Kurz nachdem das letzte CONVERGE-Album „Love Is Not Enough“ erschienen ist, kündigt die Band bereits das nächste an und veröffentlicht am 5. Juni 2026 „Hum Of Hurt“, ein Album mit zehn neuen Songs.
Ein Video zum Titeltrack haben CONVERGE schon heute geteilt:
Am 29. Juni 2026 spielen CONVERGE in Köln in der Essigfabrik, als Support Acts sind HERIOT, BONEFLOWER und CROUCH dabei.
CONVERGE haben für „Hum Of Hurt“ ein mysteriöses Phänomen aufgegriffen: Ein tiefes, beharrliches Dröhnen zwischen 30 und 40 Hertz. Es wurde in Ipswich, Massachusetts; Auckland, Neuseeland; und Windsor, Ontario, vernommen. Die Bevölkerung von Taos, New Mexico, verfolgt es seit Jahrzehnten. In Großbritannien wurde es mit Suiziden in Verbindung gebracht. Nicht jeder kann es hören. Niemand weiß, woher es kommt. Man nennt es „The Hum“.
„Was, wenn ‚The Hum‘ die Kulmination allen Schmerzes auf der Welt ist und ein hörbares Signal durch das Universum erzeugt?“, wirft Sänger und Texter Jacob Bannon auf. „Etwas, das für andere wahrnehmbar ist, die auf einer ähnlichen emotionalen Ebene operieren.“
„Hum of Hurt“ ist keine Fortsetzung von „Love Is Not Enough“, wie Bannon erklärt:
„Als wir zusammenkamen, um zu schreiben, endeten wir mit einer Fülle an Material. Im Laufe der Arbeit merkten wir, dass wir zwei separate Alben geschaffen hatten, und behandelten sie auch so. Die verbindende musikalische Idee zu Beginn war: ‚Lass uns ein Noise-Rock-Album machen.‘ Aber das haben wir eigentlich nie getan. Das erste war keines. Dieses hier greift diesen Geist auf, ist aber viel dynamischer als diese Beschreibung. Für mich tendiert es eher dazu, ein Emotional-Hardcore-Album zu sein, während sich Love Is Not Enough eher nach Metal anfühlt. Am Ende haben wir einfach ein weiteres CONVERGE-Album mit seiner eigenen einzigartigen Identität und seinem eigenen Charakter erschaffen.“
Hum of Hurt wurde von Kurt Ballou bei God City in Salem, Massachusetts, aufgenommen und gemischt, mit technischer Unterstützung von Zach Weeks. Bannon und der britische Künstler Thomas Hooper arbeiteten gemeinsam am Album-Artwork.
„Für das Cover hatte ich die Vision eines EKG-Signals, das mit einer Art volatiler Seismografie verschmilzt. Diese Verschmelzung repräsentiert die Bedingungen, die theoretisch ein ‚Brummen‘ erzeugen würden. Speziell das Herz, das Schläge aussetzt, bevor es sich in statisches Rauschen auflöst. Das Signal wird dann durch ein seismisches Ereignis im Mittelpunkt des Covers unterbrochen. Im Gespräch teilte ich einige dieser Ideen mit dem Künstler Thomas Hooper, der anbot, sie unter Verwendung wissenschaftlicher Diagramme als Inspirationsquelle zu illustrieren. Ich verbrachte dann Monate damit, ein Mixed-Media-Stück für das Innendesign zu kreieren“, sagt Bannon. „Die Figuren repräsentieren die fünf Elemente unseres Planeten, oder ‚Pancha Bhuta‘: Prithvi (Erde), Ap (Wasser), Agni (Feuer), Vayu (Luft) und Akasha (Äther). Ich stelle sie in den Fängen des Chaos dar, als ob die Elemente selbst im Hum of Hurt verstrickt wären.“
CONVERGE „Hum Of Hurt“ Tracklist & Cover
- 1. Slip The Noose
- 2. Doom In Bloom
- 3. It Only Gets Worse
- 4. Detonator
- 5. I Won’t Let You Go
- 6. It’s Not Up To Us
- 7. Dream Debris
- 8. It Used To Matter
- 9. Hum Of Hurt (Video bei YouTube)
- 10. Nothing Is Over
