IMAGIKA: And So It Burns

IMAGIKA haben eine CD veröffentlicht, die jedem in 49 Minuten kurz erklärt, was Heavy Metal sein kann. Diese Aufnahme gehört in jede Sammlung, deren Bezeichnung den Bestandteil "Metal" enthält.

Erinnert ihr euch an die Musik von der ich manchmal erzähle? Die mit den lauten Gitarren und dem Schlagzeuggewitter? Richtig, Heavy Metal! Und nun, liebe HAMMERFALL-Kids, bei-SENTENCED-Slip-auf-die-Bühnen-Schmeißer und wir-sind-so-evil-Pandabären passt fein acht: IMAGIKA haben eine CD veröffentlicht, die jedem in 49 Minuten kurz erklärt, was Heavy Metal sein kann. In diesem Fall eine hochexplosive Mischung aus aggressivem Power Metal und melodischem Thrash, der in dieser Form nun wirklich keine Wünsche offen lassen kann. Ein brutal drückendes Schlagzeug drückt die schneidend harten Gitarrenwände durch Boxen, Ohren, Trommelfelle, Gehirnwindungen und kennt nur ein Kommando: Full Speed Ahead. Der Gesang ist schön rau, aber trotzdem nicht zu platt und sorgt zusammen mit den kurzen, aber prägnanten Soli für einen hohen Wiedererkennungswert der neun Songs. Das Intro (eine der überflüssigsten Errungenschaften überhaupt) hätte man sich sparen können, aber ansonsten ist diese CD PERFEKT! Das mit Abstand beste Pferd im Stall Massacre Records. Verfolgt man den Werdegang der Band von ihrer ersten, in Deutschland zunächst nur als Eigenproduktion erhältlichen Scheibe „Imagika“ (und 1995 war es noch mutiger als heute, Powerthrash zu spielen. Was habe ich mich damals über diese CD gefreut!) bis heute, so ist mir erst jetzt klar geworden, wie konsequent IMAGIKA ihren eigenen Stil verfolgen und immer weiter ausbauen und sogar verbessern. Diese Aufnahme gehört in jede Sammlung, deren Bezeichnung den Bestandteil „Metal“ enthält.

Wings

Besetzung:

David Michael – v

Steven Rice – g

Michael Dargis – b

Henry Moreno – dr

Tracklist:

1.Intro 2.Chaos To Murder 3.Fallen One 4.My Dominion 5.Atrocity 6.Hell 7.It Burns 8.Annihilate 9.Darkness Has Come 10.Fade Away