VOMITORY: Die Enthüllung des Ekels (Nov. 2000)

VOMITORY: Die Enthüllung des Ekels (Nov. 2000)

VOMITORY aus Schweden begeistern schon längere Zeit den Underground mit ihrem schwedisch-old-schooligen Knüppel-Death Metal. Nachdem sie heuer schon mit CANNIBAL CORPSE und Co. auf den No Mercy Festivals durch die Lande zogen, begeistern VOMITORY mit ihrer neuesten Attacke names „Revelation Nausea“, mit der sie ein brutales Stück Death Metal geschrieben haben. Drummer Tobias Gustafsson meldet sich mit Einzelheiten über das neue Album zu Wort…

„Etwas anderes als brutale Musik wollten wir nie machen und werden wir auch nie machen! „Revelation Nausea“ enthält zehn Stücke feinsten VOMITORY Death Metals, es ist unser drittes Album insgesamt und unser erstes auf Metal Blade. Aufgenommen haben wir im Berno Studio in Schweden, als Produzent war Henrik Larsson tätig. Übrigens ist dies unser erstes Album mit dem „neuen“ Vier-Mann-Line-Up. Unser Bassist Erik ist jetzt auch für die Vocals zuständig. Ich glaube, daß sich unser Sound seit dem Vorgänger „Redemption“ ziemlich verändert hat, allein schon wegen unseres großartigen Producers Henrik, aber natürlich haben wir uns auch als Musiker und Songwriter weiterentwickelt und verbessert. Eriks tiefe Stimme hat auch dazu beigetragen, daß wir noch brutaler klingen. Die Texte auf „Revelation Nausea“ sind meiner Meinung nach viel besser als die vorherigen, was auch ein großer Vorwärts-Schritt ist. Diese stammen übrigens von Erik und Ulf.“

„Für uns sind die Texte natürlich nicht so wichtig, wie die Musik. Wir sehen sie eher als eine Art Extra-Instrument, das zur Musik passen, und nicht irgendeine Message oder sowas verbreiten soll. Außerdem sind die Gesangs-Arrangements viel wichtiger als der Inhalt selbst. Natürlich versuchen wir aber, Texte zu schreiben, die so gut wie möglich zu unserer Musik passen.“ Mit ihrem neuen Label Metal Blade sind VOMITORY auch mehr als glücklich, da es ihnen einfach mehr Möglichkeiten eröffnet, auch wenn sie mit der Arbeit von Fadeless Rec. nicht unzufrieden waren. „Ja, wir sind bis jetzt sehr zufrieden mit Metal Blade! Sie haben uns mit Cannibal Corpse auf Tour geschickt, bevor wir überhaupt erst ein Album auf ihrem Label herausbrachten, was schon sehr beeindruckend ist. Nach der Veröffentlichung von „Redemption“ wollten wir einfach ein Label finden, mit dem wir besser zusammenarbeiten können, unter besseren Bedingungen, obwohl auch Fadeless Rec. viel für uns getan haben. Wir wollten uns nur irgendwie vorwärts bewegen, weshalb wir „Redemption“ an verschiedene Labels verschickten, darunter auch Metal Blade. Ihnen gefiel unser Material und sie boten uns einen Deal an, der uns gefiel. Und so kam es im März diesen Jahres zur Vertragsunterzeichnung.“

Da die No Mercy Festivals vor nicht allzu langer Zeit stattgefunden haben, wird es noch ein wenig dauern, bis man die schwedischen Prügelknaben wieder hierzulande bewundern kann. Aber die Festival-Freunde unter uns können sich schon mal auf das nächstjährige Wacken freuen. „Wir werden am Wacken Open Air 2001 vertreten sein, unser Auftritt dort ist schon bestätigt. Hoffentlich können wir nächstes Jahr auf mehreren Festivals spielen und natürlich wollen wir auch auf Tour gehen, auch wenn da noch nichts genaues geplant ist. Also mal abwarten.“


Mit der Promotion der neuen Scheibe haben VOMITORY zur Zeit sicherlich genug zu tun. Was steht in nächster Zeit noch so auf dem Plan?
„Das einzige, was wir zur Zeit planen, ist die Promotion unseres neuen Albums und das Schreiben neuer Songs. Übrigens werden unsere ersten beiden Alben von The Plague Records eventuell als Vinyl-Version veröffentlicht.“


Die letzten Worte richtet Tobias an unsere werten Leser:
„Gruß an alle Vampster-Leser! Wen es interessiert: es gibt nette „Revelation Nausea“-Shirts auf der Metal Blade Homepage – http://www.metalblade.de – zu erwerben. Seht Euch auch unsere Seite an, zu finden unter http://www.vomitory.net.Auf beiden Seiten findet Ihr auch aktuelle Infos über Tourdaten usw… Ihr wollt doch VOMITORY nicht verpassen, wenn sie bei Euch in der Nähe spielen, oder?!“

Garantiert nicht! Also holt Euch „Revelation Nausea“ so bald wie möglich und huldigt dem Death Metal!!!