, alleine aufgrund der beklemmenden Atmosphäre, die die Finnen mit ihrem extremen Sound in der Lage sind heraufzubeschwören.
Für Freunde von CLANNAD könnte "Waves Of Life" zwar interessant sein, wer jedoch auf anspruchsvolle elektronische Klänge schwört und die Bereitschaft zu experimentieren erwartet, ist hier an der falschen Adresse.
Verträumter, romantischer Mittelalter-Rock - eigenständig, aber für viele wohl zu kitschig.
Typischer italienischer Prog Metal mit interessantem textlichen Konzept - spieltechnisch sehr überzeugend und höchst anspruchsvoll, aber zu austauschbar und beliebig.
Mittelalter-Rock, der sich zu sehr an den großen Vorbildern orientiert.
"Igen!" ist ein Album, das nahezu sämtliche Genregrenzen ignoriert und wohl nur für extrem vielseitige und tolerante Musikhörer einen Hörgenuss darstellen dürfte, die sich eine Mischung aus ungarischer Folklore mit Rock, Ska und einer Punkattitüde vorstellen können.
Ignoriert man die klinischen programmierten Drums, so bekommt man ein durchaus hörenswertes Pagan Metal-Album mit vielen Einflüssen des traditionellen Heavy Metal.
"Elf Sänger sollt ihr sein." - und Arjen Lucassen euer Teamchef. Der Holländer, der mit "The Human Equation" die Messlatte für alle folgenden Rockopern mal wieder ein Stück höher gelegt hat, zeigte sich als sehr auskunftsfreudiger Gesprächspartner und beleuchtete nicht nur das inhaltliche Konzept des neuen Albums, sondern gab auch einen Einblick in seine Arbeitsweise, verriet seine geheimsten Träume und sang ein Loblied auf seine Fans und seine mexikanische Neuentdeckung Marcela Bovio.
Mit "The Human Equation" liefert Arjen Lucassen ein Glanzstück progressiver Musik ab. Zugleich sein bisher abwechlsungsreichstes und stimmigstes Album.
Mit einem starken neuen Album im Gepäck zogen die süddeutschen Folk- und Mittelalterrocker jüngst durch die Lande. Bevor sie im Oberhausener T-Club die Bühne enterten, standen Sänger Thomas, Bassist Matthias und die für Flöten, Dudelsack, Schalmei und Rauschpfeife zuständige Birgit Rede und Antwort und gaben Auskunft über die Entstehung des neuen Albums, die im letzten Jahr veröffentlichte DVD, die Anfänge der Band und die jüngsten Welteroberungspläne.
Ein abwechlsungsreiches und kurzweiliges Album, welches zwar nichts wirklich Neues darstellt, aber deutlich macht, dass man bemüht ist, aus den Grenzen des Gothic Metals auszubrechen.