FRETERNIA: A Nightmare Story

FRETERNIA: A Nightmare Story

FRETERNIA spielen melodischen Power Metal, meistens im Uptempobereich. Verglichen mit dem Vorgängeralbum Warchants & Fairytales klingen die Schweden anno 2002 bodenständiger und auch einen Zacken härter, was nicht zuletzt an der druckvolleren Produktion liegt. Mitreißende Ohrwürmer sucht man genauso vergebens wie emotionale Tiefe.

Der hohe, nicht zu klare Gesang von Pasi Humppi weiß zwar zu gefallen, doch das Songwriting ist von Anfang bis Ende einfach nur enttäuschend. Je näher das Ende des Albums rückt, desto sehnsüchtiger wartet man darauf. Die Umsetzung der neun Stücke ist solide, doch spätestens nach dem dritten Stück gehen einem die Streicher-Keyboards nur noch auf die Nerven. Naja, kein Wunder, schließlich benutzt Tastenmann Tommie Johannson auf dem gesamten Album wirklich nur einen einzigen Sound!

Immer mal wieder blitzt für einen Augenblick so etwas wie Spannung auf, doch der nächste belanglose Refrain folgt stets schneller als ich EDGUY sagen kann. Ein paar solcher Momente wären zum Beispiel der Beginn des Openers Grimbor The Great und die Strophen von The Dark Side. Der Abschlusstrack Requiem dagegen vereint die Schwächen der Band zu einem derart langweiligen Stück, dass ich unweigerlich aufatme, wenn der Spuk, äh, die CD vorbei ist.

 

Veröffentlichungstermin: 14.10.2002

Spielzeit: 50:02 Min.

Line-Up:
Pasi Humppi: Gesang

Tomas Wäppling: Gitarre

Peter Wilberg: Bass

Martin Tilander: Schlagzeug

Tommie Johansson: Keyboards

Produziert von P.O. Saether und FRETERNIA
Label: Arise Records

Homepage: http://www.freternia.com

Tracklist:
1. Grimbor The Great

2. Arrival

3. The Dark Side

4. Shadowdancers

5. The Saviour

6. The Unespected

7. New Hope

8. Battle of Minds

9. Requiem

Jutze
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