DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit RAMMSTEIN, WATAIN, THE SPIRIT

Während halb Deutschland diskutiert, ob “Zeit” nun das letzte RAMMSTEIN-Album ist oder nicht, sichert sich die NDH-Größe zum siebten Mal in Folge Platz eins in den deutschen Albumcharts. Damit sicherte sich bis auf das Debüt “Herzeleid” (1995) jede Platte den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Eine ähnliche Serie können auch DIE ÄRZTE vorweisen, die allerdings diese Woche nur auf Rang zwei landen – das allerdings mit der Neuveröffentlichung ihres Albums “Die Bestie In Menschengestalt” (1993), das nun auch als Vinyl-Ausgabe erhältlich ist. Rekorde feiern dürfen dafür THUNDER mit “Dopamine” (#8), das sich im Vergleich zum Vorgänger “All The Right Noises” (2021, #9) nochmals um einen Rang verbessert.

Ein wenig zurückstecken müssen dagegen WATAIN, deren “The Agony & Ecstasy Of Watain” zum zweiten Mal in der Bandgeschichte die Top 10 knackt, mit Platz neun aber den Erfolg von “Trident Wolf Eclipse” (2018, #6) nicht ganz wiederholen kann. Das bislang beste Resultat fahren dafür THE SPIRIT ein: “Of Clarity And Galactic Structures” legt nach “Cosmic Terror” (2020, #40) ordentlich zu und landet nun auf Position 19 und damit erstmalig in den Top 20. Ansonsten gibt es diesmal die übliche Mischung aus Neuveröffentlichungen und Special Editions, weshalb es einige alte Bekannte ein weiteres Mal in die Charts geschafft haben – außer bei RAMMSTEIN natürlich, da reicht der Hype um ein neues Studioalbum, um den Backkatalog ein weiteres Mal in die Top 100 zu spülen.

Der Ausblick auf kommende Woche

Rock-Fans finden diese Woche mit FOZZYs “Boombox“, THEE DAYS GRACEs “Explosions” und HALESTORMs “Back From The Dead” auf jeden Fall neues Futter. Brandneues Material gibt es von WINDWAKER mit “Love Language”, während INSOMNIUM-Gitarrist JANI LIIMATAINEN eine Soloplatte mit dem Titel “My Father’s Son” herausgebracht hat. Ebenfalls neu erhältlich ist die EP “The Heartbeat of the Devil” von LORD OF THE LOST, das Doom-Album “Fenice” von UFOMAMMUT und die Metalcore-Scheibe “Fury” von UPON A BURNING BODY. TRIVIUM-Frontmann Matt Heafy legt außerdem unter dem Namen IBARAKI sein Progressive Black Metal-Debüt “Rashomon” vor. Ebenfalls neu erschienen: “Totally” von STÖNER, “Sacrificial” von AENIMUS, “Evil Becomes Rule” von CHRISTIAN DEATH, “Above Cirrus” von PURE REASON REVOLUTION, “Thje Symphony To End All Wars” von SABATON, “Misery Made Me” von SILVERSTEIN, “One” von OU sowie “Pain Into Power” von TERROR.

Die Neueinstiege vom 6. Mai 2022

Top 20
01. RAMMSTEIN: “Zeit”
02. DIE ÄRZTE: “Die Bestie In Menschengestalt” (Re-Release, WE)
08. THUNDER: “Dopamine”
09. WATAIN: “The Agony & Ecstasy Of Watain
16. SONDASCHULE: “Unbesiegbar” (WE)
17. BLOC PARTY: “Alpha Games”
19. THE SPIRIT: “Of Clarity And Galactic Structures”

Top 40
22. RUSH: “Moving Pictures” (WE)

Top 50 und weitere
47. BATTLE BEAST: “Circus Of Doom” (Re-Release, WE)
53. RAMMSTEIN: “Herzeleid” (WE)
65. DIE ÄRZTE: “Dunkel”
70. RAMMSTEIN: “Reise, Reise” (WE)
72. METALLICA “Metal Beast (Broadcast Recordings)”
76. RAMMSTEIN: “Liebe Ist Für Alle Da” (WE)
79. RAMMSTEIN: “Rosenrot” (WE)
99. SUZI QUATRO: “The Rock Box 1973-1979”

Quelle: mtv.de