SALTATIO MORTIS: drei Mitglieder steigen aus

SALTATIO MORTIS: drei Mitglieder steigen aus

Dominor der Filigrane, Ungemach der Missgestimmte und Die Fackel werden zum Jahresende SALTATIO MORTIS verlassen. Die Fackel will auch künftig Muisk machen und plant ein Soloprojekt; Dominor der Filigrane wird weiterhin die Instrumente von Saltatio Mortis bauen und betreuen. Die letzten Shows in der aktuellen Besetzung spielt die Band am 30. September und 01. Oktober 2006 mit dem
Mittelalter-Programm beim Mittelalterlich Spectaculum in Bad Schussenried bei Ravensburg und am 13. Oktober 2006 in Pforzheim. Neue Musiker sind angeblich bereits gefunden, wer künftig bei SALTATIO MORTIS spielen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Die ausführlichen Stellungnahmen zur Trennung:

Die Fackel:
Ich verlasse Saltatio Mortis, weil ich mich sowohl musikalisch als auch räumlich in eine andere Richtung bewegen werde. Ich habe in der Zeit mit SALTATIO MORTIS viel gelernt, was mir eine Fortführung meines musikalischen Weges
erst möglich macht. Deshalb wird es immer eine wichtige Epoche für mich bleiben, die mich geprägt hat,

Dominor der Filigrane:
Die Mittelaltermusik und Szene hat mich einst sehr begeistert. Doch wie alles auf dieser Welt unterliegt auch diese einem Wandel, der gut ist. Die Szene, die Musik und auch ich – alles hat sich verändert. SALTATIO MORTIS, mein einstiger Lebenstraum, gehört immer noch dahin, denn es ist eine ECHTE
Mittelalterband, die auch auf einem richtigen Mittelaltermarkt zuhause ist und vermutlich immer sein wird. Während sich für mich andere und neue Welten und Träume eröffnen, bin ich trotzdem gespannt darauf, mir den einen oder
anderen Bühnenauftritt von SALTATIO MORTIS aus dem Publikum heraus anzusehen. Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.
Vielleicht hört man ja mal wieder eine meiner Schalmeien oder Dudelsäcke in der Wildnis. Instrumente sind zum Glück zeit- und bedingungslos.

Ungemach der Missgestimmte:
Ich habe immer gerne Musik gemacht, aber im Verlauf von sieben Jahren ist mir bewusst geworden, dass ich mich neben der Bühne wohler fühle als darauf, im direkten wie auch im übertragenen Sinne. Ich habe in der Zeit bei SALTATIO MORTIS eine Menge Dinge erlebt, die ich nicht missen möchte, eine Menge Erfahrungen gemacht, die mich geprägt haben. Zu diesen Erfahrungen gehört nun eben auch, dass das Rampenlicht nicht meine Welt ist.
Aber auch wenn ich jetzt meinen eigenen Weg gehe, wünsche ich den Verbleibenden wie auch den Neueinsteigern, dass sie sich Ihre Wünsche und
Träume erfüllen können. Jeder sollte das tun, auch wenn er dazu manchmal Dinge zurücklassen muss.

andrea
Kümmere mich seit 1999 um Reviews, Interviews und den größten Teil der *Verwaltung*, Telefon-Dienst, Beschwerdestelle, Versandabteilung, Ansprechpartner für alles, Redaktionskonferenz-Köchin...