ANVIL: Back To Basics
Endlich mal wieder ein Schlagzeug, dass sich nicht nach getriggerter Elektroscheiße, sondern nach knallhartem Powerdrumming anhört.
Endlich mal wieder ein Schlagzeug, dass sich nicht nach getriggerter Elektroscheiße, sondern nach knallhartem Powerdrumming anhört.
Die eisernen Jungfrauen lugen an allerhand Ecken und Enden hervor...
Wo bleibt die Eigenständigkeit, wo bleibt die Bereitschaft außerhalb der gespurten Loipen nach neuen Wegen zu suchen?
DOMINE können nach wie vor als Speerspitze des italienischen Metals durchgehen.
Handwerklich ein exzellentes Power-Metal-Album, das sich vor den hochgehypten Kollegen nicht zu verstecken braucht, da gerade im skandinavischen „Metal“-Bereich fast alle Bands mit dem gleichen, weitgehend abgestandenen Wasser kochen.
Eine ordentliche Melodic-Rock-Veröffentlichung, die an die Großtaten der DAMN YANKEES oder von NIGHT RANGER aber nicht herankommt.
Ein variables, durchgängig stark komponiertes und umgesetztes Melodic/ AOR-Album.
So räudig, frisch und mit ursprünglicher Power ist noch kein anderer Act der Eighties nach so langer Pause zurückgekommen.
Der Sound ist recht ordentlich, die Zuschauerreaktionen fast nicht wahrnehmbar, nach der Tracklist wird die Songauswahl in Ordnung sein.
Überbrückung der Wartezeit bis zum Nachfolger des Zweitwerks „Tales Of Avalon“.
Jeder –wirklich JEDER- der mit der Periode der New Wave Of British Heavy Metal etwas anfangen kann, muss dieses Album besitzen.
Über eine nüchterne Durchschnittbewertung kommen die Metal Bats leider nicht hinaus.
Es musste ja so kommen. Nun hat die Happy Metal Welle auch Australien erreicht.
Die Briten haben zwar kein schlechtes Album abgeliefert, präsentieren sich gereift (und ein bisschen Altersweise?) und sehr professionell, die alte Kreativität und Frische fehlt allerdings.
Es dominiert origineller, intelligenter Powermetal in bester US-Traditionen mit europäischem Melodieverständnis.