VICTIMA: The edge of twilight

Wer auf klassischen True-Metal mit Keyboards ohne zuviel Bombast steht, der kann diese junge Band unterstützen.

Dass es auch im Münsterland Krieger und Helden gibt, das wollen VICTIMA aus Greven klarstellen. Dank ihrem zweiten selbstproduzierten Album The edge of twilight mag man das auch gerne glauben.
Die Texte für MANOWAR-Fans und He-Man-Puppenspieler werden dargeboten durch Songs, die irgendwo zwischen traditionellem und Symphonic Metal schwanken, wenn VICTIMA etwas aufs Gas treten, kann man schon fast von Power Metal reden. Sehr ordentlich gespielt kann man zwar noch lange nicht mit den Größen dieses Sounds mithalten, bietet aber ein solides Gesamtwerk. Die immer präsenten Keyboards halten sich songdienlich zurück, sodass die Songs nicht zu symphonisch rüberkommen. Zudem sind sie nicht zu weit im Vordergrund, obwohl die Produktion vom Keyboarder stammt, das nennt man Teamplayer.
Dem passenden Gesang von Frank Wardemann ist deutlich anzuhören, dass er sein Potential noch nicht auszureizen vermag. Wenn auch seine Kollegen noch am Finetuning arbeiten und musikalisch wachsen, dann kann man sich schon auf das nächste Album freuen. Aber die Knaben scheinen recht jung zu sein, das wird noch…
Wer auf klassischen True-Metal mit Keyboards ohne zu viel Bombast steht, der kann diese junge Band unterstützen. Die CD bekommt man für faire 5,- € plus Versand hier.

Veröffentlichungstermin: Frühling 2007

Spielzeit: 32:46 Min.

Line-Up:
Frank Wardemann – Vocals
Daniel Strietholt – Guitar
Benjamin Feldmann – Bass
Dirk Wardemann – Keyboard
Markus Hinz – Drums

Produziert von Dirk Wardemann und Henning Verlage
Label: Unstoppable Media

Homepage: http://www.victima.de

Email: info@victima.de

Tracklist:
1. Fight for glory
2. Hand of victory
3. Savoir of the crown
4. Under the surface
5. Inner twilight
6. Of darkness and light
7. Parasite