CRASHTIME: Valley Of The Kings

CRASHTIME aus Olten in der Schweiz sind eine Old School Metal Band, die seit 2007 existieren und im Jahr 2017 eine Demo-EP mit dem Titel “Today’s World” veröffentlichten, die mir aber leider nicht vorliegt. 2021 erscheint nun ihr erstes Full-Length-Album “Valley Of The Kings”, das 11 Tracks mit traditionellem Heavy Metal enthält, der durchgängig den Spirit der Achtziger atmet und eine geradezu (hier positiv gemeint) naive Rückschau auf das damalige Schaffen schweizer und auch deutscher oder österreichischer Bands bietet.

Old School Metal aus der Schweiz

Die Songs sind fast durchgängig sehr stark auf die Refrains und Chöre hin komponiert und weisen alle eine ausgesprochene „Mitmach-Tauglichkeit“ auf. Und wer sich heute noch traut, einen Text wie „We play metal every night. We play metal side by side. We are metal proud and loud. We are Crashtime shout it out!“ zwar augenzwinkernd, aber trotzdem irgendwie ernst gemeint raus zu hauen…

Große Chöre und bombastische Arrangements

Das Album beginnt mit dem Titeltrack “Valley Of The Kings”, das dem Intro einen markerschütternden Schrei folgen lässt, der in ein solides Heavy-Metal-Riff übergeht. Der Refrain dieses Stücks ist eingängig, die Vocals sind top ausgearbeitet, es gibt große Chöre, bombastische Arrangements und insgesamt ist das Ganze abwechslungsreich und ein echter Ohrwurm.

Dieser Song könnte als Blaupause für das komplette Album gelten: Old-School-Riffs, überzeugende Gesangsleistungen, interessante Tempowechsel, keine großen Ausfälle und 2 Songs, die über den anderen stehen.

Diese Stücke sind der Titelsong und „Princess Of Siberia”, bei dem Seraina Telli, die ehemalige Sängerin von BURNING WITCHES, mitwirkt. Das Duett mit Sänger Al zeigt dann tatsächlich mehr Möglichkeiten der Band auf und rundet ein Album ab, dessen reguläres Ende auf Vinyl mit „No Pain No Gain“ erreicht wird. Ein lupenreiner Kracher, bei dem der Frontmann in höchste Höhen vorstößt.

Auf CD folgen noch drei Bonus-Tracks. Dabei handelt es sich um das schnelle, abwechslungsreiche „Circle Of Tyrants“, das glatte „Castaway“ und zum Abschluss die Instrumentalnummer „Four Seasons of Metal”.

Interessant mit Luft nach oben

Insgesamt eine wirklich interessante Band aus der Schweiz, die aber mit ihrer Eigenproduktion auch noch deutlich Luft nach oben für weitere Entwicklungen hat.

Veröffentlichungstermin: 14.08.2021

Spielzeit: 64:26 Min.

  • Line-Up:
    Al: Vocal
  • René: Lead Guitar
  • Barry: Rhythm Guitar
  • Schmidi: Bass
  • DD: Drums

Produziert von Band
Label: Eigenproduktion

Homepage: https://www.crashtime.ch/

CRASHTIME: Valley Of The Kings Tracklist

  • 1) Valley of the Kings
  • 2) Dreams of Terror
  • 3) Mirror Maze
  • 4) Together Alone
  • 5) CT Metal
  • 6) No Pain no Gain
  • 7) Mr. Jones
  • 8) Princess of Siberia
  • 9) Cast Away (CD Bonus Track)
  • 10) Circle of the Tyrants (CD Bonus Track)
  • 11) Four Seasons of Metal (Instrumetal CD Bonus Track)