BURNT BY THE SUN: Zum Abschied keine Scherze mehr.

BURNT BY THE SUN: Zum Abschied keine Scherze mehr.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben viele Fans des technischen Metalcore den August herbeigesehnt. Nun nehmen BURNT BY THE SUN nämlich Abschied mit ihrem neuesten Killeralbum Heart Of Darkness, das ungewohnt ernst und bitter in den Magen schlägt. Grund genug Gitarrist John Adubato und Sänger Mike Olender über die Gründe ihrer erneuten Zusammenarbeit, das neue Material und das Textkonzept zu löchern. Und eins ist klar, so bitter und ernst, wie BURNT BY THE SUN im CD-Player klingen, so muten teilweise auch die Antworten der Bandmitglieder an.

 

Das Ende von BURNT BY THE SUN ist ziemlich ungewöhnlich. Nachdem ihr euch vor einigen Jahren fast aufgelöst habt, seid ihr wieder beim Line-Up von The Perfect Is The Enemy Of The Good angelangt, um jetzt euer letztes Album zu veröffentlichen. Gab es da noch Sachen, die gesagt werden mussten?

John: Ja, das denke ich schon. Wir waren nach The Perfect Is The Enemy Of The Good an einer Kreuzung, wir sind musikalisch sehr gewachsen. Und nachdem wir alle unsere Wege gegangen sind, haben wir gefühlt, dass da noch ein Album in uns steckt. Ich glaube, wir haben jetzt gesagt, was sein musste, und wir sind zufrieden mit dem, was wir getan haben.

Im Jahr 2004 wurde es still um BURNT BY THE SUN. Gab es da logistische, kreative oder gar interne Probleme in der Band?

John: Das kam vor allem dadurch, dass wir uns entscheiden mussten, ob wir mit der Band für unseren Lebensunterhalt sorgen wollten, oder nicht. Ted (Patterson, Bassist – Anm. d. Verf.) und ich haben insgesamt sieben Kinder zu ernähren und wir wollten nicht gezwungen sein, unsere Familien hinter uns zu lassen und die ganze Zeit zu touren. In kreativer Hinsicht waren wir immer auf einer Wellenlänge.

In der Zeit zwischen euren letzten beiden Alben waren kurzzeitig Aaron von THE END am Gesang und Brandon Thomas von RIPPING CORPSE am Schlagzeug. Mit ihnen wurde nichts veröffentlicht. War das kein fruchtbares Line-Up?

John: Daran lag es nicht wirklich. Es lag mehr daran, dass wir über den Verlust von Freundschaften zu dieser Zeit getrauert haben. Der Kern von BURNT BY THE SUN besteht aus Freunden, die sich seit über fünfzehn Jahren kennen, und es hat sich nicht richtig angefühlt ohne die beiden. Gerade Dave (Witte, Drummer – Anm. d. Verf.) kennen wir schon seit wir denken können, und er ist für uns mehr ein Bruder als ein Freund. In dieser Zeit ging es eher darum zweimal die Woche zu jammen, ein paar Bier zu trinken und Spaß zu haben und nicht darum neues Material aufzunehmen und zu touren.

Wie kamen die vier Original-Mitglieder dann wieder zusammen?

John: Wir haben einen Song namens Goliath in der Zeit ohne Mike und Dave geschrieben. Ted und ich wollten, dass sie auch etwas von dem Gefühl der Aufregung mitbekommen, die wir hatten als wir das Stück geschrieben haben. Also schickten wir den beiden diesen Song, und das war der Funke, der das Feuer der Inspiration wieder zum Leben erweckt hat. Gleichzeitig war das für mich der Punkt, an dem klar war, dass sich die Band auflösen wird.

Es ist ein Jammer, dass Heart Of Darkness euer letztes Album ist. Mit zehn Songs, die direkt ins Gesicht schlagen und den Hörer sofort süchtig machen.

John: Das war immer unser Ansatz: Triff sie, wenn sie nicht darauf vorbereitet sind und lass sie mit abziehen, mit den Worten: Was zur Hölle ist mir gerade passiert?

Heart Of Darkness ist deutlich kompakter als sein Vorgänger. Gab es ein Credo, nicht herumzuspielen, sondern nur zu killen?

John: The Perfect Is The Enemy Of The Good war für mich ein einzigartiges Album, es war ungefiltert und natürlich. Wir haben es nach einer Tour in nur drei Wochen geschrieben, die Songs flossen ganz natürlich aus uns heraus, es gab auch keinerlei Herumgepfusche an den Songs, um irgendetwas übermäßig zu perfektionieren, und deshalb bedeutet mir dieses Album sehr viel. Wir haben mit viel Gefühl gespielt, und gerade damals habe ich um meinen Schwiegervater getrauert, war aber gleichzeitig glücklich, da mein zweites Kind zur Welt kam. Ich hatte keine wirklich Wut in mir und das kann ich auch nicht fälschen, ich spiele das, was ich spüre. Auf diesem Album ist auch viel von der Dunkelheit in mir zu spüren, und eine gewisse Wut der Einsamkeit. Dazu hat es gepasst, dass Mike textlich ernster war, als ich von ihm gewohnt war.

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Wir nehmen Abschied und wollen alles ohne irgendwelchen Unsinn auf den Punkt bringen. Auch das Artwork ist schnörkellos ausgefallen.

Dann scheine ich einen ganz anderen Eindruck von The Perfect Is The Enemy Of The Good zu haben. Aber zu zurück zu Heart Of Darkness. Wie lange hat das Songwriting gedauert? Ein paar der Songs klingen, als könnten sie ein Nachfolger für euer letztes Album sein, ein paar sind eher simpel gehalten und klingen neuer.

John: Nach Goliath haben wir den Rest der Musik über die letzten zwei Jahre hinweg verteilt geschrieben. Wir kamen nicht so viel zusammen, wir wir wollten, da Dave wirklich viel tourt und wir alle immer viel zu tun haben. Es war nahezu unmöglich freie Termine zum Songschreiben zu finden. Dave lebt sechs Stunden entfernt von uns, und wenn wir uns mal ein Wochenende getroffen haben, dann haben wir zwei oder drei Songs geschrieben, bevor wir uns wieder ein halbes Jahr nicht gesehen haben. An dem Tag, bevor wir ins Studio gingen, haben wir den letzten Song des Albums geschrieben, das war There Will Be Blood. Einerseits dauerte es Jahre, andererseits, wenn man die Zeit zusammenrechnet, die wir uns gesehen haben, waren es doch bloß ein paar Wochen Songwriting, die wir hatten. Jedes dieser Wochenenden hat ein anderes Gefühl von uns eingefangen, eben das, was wir zu dieser Zeit empfanden. Darum klingen die Songs vielleicht auch so unterschiedlich.

Lustigerweise finde ich, orientieren sich die Stücke, die neuer klingen eher an Soundtrack To The Personal Evolution, nur eingängiger, wie F-Unit. Oder habe ich da einen falschen Eindruck?

John: Ja, da ist was dran. Wir haben darüber gesprochen, nochmal alle Stile Revue passieren zu lassen, die wir in der Vergangenheit eingesetzt hatten, aber beim Songwriting haben wir dann nicht mehr darauf geachtet, es ist einfach so passiert. Ich denke, wir haben die Härte von Soundtrack To The Personal Evolution mit dem Songwriting von The Perfect Is The Enemy Of The Good und dem Chaos unserer Debüt-EP verbunden.

Überhaupt ist Heart Of Darkness meiner Meinung nach ein recht eingängiges Album, mit vielen technischen und verrückten Stellen , das aber immer coole Hooklines bietet. Das klingt deutlich erwachsener. War das dieses Mal euer Evolutionsschritt?

John: Ja, ich glaube wir haben schon einen Schritt gemacht, von Experimenten, wie viel Chaos in zwei Minuten passen, hin zu Parts, die atmen können, wenn sie es müssen, und nicht nach zwei Sekunden wieder vorbei sind.

Das kommt mir besonders bei den etwas simpleren Basslinien so vor. Meiner Meinung nach ist der Bass dieses Mal ziemlich direkt, auch wenn es polyrhythmischen Irrsinn wie am Anfang von A Party To The Unsound Method gibt.

John: Ich glaube, wir haben über die Jahre hinweg gelernt, dass manchmal weniger mehr ist. Ted ist mein Lieblingsbassist in dieser Welt, er hat das beste Ohr und weiß, was er an welcher Stelle spielen muss und ich bin mir sicher, dass Heart Of Darkness diesbezüglich sein Testament darstellt. Es gibt keinen einzigen unnötige Ton auf diesem Album, jede Note hat eine Bedeutung und ist auf geschmackvolle Art zusamengestellt.

Mike, deine Vocals sind so brutal wie immer, haben die richtige Menge an Aggression und sind gut verständlich, du bist der perfekte Sänger für diese Musik. Hast du nun bei deiner anderen Band NORA die Möglichkeit mehr Gesang zu bieten?

Mike: Nun, NORA gibt es inzwischen auch nicht mehr und meine Rolle in dieser Band als Bassist, speziell was deren letztes Album anbelangt, war ziemlich limitiert.

In den sechs Jahren zwischen eurem letzten Album und Heart Of Darkness ist viel im Bereich der extremen Musik passiert. Bands spielen technischer, die jungen Combos machen es hauptsächlich wegen dem Style, aber die ersten Bands sind nicht mehr so aktiv. Bringt ihr hiermit den Ruhm der experimentierenden Hardcore-Bands der späten Neunziger zurück? Oder, fataler: Ist Heart Of Darkness das Requiem einer einst so radikalen Szene?

John: Wir sind eine selbstsüchtige Band und haben mit jeder unserer Veröffentlichungen nur verfolgt, dass wir selbst damit zufrieden sind und die Musik bieten, die wir auch selbst hören wollen. Heute bin ich nicht glücklich darüber, wie die Dinge in der Szene momentan laufen. Meiner Meinung nach klingen viele Bands genau wie wie Ende der Neunziger, oder sogar Ende Achtziger. Das waren aber auch großartige Zeiten für den Metal und für Hardcore.

In der Dankesliste von Heart Of Darkness dankt ihr Matt Bayles für seine Hilfe in der Verfangenheit. Warum hat er dann eigentlich nicht dieses Album produziert?

John: Zeit und Geld waren einerseits die Gründe dafür, andererseits fühlten wir, dass Eric Rachel der richtige Mann für das war, was wir erschaffen wollten.

Erics Produktion klingt auf jeden Fall massiv und klar, aber nicht so heavy und dreckig, wie der Sound von Matt geklungen hätte.

John: Eric lässt uns mit den Sounds experimentieren, so dass ein Album wirklich nach live klingt- worauf wir alle stehen- und nicht wirklich an die vergangenen Werke anknüpft.

Wie lange haben die Aufnahmen denn gedauert?

John: Das waren zwei Wochen, inklusive Mix.

Ihr habt vor Heart Of Darkness eine Split mit CAR BOMB veröffentlicht, auf der Goliath zu hören war. Das war eine Demoversion, richtig?

John: Ja, diese Version haben wir in meinem Keller aufgenommen.

 

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Triff sie, wenn sie nicht darauf vorbereitet sind und lass sie mit abziehen, mit den Worten: ´Was zur Hölle ist mir gerade passiert?´ Gitarrist John über die musikalische Philosophie hinter BURNT BY THE SUN.

In der Vergangenheit hatten eure Texte und Songtitel immer eine gesunde Portion Sarkasmus und Galgenhumor. Und dieses Mal gibt es nicht mal einen Song, der nach einer mäßig berühmten Schauspielerin benannt wurde. Was ist da los?

Mike: Auf diesem Album hatte ich nicht wirlich den Wunsch, die Songs in dieser Art zu betiteln. Ich war mehr darin bemüht, die Texte zu schreiben und dafür zu sorgen, dass ihre Message klar ist. Ich glaube, das liegt daran, dass Heart Of Darkness konzeptuell viel einheitlicher ist, als jedes unserer anderen Alben. Es ist wurde inspiriert bei der Novelle Herz der Finsternis, und in diesem Kontext ist wirklich kein Platz für ironische Untertöne, oder sarkastische Songtitel. Um die Texte für dieses Album zu schreiben, musste ich meinen Kopf wirklich frei bekommen und musste das alles ernst nehmen. Das ließ mich keinen Platz für amüsierende Titel, auch wenn ich merke, dass unsere Fans und sogar einige Bandmitglieder das schade finden. Ich wollte auch nichts umbenennen, nur damit jemand was zum Schmunzeln hat. Das hätte ich im Bezug auf dieses Album nicht gefühlt.

Die Texte habe allesamt eine ziemlich klare Aussage und handeln jeweils über ein Thema. Hier sind meine Stichworte zu den Songs:
Inner Station: Die Konsequenzen des Irakkrieges.

Mike: Mit diesem Song habe ich versucht die Situation im Irak aus der Perspektive von Herz der Finsternis und Apocalypse Now zu betrachten. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen dem europäischen Kolonialismus, Vietnam und dem Irak. Dadurch  versuche ich von verschiedenen Blickwinkeln aus zu urteilen.

Cardiff Giant: Fernsehkultur als SOMA.

Mike: Dieser Song handelt vom Vertrauen, das wir Amerikaner in die Nachrichten haben, und wie diese Medien uns oftmals betrügen. Inspiriert hat mich zu diesem Song eine Szene aus Apocalypse Now, in der Colnel Kurtz Captain Willard einsperrt, und ihm erzählt, dass er am meisten den Gestank der Lügen hasst. Er liest ihm einen Artikel aus dem Newsweek-Magazin über Vietnam vor und Kurtz kommt zum Schluss, dass die Medien hauptsächlich der Regierung helfen, die Leute darüber anzulügen, wie der Krieg voran geht. Wir haben jüngst ähnliches durch die eingeschlossenen Journalisten und dem Verbot der Publikation von Sargbildern im Irak gesehen.

F-Unit: Die Immobilien- und Finanzkrise.

Mike: Ja, hier geht es um die Finanzkrise, die wie ein führerloser Zug dahin rast. Eine F-Unit ist ein Slang für eine solche Lokomotive, die durch die Wände im Film Silver Streak kracht. Keiner steuert die Lok, keiner ist dafür verantwortlich. Dieser Zug erinnert mich an Herz der Finsternis, wo die Bootscrew an einem Auto vorbeikommt, das kopfüber an einer Kreuzung im Dschungel liegt, total verrostet und mit Weinsträuchern bedeckt. Es ist eine Metapher, wie die Zivilisation der menschlichen Gier zum Opfer fällt.

A Party To The Unsound Method: Das Rücksichtslose verhalten gegenüber unserer Umwelt.

Mike: Nein, dieser Song ist über die Dualität der menschlichen Natur. Dinge, die wir wollen, oder die wir vorgeben zu wollen im Vergleich zu dem, was wir wirklich sind und wie es uns möglich ist zu ignorieren, was wir an uns selbst nicht mögen.

There Will Be Blood: Darin geht es nicht um den dazugehörigen Film. Ein spirituelles Erwachen, oder Gott zu finden?

Mike: Ja, es geht um spirituelles Erwachen. Dieser Song hat keine Relevanz bezüglich des Films.

Goliath: Entscheidungen werden getroffen, die normale Menschen niemals mitkriegen werden.

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Es ist notwendig das Böse jeden Tag aufs Neue zu verachten und zu bekämpfen, auch in deiner kleinen Welt, als hinge dein Leben davon ab. Sänger Mike (zweiter von rechts) über die textliche Basis von Heart Of Darkness.

Mike: Hier geht es um die Kultur von Angst und Hoffnungslosigkeit, die unser Land noch Jahre nach den Angriffen des 11. September 2001 gefangen nimmt. Der Inbegriff der Finsternis ist Hoffnungslosigkeit und Angst, und das haben wir alle in dieser Zeit gespürt.

Rust | Future Primitive: Wissenschaft und ihre fatalen Folgen.

Mike: Dieser Song basiert auf dem Text von A Party To The Unsound Method. Nachdem wir realisiert haben, dass Menschen spirituelle Wesen sind, die vermögen gutes oder schlechtes zu tun, ohne gerichtet zu werden, finden manche schreckliche Menschen Wege ihm ihre Taten zu rechtzufertigen.

Beacon: If you think the next empire will remember well of us, than you got more to learn – Die westliche Welt als eine Welt von Primitiven?

Mike: Nicht Primitive. Aber jedes Reich hat ein Ablaufdatum. Alle  Reiche hatte das schon immer, und das werden sie auch weiterhin haben. Und wenn die USA weiterhin auf so verantwortungslose Art und Weise agieren, gerade im Bezug auf das Finanzsystem und die Staatsverschuldung, dann wird dieses Reich in einem anderen Land beheimatet sein, das vielleicht nicht unsere Werte teilt. Und es gibt genügend Chancen, dass diese Länder dann nicht gerade freundlich mit uns umgehen werden.

The Great American Dream Machine: Das Versagen von Regierungen.

Mike: Viel mehr geht es darum, dass die amerikanische Kultur in den mittleren Osten verkauft wird, während sie zu Hause vernachlässigt wird, zu ihrem Nachteil. Dieser Text wurde wieder von Herz der Finsternis und der Ära des europäischen Kolonialismus inspiriert.

The Wolves Are Running: Dieser Text erinnert mich an ein Zitat von Chuck Palahniuk, dem Autor von Fight Club und Das Kainsmal: Die Menschen lernen nur vom Krieg, nicht vom Frieden.

Mike: Das ist ein interessanter Gedanke. Dieser Song ist dennoch etwas trickreich. Ich habe ihn so geschrieben, dass man denken könnte, er würde davon handeln, dass Faschismus sich in den USA breit macht. Aber es geht hier viel mehr um den spirituellen Krieg im Herz der Finsternis, das wir alle in uns haben. Die Wölfe repräsentieren das Böse, das die Seelen jagt. Die ultimative Message des ganzen Albums ist in diesem Song enthalten. Auch wenn es die menschliche Natur nicht vorgibt, es ist absolut notwendig das Böse jeden Tag aufs Neue zu verachten und zu bekämpfen, auch in deiner kleinen Welt, als hinge dein Leben davon ab.

Das Zitat von Orson Welles, das im Booklet zu finden ist erscheint ziemlich surreal, wie ein Kontrast zu den Texten und der Musik. Oder ist dieses Zitat die Essenz der Texte?

John: Dieses Zitat passt sich definitiv den Texten von Heart Of Darkness an.

Das Artwork von Orion Landau ist ziemlich klar strukturiert, ohne viele seltsame Bilder, dafür mit einzelnen Illustrationen, die verstörende Details beinhalten. Ist das ein Teil eurer finalen Ernsthaftigkeit?

John: Ja, wir nehmen Abschied und wollten alles auf den Punkt bringen, ganz ohne irgendwelchen Unsinn.

Nach der Europatour werdet ihr also aufhören. Ist das ein definitives Ende, oder gibt es noch die Chance, dass ihr vielleicht doch noch mal ein weiteres Album in Angriff nehmen werdet?

John: Ich versuche nicht zu absolut zu klingen, aber ich glaube dass Mike momentan definitiv nicht mehr weitermachen will, und ich fürchte er wird auch in Zukunft keine Zeit mehr haben mit dieser Band weiterzumachen.

Was wird nach BURNT BY THE SUN passieren? Dave hat natürlich seine zahlreichen anderen Bands, aber was ist mit dem Rest von euch?

John: Ich kann nicht für die anderen sprechen, aber zumindest ich werde weiter hin Riffs schreiben und versuchen etwas daraus zu machen. Wer weiß, was noch alles kommen wird…

John und Mike, vielen Dank für eure Zeit. Und nun sagt den Fans bitte etwas, um ihre Tränen zu trocken.

Vielen Dank für eure Unterstützung in all den Jahren.

 

Fotos: Relapse Records