MADDER MORTEM: Deadlands [Re-Release]

Bonustracks statt Bonussnacks in düsterer Metalmelancholie.

Gute sieben Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung des MADDER MORTEM-Albums Deadlands liefert PEACEVILLE jetzt den Re-Release davon. Weder am Artwork noch am Sound haben die norwegischen Düstermetaller herumgeschraubt und auf zusätzliche Videoschnipsel, Backstage-Aufnahmen oder peinliche Fotos als Bonusmaterial greifen MADDER MORTEM ebenfalls nicht zurück.
Stattdessen wird der Re-Release mit dem Song The Exile angereichert, der dieselben wuchtigen Deadlands-Riffs hat wie die anderen Songs und sich – ist er doch aus damaligem Riffmaterial erschaffen worden – nahtlos in die Reihe der Deadlands-Songs einreiht. Just als wäre er schon immer auf der Trackliste gestanden. Die schwebenden Vocals von Agnete thronen über der düster-melancholischen Riffwelt, die ohne Kitsch auskommt. Der zweite Bonustrack – Deadlands Revisited nimmt karg-bedrohlich den ursprünglichen Deadlands-Song auf und wartet mit einer zarten, zusätzlichen Violinenspur auf.
Fazit: Was auf den ersten Blick wie ein Re-Release ohne Zusatzmaterial ausschaut, entpuppt sich als wesentlich reichhaltigerer Re-Release als manche andere. MADDER MORTEM setzen auf aufwendig und sorgfältig gemachte Musik statt auf Gimmicks. Das ist sympathisch und macht die 2009er-Version von Deadlands zu einem guten Kauf.

Veröffentlichungstermin: 09.11.2009

Spielzeit: 68:37 Min.

Line-Up:
Agnete M. Kirkevaag – Vocals
BP M. Kirkevaag – Gitarren, Vocals, Programmierung, Perkussion
Odd Eivind Ebbesen – Gitarren
Tormod L. Moseng – Bass
Mads Solås – Drums, Perkussion

Produziert von Pelle Saether, Lars Lindén, Ulf Horbelt und MADDER MORTEM
Label: Peaceville

Homepage: http://www.maddermortem.com/

MySpace: http://www.myspace.com/maddermortem

Tracklist:
1. Enter
2. Necropol Lit
3. Omnivore
4. Rust Cleansing
5. Faceless
6. Distance Will Save Us
7. Silverspine
8. Jigsaw (The Pattern & The Puzzle)
9. Deadlands
10. Resonatine
11. The Exile
12. Deadlands Revisited (feat. Ingvild Sareeta Johannsen)