INMORIA: Invisible Wounds

INMORIA: Invisible Wounds

Was machen schwedische Musiker, wenn ihnen langweilig ist? Richtig! Sie rotten sich zusammen und stampfen eine neue Band aus dem Boden. So geschehen bei der Formation INMORIA. Hier haben sich Musiker von MORGANA LEFAY, TAD MOROSE und STEEL ATTACK zusammen getan und konnten gleich mit ihrem Debütalbum Invisible Wounds bei Massacre Records unterschreiben. Musikalisch sind INMORIA gar nicht so weit von den genannten Bands entfernt. Ein Mix aus MORGANA LEFAY und TAD MOROSE. Die Härte und die Vocals treffen in die MORGANA LEFAY-Kerbe und der leicht progressive, mit Keyboards geschwängerte Touch findet man auch bei TAD MOROSE. Invisible Wounds hat noch einen dezenten modernen Anstrich verpasst bekommen, doch hat die Band eine Daseinsberechtigung? Naja, nicht wirklich, denn es fehlen auf dieser Veröffentlichung zwingende Songs, die man immer wieder gerne anhört. Wäre da nicht der gewohnt gute Gesang von Charles Rytkönen, dann wäre Invisible Wounds noch eine Ecke verzichtbarer ausgefallen. Auch in Sachen Produktion fehlt mir persönliche der nötige Druck und leider leidet Invisible Wounds etwas durch den zu aufdringlichen Keyboardeinsatz. Zuletzt bekommen INMORIA noch einen Minuspunkt, da sie beim Track As I Die dreist ein Hauptriff von IN FLAMES geklaut haben. Hört euch dazu im Vergleich Cloud Connected aus dem Reroute To Remain-Album an. Fans der Hauptbands der Musiker dürfen aber gerne in die Scheibe reinhören.

Veröffentlichungstermin: 26.06.2009

Spielzeit: 44:09 Min.

Line-Up:
Charles Rytkönen – Vocals
Dan Eriksson – Keyboards
Christer Andersson – Guitars
Tommi Karppanen – Bass
Peter Morén – Drums
Label: Massacre Records

Homepage: http://www.inmoria.com

MySpace-Seite: http://www.myspace.com/inmoriamusic

Tracklist:
1. Come Insanity
2. Alone
3. Fantasy
4. As I Die
5. Misery
6. Circle Of Memories
7. Haunting Shadows
8. Will To Live
9. The Other Side
10. I Close My Eyes

Psycho