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Andreas Holz

369 Beiträge
Andreas ist mit vampster und Metal großgeworden, liebt Wald- und Wiesenmusik und dreckigen Punk und alles, was dazugehört (Whisky, Wanderschuhe und ein kaltes Bier in dunklen Kellern z.B.), und schreibt und singt und kämpft für das Wahre, Gute und Schöne.
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LUNAR AMULET: Lunar Amulet [EP]

Die Debüt-EP von LUNAR AMULET, des zweiten Solo-Projekts von Aaron Charles (FALLS OF RAUROS, RHÛN), ist nun schon seit Mitte Dezember draußen, und ich lese entschieden zu wenig Lobpreis über sie. Dabei ist sie phänomenal, und obwohl ich seitdem schon wieder massenhaft Musik versucht habe mir schön zu hören, komme ich immer wieder darauf zurück. Wie kommt's?
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BESCHWOERUNG: Beschwoerung

Na, jetzt stellt euch vor, ihr geht am Fuße des Jenzig spazieren, jenes Berges bei Jena, und da steht ein halbnackter Irrer mit Geweih, neben ihm ein Typ mit spitzem Hut und einer mit Kapuze überm Kopf, und sagt: "Gestatten, 'Der Verkünder Des Triumphalen Tempels Des Über Allem Thronenden Namenlosen Geists'! Meine Freunde 'Splitter', 'Hagelrufer' und ich führen hier gerade eine BESCHWOERUNG durch. Möchten Sie teilnehmen?"
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TREST: Energumen

Hexen. Wer mag sie nicht? Viele Leute. Viele Leute finden, dass Hexen auf den Scheiterhaufen gehören. Früher war das so, und mittlerweile ist das wieder so, auch wenn sich die Parameter dafür, wer als Hexe gilt, immer mal wieder verändern. TREST ist's egal, man sagt danke und zählt ein, und fertig ist das Raw-Black-Metal-Album. Geil!
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SUNKEN: Lykke

Ganz schön mutig von Eisenwald, noch Atmo-Black zu veröffentlichen. Wenn dann die Promo im Grunde aus nichts anderem besteht als in der Versicherung, dass SUNKEN die besten ihres Faches sind, bleibt dem Rezensenten eigentlich nur, sich auf eine dicke Enttäuschung einzustellen. Oder?
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AFSKY: Fællesskab

Das verflixte, äh, vierte Album also, eines nach Skandälchen und nach einem Labelwechsel und nach vielen Tourneen; es heißt "Faelleskab", "Gemeinschaft", aber das Cover macht schon klar, dass dieses Ringelpiez mit Anfassen weh tun könnte. Hören wir mal rein!
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URISK: Shrivelling Lights [Eigenproduktion]

"Der Urisk ist nach schottischen Überlieferungen ein Mischwesen aus Ziege und Mensch, aber kein Satyr. Er lebt in Quellen, Seen, Teichen und Wasserfällen in den schottischen Highlands. Beschrieben wird er als ein sehr einsames Wesen, das sich nach menschlicher Gesellschaft sehnt. Sein unheimliches Aussehen soll Menschen verschrecken." So steht's bei Wikipedia, und so sieht er auch aus, der liebe Urisk, auf meinem T-Shirt, das ich dieser Band zu Ehren trage, wie immer hervorragend gezeichnet vom wunderbaren Joan Llopis.
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FER DE LANCE: Fires On The Mountainside

Puh, FER DE LANCE! Nach meiner eskapistisch motivierten Begeisterungsorgie über euer erstes Album "The Hyperborean" ist viel passiert in der Welt, u.a. sind drei Jahre vergangen, und Musikgeschmack und Gefühlswelt haben sich bei mir dann doch wieder etwas weg entwickelt vom traditionellen Epic Metal. Warum ich mich eurer dann doch wieder annehme? Na, weil ihr es einfach könnt!
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THRÄ: „∫um’ad∂ejja“-Trilogie

Wir leben in erstaunlichen Zeiten: Internet und Home-Recording ermöglichen es einzelnen Künstlern, sich vollständig von den Veröffentlichungszirkeln und Dogmen der Musikindustrie zu emanzipieren und einfach zu tun und zu lassen, was sie möchten, so z.B. 13 Alben und unzählige EPs und Splits binnen fünf Jahren autonom zu veröffentlichen, und das allein finde ich gleichermaßen interessant und abschreckend, weshalb es einer persönlichen Empfehlung im Bekanntenkreis bedurfte, dass ich mich dann doch mal mit TRHÄ auseinandersetzte.
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BESNA: Krásno

Alle Post-Black-Metal-Welt spricht dieser Tage von der neuen DEAFHEAVEN, diesem überwältigenden Monolith aus purer Gewalt und Ästhethik, mit dem niemand mehr gerechnet hatte, aber dass im europäischen Untergrund Anfang des Jahres bereits ein weiterer Koloss diesen Genres das Licht der Welt erblickt hat, das wissen bislang nur Eingeweihte. Dass diese mehr werden, soll mir Auftrag sein!