WITHERSCAPE: The Inheritance

Dan Swanö kanns eben noch immer – EDGE OF SANITY-Fans bekommen neues Ohrenfutter.
EDGE OF SANITY, MOONTOWER, OPETH – alles große Namen aus Schweden. Wie passt die 2013 ins dunkle Leben gerufene Band WITHERSCAPE in diesen Reigen? Ganz einfach: Meister Dan Swanö (EDGE OF SANITY, MOONTOWER) betätigt sich hier wieder mal todesmetallisch-progressiv-düster und hat sich noch Ragnar Widerberg ins Boot geholt.
Das Resultat ist ein tolles Album, schön produziert (davon darf man bei Dan Swanö ja ausgehen), das gediegen an die eingangs erwähnten Bands erinnert. Druckvoll, melodiös, melancholisch – Swanö weiß eben noch immer, was er macht. Ein raffiniertes Gitarrensolo macht “Mother of the Soul” faszinierend, die Moog-ig wirkenden Läufe geben “Astrid Falls” einen alten Touch, während der Rest des Songs vor allem wegen den Harmonien und dem teils cleanen Gesang an alte OPETH-Zeiten erinnert. “To The Calling Of Blood And Dreams” wartet schliesslich mit sphärischen Chören auf, WITHERSCAPE at its best. “The Inheritance” erweist sich als bezeichnender Titel, denn WITHERSCAPE atmet, lebt und verströmt das EDGE OF SANITY-Erbe anno 2013.
Fazit: Wer (noch) nicht über das Hinscheiden von EDGE OF SANITY hinweg ist und die alten OPETH-Zeiten sehnlichst vermisst, der erhält bei WITHERSCAPE die Möglichkeit, nostalgisch-stilvolle Kreativ-Exhumierungen auszuleben. Ein Muss für Freunde des kreativen, schwedischen Progressiv-Death Metals und Swanö-Jünger – Entzückung pur!

Veröffentlichungstermin: 26.07.2013

Spielzeit: 43:34 Min.

Line-Up:

Dan Swanö: Vocals, Keyboards, Drums
Ragnar Widerberg: Gitarre, Bass

Produziert von Dan Swan�
Label: Century Media Records

Homepage: http://www.witherscape.com

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/witherscape

Tracklist:

1. Mother of the Soul
2. Astrid Falls
3. Dead for a Day
4. Dying for the Sun
5. To the Calling of Blood and Dreams
6. The Math of the Myth
7. Crawling from Validity
8. The Wedlock Observation
9. The Inheritance