NATIONAL SECURITY (Filmkritik)

NATIONAL SECURITY (Filmkritik)

Durch eine Verquickung unglücklicher Umstände verliert der weiße Streifenpolizist Hank Rafferty (Steve Zahn) nicht nur Job und Freundin, sondern wandert auch für sechs Monate ins Gefängnis. Schuld ist Earl Montgomery (Martin Lawrence): Schwarz, frisch aus der Polizeischule geflogen und ständig die Klappe offen. Bei der Sicherheitsfirma „National Security“ treffen die beiden Nervensägen erneut aufeinander – und müssen prompt gemeinsam eine Verbrecherbande zur Strecke bringen.

„National Security“ ist vor allem eines: Laut. Die gleichermaßen temporeiche wie oberflächliche Story bietet nur den Vorwand für eine Nummernrevue an Stunts, Schießereien und Verfolgungsjagden. Zu treibenden HipHop-Klängen eddiemurphyt sich das Duo Lawrence/Zahn durch ein altbackenes Buddy-Movie, das schon in den 80er Jahren nur Standart in Sachen Actionkomödie gewesen wäre. So kann selbst die Handvoll gelungener Gags nicht darüber hinwegtäuschen, dass Regisseur Dennis Dugan („Big Daddy”) für diese schwer ausgelutschte Schwarz-Weiß-Nummer kein Klischee auslässt.

gnadiator
Stef (aka “gnadiator”) steuert seit 2002 immer wieder Konzertberichte, Interviews, Reviews oder Filmkritiken bei.