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Arlette Huguenin Dumittan

4830 Beiträge
Arlette ist seit 1999 bei vampster und unsere Schweizer Fachfrau für schwarze Musik und vegane Backrezepte. Lieblingsbands: DARKTHRONE, NECROPHOBIC, ASPHYX. Genres: Black Metal, Death Metal, Dark Metal/Rock.

MOUNTAINS OF DEATH 2009: DEVOURMENT auf dem Billing

Das vom 21. bis 22. August im Schweizer Muothatal stattfindende MOUNTAINS OF DEATH Festival hat Zuwachs bekommen: DEVOURMENT, TEARS OF DECAY und CHOKED BY OWN VOMITS sind ebenfalls auf dem Billing. Dieses liest sich somit wie folgt: ASPHIXATION, BENEATH THE MASSACRE, CAPTAIN CLEANOFF, CHOKED BY OWN VOMITS, DEPRESSION, DEVOURMENT, DISAVOWED, DISTORTED IMPALEMENT, FEMALE NOSE BREAKER, FIREBREATHER, HAEMOPHAGIA, HATE ETERNAL, HUMAN MINCER, KASTRATED, KRAANIUM, MISERY INDEX, PSYCROPTIC, OMOPHAGIA, RESURRECTED, SARCOLYTIC, SCORCH, SEPTYCAL GORGE und TEARS OF DECAY.

INFAUST: Blutbad & Melancholie [ausgemustert]

Mit "Blutbad & Melancholie" präsentieren INFAUST aus Thüringen ihr zweites Album nach der Gründung anno 2000. Ohne Genitivpathos gehts nicht, doch das ist ebenso wenig bemerkenswert wie die musikalische Seite des Quintetts. Nicht nur in "Hoffnung des Sterbenden" klingt die Band etwas wie THRONE OF AHAZ oder eine x-beliebige 08/15-Black Metal Band anno 1996. Trotz einigen schleppenden Parts, hörbaren Basslines und einem Pianointro kommt bei INFAUST nie Spannung auf, ausserdem wirkt das Drumming verzettelt. "Blutbad & Melancholie" ist durch und durch Durchschnittskost, hat null Wiedererkennungswert und ist null nötig in der schwarzmetallischen Plattensammlung.

MALUS: The Beauty Of Doom [ausgemustert]

Das zweite Full Length-Album des deutschen Einmann-Projektes MALUS hat einen Vorteil gegenüber "Creation Of Death": die bessere Produktion. Ansonsten ist alles wie gehabt: schwarzmetallische Durchschnittsraserei mit leichter THRONE OF AHAZ-Schlagseite, üppige Keyboards, die an alte SUMMONING und YWOLF-Zeiten erinnern. Klar, alles wird kompetent vorgetragen, Tempovariationen werden ebenfalls geboten. Nur - wer hat ernsthaft Bedarf für austauschbare Mittelmäßigkeit im Black Metal-Bereich?

TOMMY BONES: Tommy Bones [EP] [Eigenproduktion] [ausgemustert]

TOMMY BONES begann 2006 als Einmann-Band in Iowa und ist mittlerweile zu einer in Texas beheimateten Band geworden. Was nach eigenen Angaben als Groove Metal definiert wird, klingt auf dieser EP deutlich nach neuen METALLICA-Zeiten. Ordentlich produziert und gespielt ist "Tommy Bones" auf jeden Fall und eine gewisse Southern Rock-Stimmung kommt ebenfalls zum Zug. Einen wirklichen Hit lässt sich in der Viertelstunde allerdings nicht ausmachen und man vermisst eine wirklich charakterstarke Rockerröhre hinter dem Mikrophon. Packend-magnetisch (tot oder nicht) ist trotz US-Alternativeradiotauglichkeit keiner der fünf Songs - und das ändert sich hoffentlich bis zum Debüt in voller Länge.

SORATH: Vivimos En Perpetua Guerra [ausgemustert]

1993 gegründet präsentieren SORATH 2003 ihr drittes Full-Length Album "Vivimos En Perpetua Guerra". Die Demos davor stellen sicher, dass spielerisch bei den Tschechen ordentlich gearbeitet wird. Mit TROLLECH war das Quartett früher verbandelt, was dann wohl die fröhliche Melodiosität des gebotenen Black Metals erklären mag. Auch Paralleleln zu OCTINOMOS sind nicht von der Hand zu weisen. Anders als die beiden genannten Bands schaffen es SORATH jedoch nicht, mit ihrem Material zu fesseln. Egal welche Klischees lyrisch abgehandelt werden, die Mucke rasselt an einem vorbei und ist sogleich wieder vergessen. Nur für Leute, die die Osterweiterung ihrer Schwarzmetallsammlung mit Durchschnittskost abhandeln wollen...
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GORGOROTH: die Trackliste zum Album `Quantos possunt ad Satanitatem trahunt`

"InfernusGORGOROTHs neuntes Album "Quantos Possunt ad Satanitatem Trahunt" ist fertig. Aufgenommen wurde es in Tomas Asklunds Monolith Studio, der es zusammen mit Infernus abgemischt hat. Sämtliche Gitarrenlines hat Infernus eingespielt, auch wenn Gitarrist Tormentor inzwischen wieder bei GORGOROTH dabei ist. Gemastert wird das Album der norwegischen Black Metal-Band in den Stockholmer Cutting Room Studios. "Quantos Possunt ad Satanitatem Trahunt" wird via REGAIN RECORDS erscheinen und voraussichtlich folgende Trackliste aufweisen: "Introibo ad Alatare Satanas", "Aneuthanasia", "Building a Man", "Prayer", "Rebirth", "Cleansing Fire", "New Breed", "Human Sacrifice" und "Satan-Prometheus".

NÅSTROND: Muspellz Synir [ausgemustert]

"Recorded in suffocating darkness" heißt klanglich, dass das vierte Album der Göteborger NÅSTROND tönt, als wäre es in einem Tunnel aufgenommen worden. Keine Ahnung, weswegen eine alteingesessene schwedische Black Metal-Band sich mit einer so dumpfen Produktion zufrieden gibt. Aber vielleicht liegts auch an der niedrigen Qualität des Songmaterials, das hier und da von den Harmonien her an XASTHUR erinnert. Egal ob schleppend oder scheppernd - "Muspellz Synir" bietet über 50 Minuten okkult-zusammengewürfelte 08/15-Schwarzmetallriffs. Leidenschaftsfrei, lieblos und langweilig - und somit absolut verzichtbar.